Mo. - Fr. von 8:00 - 18:00 Uhr

Elektronische Heilberufsausweise (eHBA)

Haben Sie Fragen zu den elektonischen Heilberufsausweisen (eHBA) von medisign? In unseren FAQ finden Sie schnell und einfach alles Wissenswerte zum Produkt, zur Bestellung bzw. zum Antragsprozess sowie zur Inbetriebnahme des Ausweises und zum laufenden Betrieb.

medisign eHBA

Produktbeschreibung/-auswahl

Was ist ein eArztausweis, eZahnarztausweis ePsychotherapeutenausweis bzw. eApothekerausweis?

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist eine qualifizierte Signaturkarte für Heilberufsangehörige, d. h. Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker (und künftig auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe). Er weist den Träger zweifelsfrei als Angehörigen der jeweiligen Berufsgruppe aus.

Je nach Berufsgruppe spricht man auch vom eArztausweis, eZahnarztausweis, ePsychotherapeutenausweis oder eApothekerausweis. Der Begriff eHBA wird hier jeweils synonym verwendet.

Mit dem eHBA kann der Träger eine rechtssichere elektronische Unterschrift erstellen, die so genannte qualifizierte elektronische Signatur (QES). Zudem kann er sich mit dem eHBA verbindlich identifizieren – zum Beispiel an Webportalen – und Dokumente für den Transportweg sicher ver- bzw. entschlüsseln.

Benötige ich in meiner Praxis oder Apotheke den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA)?

Für die technische Anbindung einer Praxis oder Apotheke an die Telematikinfrastruktur (TI) ist der eHBA nicht verpflichtend. Er wird jedoch für die verschiedenen medizinische Fachanwendungen der TI benötigt.

Informationen zu den Anwendungsfeldern des eHBA für die verschiedenen Berufsgruppen finden Sie hier:

 

Ärztinnen und Ärzte (eArztausweis):

 

Zahnärztinnen und Zahnärzte (eZahnarztausweis):

 

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ePsychotherapeutenausweis):

 

Apothekerinnen und Apotheker (eApothekerausweis):

Kann der eArztausweis bzw. eZahnarztausweis auch als Sichtausweis verwendet werden?

Ja, der eArztausweis ist auch ein Sichtausweis nach Landesheilberufsgesetz, aber er enthält zusätzlich digitale Funktionen (s. auch Frage „Was bringt mir der eArztausweis?“)

Auch für den eZahnarztausweis gilt: Als personenbezogener Sichtausweis weist er den Inhaber als Zahnarzt aus.

Was bringt mir der eHBA?

Der eHBA soll zu einer Bürokratieentlastung führen: Digitale Dokumente rechtsverbindlich signieren und sicher austauschen – das optimiert administrative Abläufe, spart Zeit, Geld & Papier.

Er dient Heilberufsangehörigen als sichere Zutrittskarte zu den medizinischen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) und ermöglicht ihnen den Zugriff auf die elektronische Gesundheitskarte (eGK) der Patienten – deren Einverständnis natürlich vorausgesetzt. Mit dem eHBA können Sie z. B. künftig Anwendungen wie das Notfalldatenmanagement und die ePatientenakte nutzen, welche die medizinische Versorgung verbessern sollen.

Wie der frühere Ausweis auf Papier dient der eHBA als Sichtausweis und verfügt zudem über die folgenden digitalen Funktionen:

  • Sie können bis zu 254 Dokumente (z. B. elektronische Arztbriefe) zeitsparend und rechtssicher mit einer einzigen PIN-Eingabe signieren (Stapelsignatur-Funktion).
  • Sie können sich mit dem Ausweis verbindlich identifizieren – zum Beispiel für die sichere Anmeldung an Abrechnungsportalen Ihrer K(Z)V.
  • Sie können Dokumente für den Transportweg sicher verschlüsseln.

Über weitere Nutzungsmöglichkeiten des Ausweises können Sie sich auch bei Ihrer Kammer oder Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigung informieren.

Welchen medisign Heilberufsausweis empfehlen Sie mir?

Das kommt im Wesentlichen auf Ihre Berufsgruppe an:

Kann ich meinen Vorläuferausweis (Generation 0) überhaupt noch nutzen?

Für den Zugriff auf die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und verschiedene Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) benötigen Sie einen elektronischen Heilberufsausweis der Generation 2 (eHBA G2). Der Vorläuferausweis (G0) ist zwar eingeschränkt in der TI nutzbar, ermöglicht jedoch nicht die Card-to-Card-Authentifizierung.

Den Vorläuferausweis (eHBA G0) können Sie zudem weiterhin für bewährte Anwendungen außerhalb der TI nutzen, z. B. für die qualifizierte elektronische Signatur (QES) von Dokumenten, die papierlose Laborbeauftragung oder für das Unterzeichnen der elektronischen Sammelerklärung bei der Online-KV-Abrechnung.

Nach dem Wechsel zum medisign eHBA G2 dürfen Sie den Vorläuferausweis behalten. Er wird auch nicht durch uns gesperrt: Sie können ihn also bis zum Ende seiner technischen Laufzeit weiterhin einsetzen. Mehr zum Wechsel von G0 zu G2 finden Sie unter der Frage „Kann ich meinen Vorläuferausweis (G0) gegen einen eHBA G2 eintauschen?“

Weitere Informationen:

Warum kann ich in bestimmten Regionen keinen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) bekommen?

Herausgeber der elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) für Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker sind jeweils die zuständigen Kammern. Als zugelassener Vertrauensdiensteanbieter (kurz: VDA)  produziert medisign die Ausweise im Auftrag der Kammern.

Ob medisign in Ihrer Region ein zugelassener Anbieter ist, erfahren Sie bei Ihrer Kammer.

Was ist der Unterschied zwischen einem elektronischen Arztausweis und Heilberufsausweis (eHBA)?

Die Begriffe elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) und elektronischer Arztausweis werden häufig synonym verwendet. Wir sehen eHBA als die allgemeinere, für alle Heilberufsgruppen gültige Bezeichnung.

Um nach Zielgruppen zu differenzieren, sprechen wir auch vom eArztausweis, eZahnarztausweis, ePsychotherapeutenausweis und eApothekerausweis. Bei allen vier Ausweisarten handelt es sich um eHBA.

Nähere Infos:

Was kostet der elektronische Heilberufsausweis bei medisign?

Die Preise für den medisign eHBA finden Sie im medisign-Preisblatt.

Die Preisangaben verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt.

Wird der eHBA gefördert?

Ja, die bei der Anbindung an die Telematikinfrastruktur entstehenden Kosten (technische Erstausstattung und laufende Betriebskosten) bekommen Praxen bzw. Apotheken erstattet.

Nähere Informationen zu den eHBA-Pauschalen >

Übrigens: Beide Versionen des eHBA (Generation 0 und 2) sind im Rahmen der gesetzlichen Regelungen gleichermaßen erstattungsfähig.

Produktbestellung/Antragsprozess

Was muss ich tun, um einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) zu bestellen?

Die Bestellung eines eHBA von medisign gliedert sich in folgende Schritte:

  1. Sie wählen im medisign Antragsportal auf www.ehba.de den für Ihre Berufsguppe passenden eHBA aus: eArztausweis, eZahnarztausweis oder eApothekerausweis. (Der ePsychotherapeutenausweis ist aktuell leider noch nicht bestellbar.)
  2. Zunächst füllen Sie online ein Antragsformular aus, das alle zur Ausstellung Ihres persönlichen Ausweises erforderlichen Informationen abfragt.
  3. Anschließend drucken Sie die Antragsformulare aus und schicken diese unterschrieben an medisign. Sie müssen sich gegenüber einer anerkannten Identifizierungsstelle (z. B. Postfiliale) als Antragssteller persönlich ausweisen.
  4. Wenn dieser Identitätsnachweis sowie Ihre schriftlichen Antragsunterlagen bei medisign eingegangen/geprüft sind und Ihre Kammer ihre Freigabe erteilt hat, kann die Produktion Ihres Ausweises starten.

Mehr erfahren: „Antragstellung Ihres Heilberufsausweises (eHBA G2)“ >

Warum kann ich eine medisign Signaturkarte nicht einfach über einen Online-Shop bestellen?

Das ist im Kern eine Vertrauenssache. Es darf keine Zweifel daran geben, dass die von Ihrer Signaturkarte ausgewiesene Person mit Ihnen identisch ist. Über die für Online-Bestellungen üblichen Identifizierungsprozesse lässt sich dieses Vertrauensniveau aber nicht erreichen. Außerdem verlangt der Gesetzgeber die Hinterlegung schriftlicher Antragsunterlagen.

Wo kann ich einen elektronischen Apothekerausweis beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Heilberufsausweise für Apothekerinnen und Apotheker (eApothekerausweise) sind exklusiv die (Landes-)Apothekerkammern zuständig. Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Wo kann ich einen elektronischen Arztausweis beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Arztausweise (eArztausweis oder eA) sind exklusiv die Ärztekammern zuständig. Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Wo kann ich einen elektronischen Zahnarztausweis beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Zahnarztausweise (eZahnarztausweis oder eZAA) sind exklusiv die Zahnärztekammern zuständig. Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Wo kann ich einen elektronischen Psychotherapeutenausweis beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Psychotherapeutenausweise (ePsychotherapeutenausweis oder ePTA) sind exklusiv die Psychotherapeutenkammern zuständig (bislang nur Psychotherapeutenkammer NRW). Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Wo finde ich das eHBA-Antragsformular?

Sie gelangen über zwei Wege auf unser Kundenportal, das Ihnen das für Sie passende Antragsformular online zur Verfügung stellt: über www.ehba.de oder die entsprechenden Produktseiten auf medisign.de. Bitte wählen Sie jeweils Ihre Berufsgruppe aus und klicken Sie auf der sich öffnenden Seite auf den blauen Bestell-Button.

Mehr erfahren: „Antragstellung Ihres Heilberufsausweises (eHBA G2)“

Was geschieht mit den in das Online-Formular eingetragenen Antragsdaten?

Die Daten werden automatisch in das eigentliche Antragsformular übertragen, so dass Sie Ihren Antrag nur noch ausdrucken und unterschreiben müssen. Außerdem nutzt das medisign Trustcenter diese Daten im späteren Verlauf als Grundlage der Signaturkarten-Produktion. Bitte beachten Sie, dass medisign Ihre Online-Daten ohne entsprechenden schriftlichen Signaturkarten-Antrag nach einiger Zeit automatisch löscht.

Welche Unterlagen muss ich dem Antragsformular noch beifügen?

Beim Ausdruck des Antragsformulars wird eine Checkliste mit Hinweisen zum weiteren Vorgehen ausgegeben. Dazu gehört auch ein Hinweis zu den erforderlichen beizufügenden Unterlagen.

Wie funktioniert die Erst-Identifizierung beim Signaturkartenantrag?

Wer einen eHBA (d. h. eine qualifizierte Signaturkarte) beantragen möchte, muss sich einer Identitätsprüfung unterziehen. Als Antragsteller legen Sie dazu Ihre Antragsunterlagen bei einer zugelassenen Identifizierungsstelle vor und weisen sich aus (Personalausweis, Reisepass).

Die Identifizierungsstelle kann dann Ihre Identität gegenüber medisign bestätigen.

Welche Identifizierungsstellen stehen mir zur Verfügung?

POSTIDENT

Das POSTIDENT-Verfahren ist ein bewährtes Identifikationsverfahren der Deutschen Post AG und wird in der Filiale Ihrer Wahl durch einen qualifizierten Postmitarbeiter durchgeführt. Der Vorteil: Bundesweit in jeder Filiale der Deutschen Post AG möglich – bewährt, unkompliziert und für Sie kostenlos.

Gehen Sie bitte mit Ihrem gültigen Ausweisdokument (welches Sie im Antrag angegeben haben) und mit Ihrem PostIdent-Coupon (liegt den ausgedruckten Antragsunterlagen bei) zu einer Filiale der Deutschen Post AG.

 

KammerIdent

Einige Ärztekammern bieten das so genannte KammerIdent-Verfahren an. Dabei werden Antragsteller durch einen Mitarbeiter der zuständigen Ärztekammer identifiziert.

 

Mehr erfahren: „Antragstellung Ihres Heilberufsausweises (eHBA G2)“ >

Was bedeutet im Antrag der Punkt „monetäre Beschränkung in Euro“?

Wenn Sie mit Ihrer digitalen Signatur eine Willenserklärung abgeben, können Sie diese formell juristisch beschränken.

Eine monetäre Beschränkung bedeutet, dass Sie Ihre Willenserklärung für Geldbeträge auf einen bestimmten Wert – z. B. 10 EUR – begrenzt haben.

Gemäß aktueller Rechtsprechung hat die monetäre Beschränkung nur Gültigkeit für unmittelbare Geldgeschäfte (z. B. Überweisungsvorgänge) und ist für die typischen Anwendungsfälle innerhalb der Telematikinfrastruktur nicht relevant.

Nähere Erläuterungen finden Sie in der Teilnehmerunterrichtung, die Sie hier herunterladen können: www.medisign.de/startseite/agb/

Was bedeutet der Punkt „Ich möchte die Nutzung meines Signaturzertifikates wie folgt beschränken“?

Beschränken Sie Ihre digitale Unterschrift auf einen bestimmten Lebens- oder Anwendungsbereich. Dies kann z. B. Ihre Tätigkeit als Arzt sein.

Was bedeutet im Antrag der Punkt „Zertifikats-E-Mail-Adresse“?

Sie haben die Möglichkeit, eine E-Mail-Adresse fest in Ihre Zertifikate eintragen zu lassen. Empfänger von E-Mails können dann prüfen, ob eine empfangene E-Mail von der E-Mail-Adresse stammt, die Sie in Ihrem Zertifikat angegeben haben.

Wenn Sie eine E-Mail-Adresse in Ihre Zertifikate aufnehmen wollen, so geben Sie diese bitte an. Bitte beachten Sie, dass Sie die Angaben in Ihren Zertifikaten nachträglich nicht mehr ändern können.

Was bedeutet im Antrag der Punkt „Veröffentlichung Ihrer Zertifikatsdaten“?

Ihre Signaturkarte enthält ein Zertifikat, welches ein Absender benötigt, um Ihnen verschlüsselte Nachrichten senden zu können. Mit Ihrer Zustimmung erlauben Sie uns, Ihre Daten (Verschlüsselungszertifikat sowie Vor- und Nachname) im öffentlichen Verzeichnisdienst der medisign GmbH zum Abruf bereit zu stellen.

Zum Hintergrund: Mit einer Signaturkarte können Sie verschlüsselte Mails verschicken und an Sie versendete verschlüsselte Mails entschlüsseln. Damit Ihnen eine verschlüsselte Mail gesendet werden kann, benötigt der Absender Ihr öffentliches Zertifikat. Dieses können Sie  dem Absender direkt mitteilen oder – durch die Zustimmung zur Veröffentlichung – im Verzeichnisdienst auf unserer Seite zur Verfügung stellen. Die dort hinterlegten Daten sind auf das absolut Notwendige begrenzt. Der Absender kann jetzt seine Mail an Sie verschlüsseln, ohne vorher Kontakt mit Ihnen aufgenommen zu haben.

Wie erfahre ich mehr über den Fortgang meiner Bestellung?

Dies können Sie im medisign Kundenportal einsehen. Nach dem Login (Ihre E-Mailadresse und das bei der Registrierung selbst gewählt Kennwort) finden Sie dort unter „Anträge und Bestellungen“ eine Übersicht all Ihrer Bestellungen und Anträge inkl. der jeweiligen Vorgangsnummer und dem Bearbeitungsstatus. Unter „Karten“ sind die Signaturkarten aufgeführt, die sich bereits in Produktion befinden.

Zusätzlich werden Sie per E-Mail informiert.

Aufgrund des aktuell erhöhten Anruf-Aufkommens im medisign Kundencenter und um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie herzlich, sich im Kundenportal über den Bestellfortgang zu informieren.

Wie verfolge ich im medisign Kundenportal den Status der eHBA-Antragsbearbeitung?

Den Status der Antragsbearbeitung Ihres eHBA können Sie im medisign Kundenportal jederzeit einsehen. Nach dem Login (Ihre E-Mailadresse und das bei der Registrierung selbst gewählte Kennwort) finden Sie dort unter „Anträge und Bestellungen“ eine Übersicht all Ihrer Bestellungen und Anträge inkl. der jeweiligen Vorgangsnummer und dem Bearbeitungsstatus. Unter „Karten“ sind die Signaturkarten aufgeführt, die sich bereits in Produktion befinden.

Im Regelfall (wenn also keine Fehler, Nachfragen, Ablehnungen oder dergleichen vorliegen), durchläuft die eHBA-Antragsprüfung und -bearbeitung die folgenden Stadien:

  1. „Bearbeitung beendet“
    Sie haben die Bearbeitung Ihres Antrags im medisign-Portal abgeschlossen und Ihre unterschriebenen Antragsunterlagen auf dem Postweg an uns versendet. Wir warten auf deren Eingang sowie – sofern erforderlich – auf Ihre Identifizierungsdaten, welche die Deutsche Post als Identifizierungsstelle elektronisch ans medisign Trustcenter übermittelt.
  2. „Eingang Antragsunterlagen“
    Ihr Antrag ist bei uns eingegangen und befindet sich nun in Prüfung.
  3. „Zur Freigabe“
    Ihr Antrag wurde durch uns geprüft und befindet sich nun zur Freigabe bei Ihrer Kammer.
  4. „Freigegeben“
    Ihr Antrag wurde durch Ihre Kammer freigegeben und wird nach einer erneuten Prüfung durch uns an die Produktion übergeben.

Aufgrund des aktuell erhöhten Anruf-Aufkommens im medisign Kundencenter und um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie herzlich, sich im Kundenportal über den Bestellfortgang zu informieren.

Was passiert nach Einsendung meines eHBA-Antrags?
  • Nach der Einsendung Ihres Antrages erfolgt die Prüfung Ihres Antrags. Nur fehlerfreie Anträge können bearbeitet werden.
  • Bevor wir Ihren Ausweis produzieren dürfen, müssen wir die Freigabe Ihrer Kammer zur Produktion einholen.
  • Sie erhalten zwei Sendungen: zum einen den Kartenbrief mit Ihrem Ausweis, zum anderen Transport-PIN-Brief, jeweils als normale Briefpost. Sie brauchen nicht persönlich bei der Auslieferung anwesend zu sein.
  • Aus Sicherheitsgründen darf der Versand Ihres Ausweises und Ihres Transport-PIN-Briefes nur an Ihre bestätigte Privat-/Meldeanschrift erfolgen.
Wann kann ich mit dem Erhalt meiner Signaturkarte rechnen?

Die Produktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen sowie der Bearbeitungszeit der zuständigen Körperschaft für die notwendigen Freigabeprozesse. Erfahrungsgemäß ist hier je nach Region und Berufsgruppe mit Zeiträumen zwischen 4-6 Wochen zu rechnen. Für alle übrigen Prozesse benötigt medisign bei fehlerfreien Anträgen maximal 2 Wochen.

Beantragung einer Folge- oder Austauschkarte

Kann ich meinen Vorläuferausweis (G0) gegen einen eHBA G2 eintauschen?

Wenn Sie einen medisign eHBA der Vorläufergeneration (auch Generation 0 genannt) nutzen, können Sie diesen auch innerhalb der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten gegen den Ausweis der 2. Generation (eHBA G2) eintauschen, sobald dieser bei uns verfügbar ist.

Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre Praxis einen Konnektor mit Anwendungen für die qualifizierte elektronische Signatur (QES) im Einsatz hat. Für den Wechsel entstehen keine Zusatzkosten. Der G2-eHBA wird mit der Gebühr gemäß medisign-Preisblatt berechnet. Der vorhandene eHBA G0 wird kostenfrei gestellt.

Wenn Sie den G2-Ausweis im medisign Antragsportal auf www.ehba.de bestellen, finden Sie in den Antragsunterlagen, die Sie am Ende des Online-Beantragungsprozesses ausdrucken, das  Formular „Wechsel des Heilberufsausweises für Bestandskunden“. Bitte füllen Sie dieses Formular unbedingt aus, damit wir den alten G0-Vertrag auf kostenfrei stellen können.

Gut zu wissen: Streng genommen handelt es sich nicht um einen Tausch, denn Ihren bisherigen G0-Ausweis dürfen Sie nach dem Wechsel zu G2 behalten. Er wird auch nicht durch uns gesperrt: Sie können ihn also bis zum Ende seiner technischen Laufzeit weiterhin für bewährte Anwendungen einsetzen, z. B. die Stapelsignatur von Laboraufträgen, das Unterzeichnen von eArztbriefen oder der Sammelerklärung bei der KV-Online-Abrechnung.

 

Muss ich mich als Bestandskunde für den eHBA G2 erneut identifizieren lassen?

Laut aktueller Vorgabe seitens der gematik ist bei der Beantragung des eHBA G2 auch für Inhaber von Vorläuferausweisen (eHBA G0, ZOD-Karten) eine erneute persönliche Identifizierung erforderlich. Auch wenn sich die wesentlichen Vertragsdaten nicht geändert haben, sind wir dazu verpflichtet, diese anzufordern.

Hierzu steht Ihnen das bewährte POSTIDENT-Verfahren der Deutschen Post AG zur Verfügung. Der erforderliche POSTIDENT-COUPON liegt den ausgedruckten Antragsunterlagen bei.

Nährere Informationen zur Identifizierung finden Sie in der Anleitung „Antragstellung Ihres Heilberufsausweises (eHBA G2)“.

Warum benötige ich eine Folgekarte?

Die Zertifikate auf Ihrer Signaturkarte haben aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine begrenzte Lebensdauer. Um Ihre Signaturkarten-Anwendungen über diesen Zeitraum hinaus nutzen zu können, müssen Sie sich eine neue Signaturkarte ausstellen lassen.

Wie beantrage ich eine Folgekarte?

Wir informieren Sie rechtzeitig (etwa 3 Monate vor Auslaufen Ihres eHBA) per Mail und schicken Ihnen einen Link zum vereinfachten Antragsprozess für Ihre Folgekarte zu.

Zudem kontaktieren einige Kammern ihre Mitglieder.

Worin unterscheidet sich eine Folgekarte von einer „neuen“ Signaturkarte?

Der Unterschied liegt in der einfacheren Antragsstellung für eine Folgekarte. Hier können Sie z. B. ein Antragsformular nutzen, das bereits mit Ihren vorliegenden Stammdaten vorbefüllt ist.

Hinweis: Auch wenn sich die wesentlichen Vertragsdaten nicht geändert haben, sind wir dazu verpflichtet, eine erneute persönliche Identifizierung anzufordern. Diese erfolgt – wie schon bei der Erstkarte – über das bewährte POSTIDENT-Verfahren der Deutschen Post AG. Der erforderliche POSTIDENT-COUPON liegt den ausgedruckten Antragsunterlagen bei.

Inbetriebnahme

Wie nehme ich meinen eHBA in Betrieb?

Freischaltung und Inbetriebnahme eines medisign eHBA der 2. Generation (G2):

  • Bitte warten Sie mit der Freischaltung und Inbetriebnahme, bis Sie von uns zwei Briefe per Post erhalten haben: den Kartenbrief mit Ihrem Ausweis und den Transport-PIN-Brief
  • Ihr Ausweis hat bei Auslieferung zwei Transport-PINs. Diese müssen in selbstgewählte PINs geändert werden.
  • Ihr Softwareanbieter (PVS / WAWI) stellt für die Änderung der Transport-PINs eine Software zur Verfügung.
  • Merken Sie sich Ihre selbstgewählten PINs bitte gut!
  • Wenn Sie Ihre Transport-PINs geändert haben, können Sie in Ihrem Kundenkonto auf www.ehba.de den Erhalt des Ausweises und die Änderung der PINs durch die Freischaltung bestätigen.
  • Für die Freischaltung benötigen Sie das Freischaltkennwort, das Sie im eHBA-Antrag selbst vergeben hatten, sowie Ihren Freischalt-Code, den Sie in Ihrem Transport-PIN-Brief finden.

Freischaltung und Inbetriebnahme eines medisign eHBA der Vorläufergeneration (G0):

Im Support-Bereich der medisign-Website finden Sie eine Video-Anleitung dazu sowie weitere Informationen zu allen Schritten der Inbetriebnahme. Mehr erfahren >

Warum wird bei mir die Freischalt-App offensichtlich nicht gestartet?

Diese Frage bezieht sich auf die eHBA der Vorläufergeneration (G0):

Bedenken Sie bitte, dass für das Laden der Freischalt-App aus dem Internet eine gewisse Zeit erforderlich ist. Falls auch nach längerer Zeit nichts passiert, ist in der Regel eine nicht installierte oder aktivierte Java-Runtime die Ursache.

Sie können Ihre Java-Installation hier überprüfen:

Java Überprüfung >

Woher bekomme ich weitere Hilfe bei der eHBA-Inbetriebnahme?

medisign eHBA der 2. Generation (G2):

Die Änderung der Transport-PINs (Grundvoraussetzung für die Inbetriebnahme Ihres eHBA) erfolgt in Ihrem Primärsystem (PVS bzw. WaWi). Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Softwareanbieter.

medisign eHBA der Vorläufergeneration (G0):

Im Support-Bereich der medisign-Website finden Sie eine Video-Anleitung dazu sowie weitere Informationen zu allen Schritten der Inbetriebnahme. Mehr erfahren >

Bei Rückfragen können Sie unseren Support (telefonisch oder per E-Mail) in Anspruch nehmen.

medisign Kundencenter >

Kann ich meinen eHBA mit dem Konnektor aktivieren?

Der Konnektor, den viele Praxen bislang ausschließlich für das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) nutzen, unterstützt nicht die qualifizierte elektronische Signatur (QES) und somit auch nicht das so genannte PIN-Handling. Dies ist aber notwendig, um einen eHBA freischalten zu können.

Mit anderen Worten: eHBA können nicht in Verbindung mit einem VSDM-Konnektor freigeschaltet und genutzt werden. Dies gilt sowohl für eHBA der Vorläufergeneration als die auch der 2. Generation (G2).

Die Freischaltung und Nutzung des eHBA setzt einen Konnektor in der Version „eHealth“ voraus, der Stand August 2020 jedoch noch nicht flächendeckend ausgerollt wurde.  Konnektor-Anbieter benötigen hierfür zunächst eine Zulassung durch die gematik.

Ein Gerätetausch ist nicht notwendig: Der bestehende Konnektor erhält ein entsprechendes Software-Upgrade. Mit der eHealth-Version kann der Konnektor dann auch für medizinischen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (für die ja der eHBA benötigt wird) genutzt werden.

 

Laufender Betrieb

Kann ich meinen bisherigen Ausweis (G0) auch im mobilen Kartenleser nutzen?

Der medisign eHBA der Vorläufergeneration (G0) kann in mobilen, TI-zugelassenen Kartenlesegeräten nicht verwendet werden. Hierfür benötigen Sie entweder einen eHBA der 2. Generation (G2) oder eine weitere SMC-B.

Übrigens: Die Kosten für diese zusätzliche SMC-B werden erstattet, sofern der Praxis laut Finanzierungsvereinbarung die Pauschale für ein mobiles Kartenterminal zusteht. Mehr erfahren >

Wie verhalte ich mich bei mehrfacher Falscheingabe der PIN?

Bitte unternehmen Sie zunächst keine weiteren Eingaben, bevor Sie sich über die Ursache der Fehlversuche im Klaren geworden sind. Zum Schutz vor Missbrauch ist die Zahl aufeinanderfolgender PIN-Falscheingaben bei Ihrer Signaturkarte auf maximal 3 begrenzt. Danach ist die Signaturkarte zu Ihrer eigenen Sicherheit (Verhinderung des Missbrauchs) gesperrt. Wenn Sie die Karten-PIN falsch eingegeben haben, können Sie durch Eingabe Ihrer Karten-PUK die Karte wieder entsperren. Wenn Sie die Signatur-PIN falsch eingegeben haben, können Sie diese durch Eingabe Ihrer Signatur-PUK zurücksetzen. Wenden Sie sich deshalb im Zweifelsfall immer an das medisign Kundencenter.

Was kann ich bei vermutetem Defekt meiner Signaturkarte tun?

Setzen Sie sich bitte mit unserem Kundencenter in Verbindung.

Was muss ich bei Verlust oder Diebstahl meiner Signaturkarte tun?

Um potenziellen Missbrauch Ihrer Signaturkarte zu vermeiden, sollten Sie diese möglichst umgehend sperren lassen. Hierfür stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Wir empfehlen die telefonische Sperrung, da hier zwischen Sperrwunsch und technischer Durchführung die geringste Verzögerung entsteht. Alle Details zur Durchführung einer Sperrung finden Sie hier.

Wichtig! Die Sperrung einer Signaturkarte kann nicht rückgängig gemacht werden! Um weiter mit Ihren Signaturkarten-Anwendungen arbeiten zu können, müssen Sie deshalb nach Sperrung eine Ersatzkarte beantragen, welche u. U. mit zusätzlichen Kosten für Sie verbunden ist. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit unserem Kundencenter auf.

Wie kann ich den Vertrag für meine Signaturkarte kündigen?

Zur Kündigung Ihres Signaturkarten-Vertrags senden Sie bitte ein schriftliches Kündigungsschreiben an: medisign GmbH, Richard-Oskar-Mattern-Str. 6, 40547 Düsseldorf. Die relevanten Kündigungsfristen entnehmen Sie bitte unseren AGB.

eHBA-Anwendungen

Welche Vorteile habe ich vom elektronischen Arztbrief?
  • Im Vergleich zum Fax ist der Versand erheblich sicherer in Bezug auf Datenschutz und ärztlicher Schweigepflicht, da die Übertragung elektronisch verschlüsselt erfolgt.
  • Der bürokratische Aufwand ist erheblich geringer, da der Versand EDV-gestützt ist.
  • Im Vergleich zum Versand per Brief sparen Sie das Porto.
  • Laut offizieller Regelung (E-Health-Gesetz vom 21.12.2015, § 291f) erhalten Ärztinnen und Ärzte, die elektronische Arztbriefe versenden, noch bis zum 30. Juni 2020 einen Telematik-Zuschlag in Höhe von 55 Cent pro qualifiziert signiertem eArztbrief (28 Cent für den Versender und 27 Cent für den Empfänger).

Mehr erfahren über den eArztbrief:

Für Ärzte >

Für Psychotherapeuten >

Kann ich auch ohne elektronische Signatur eArztbriefe versenden?

Ja, aber ohne Signatur erhalten Sie die im E-Health-Gesetz vom 21.12.2015, § 291f beschlossene eArztbrief-Förderung nicht.

Benötige ich zum Versenden und Empfangen von eArztbriefen außer dem eArztausweis noch andere Dienste oder Komponenten?

Ja, Sie benötigen einen KV-SafeNet-Zugang mit KV-Connect-Funktion eines Drittanbieters. Ob Ihre Praxis-Verwaltungssoftware dies auch ohne die Nutzung von Diensten Dritter unterstützt, erfragen Sie bitte bei Ihrem PVS-Anbieter.

Wird der elektronische Arztbrief gefördert?

Seit 2017 wird der eArztbrief-Austausch gemäß E-Health-Gesetz gefördert: Pro versendetem eArztbrief gibt es eine Pauschale von 55 Cent – aufgeteilt auf den Versender (28 Cent) und den Empfänger (27 Cent).

Diese Vergütungsvereinbarung endet am 30. Juni 2020. Gemäß dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) dürfen Ärzte und Psychotherapeuten den eArztbrief danach nur noch dann abrechnen, wenn sie einen Kommunikationsdienst in der Telematikinfrastruktur (TI) nutzen. Dies wird künftig KOM-LE (steht für „Sichere Kommunikation zwischen Leistungserbringern“) sein.

Mehr erfahren über den eArztbrief:

Für Ärzte >

Für Psychotherapeuten >

Wer ist für die Förderung des eArztbriefes verantwortlich?

Verantwortlich ist die für Sie zuständige Kassenärztliche Vereinigung.

Mehr erfahren über den eArztbrief:

Für Ärzte >

Für Psychotherapeuten >

Was benötige ich, um einen elektronischen Arztbrief empfangen zu können?

Sie benötigen einen KV-SafeNet-Anschluss mit KV-Connect-Funktion (erhältlich über Drittanbieter, ggf. entstehen Zusatzkosten)

Was benötige ich, um einen elektronischen Arztbrief zu erstellen?
  • Bitte erfragen Sie bei Ihrem Praxis-Softwarehersteller, ob dieser die Versendung elektronischer Arztbriefe unterstützt.
  • einen KV-SafeNet-Anschluss mit KV-Connect-Funktion (erhältlich über Drittanbieter, ggf. entstehen Zusatzkosten)
  • einen elektronischen Arztausweis (= eHBA)
  • einen Kartenleser, der für elektronische Arztausweise zugelassen ist
  • eine Signatur-Software für den elektronischen Arztausweis (Fragen Sie bei Ihrem Praxis-Softwarehersteller nach, ob diese bereits in Ihrer Praxissoftware integriert ist.)
Wie funktioniert die Anmeldung am medisign Kundenportal per eHBA?

Nutzer der medisign Heilberufsausweise (eHBA):

Auf Grund einer technischen Umstellung können wir Ihnen die Funktionen des Kundenportals „my medisign“, auf das Sie bislang mit Ihrem eHBA bzw. Ihrer Signaturkarte zugegriffen haben, derzeit leider nicht anbieten.

Künftig wird es wieder einen geschützten Bereich geben, in dem Sie Ihre Rechnungen (die Sie ja auch standardmäßig per E-Mail erhalten) online einsehen und Ihre Kundendaten pflegen können. Bis dahin bitten wir Sie herzlich um Ihr Verständnis.

Für den Zugang zu unserem Kundenportal mussten Sie bislang Ihre (freigeschaltete) medisign Signaturkarte (eHBA) einsetzen. Dabei standen Ihnen zwei verschiedene Anmeldeverfahren zur Verfügung:

  • Client-Identifizierung (Anmeldung mit installierter medisign Privacy Software)
  • Server-Identifizierung (Anmeldung mit installiertem Java-Browser-PlugIn)

 

Nutzer der medisign Praxisausweise (SMC-B):

Sie können sich mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & das bei der Registrierung selbst gewählte Kennwort) am medisign Antrags- und Kundenportal anmelden. Sie können dort:

  • Ihre Stammdaten ändern, z. B. Bankverbindung und Rechnungsanschrift
  • Ihre Rechnungen einsehen
  • SMC-B-Folge-, Zusatz-, Austausch- und Ersatzkarten beantragen
  • Ihre SMC-B-Anträge weiter bearbeiten/finalisieren
  • Ihre SMC-B freischalten
  • Ihre SMC-B sperren

Link zum SMC-B Antrags- und Kundenportal: www.smc-b.de

Welchen Vorteil hat die Server-Identifizierung?

Sie ist ein sehr flexibles Verfahren und arbeitet mit praktisch allen, heute gängigen Computersystemen zusammen. Die Server-Identifizierung funktioniert nach dem Prinzip einer Funktions-App, die zum Start des Anmeldeprozesses vom Portal-Server auf Ihren Rechner geladen wird. Die Nutzung dieser Funktions-App erfordert auf Ihrer Seite lediglich eine aktivierte Java-Runtime-Umgebung.

Welchen Vorteil hat die Client-Identifizierung?

Sie ist ein sehr standardisiertes Verfahren und wird daher von vielen Portalen im Gesundheitswesen für die Anmeldung per Signaturkarte eingesetzt. Aufgrund seiner schnellen, zuverlässigen und über verschiedene Portale hinweg einheitlichen Arbeitsweise empfiehlt sich die Client-Identifizierung vor allem für die häufigere Signaturkarten-Anwendung. Voraussetzung für die Nutzung dieses Verfahrens ist der Einsatz eines Windows-PCs, des Microsoft Internet-Explorers und einer medisign Privacy Software.

Wie funktioniert der Login am Portal „my medisign“ mit Firefox-Browser?

Nutzer der medisign Heilberufsausweise (eHBA):

Auf Grund einer technischen Umstellung können wir Ihnen die Funktionen des Kundenportals „my medisign“, auf das Sie bislang mit Ihrem eHBA bzw. Ihrer Signaturkarte zugegriffen haben, derzeit leider nicht anbieten.

Künftig wird es wieder einen geschützten Bereich geben, in dem Sie Ihre Rechnungen (die Sie ja auch standardmäßig per E-Mail erhalten) online einsehen und Ihre Kundendaten pflegen können. Bis dahin bitten wir Sie herzlich um Ihr Verständnis.

Nutzer der medisign Praxisausweise (SMC-B):

Sie können sich mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & das bei der Registrierung selbst gewählte Kennwort) am medisign Antrags- und Kundenportal anmelden. Sie können dort:

  • Ihre Stammdaten ändern, z. B. Bankverbindung und Rechnungsanschrift
  • Ihre Rechnungen einsehen
  • SMC-B-Folge-, Zusatz-, Austausch- und Ersatzkarten beantragen
  • Ihre SMC-B-Anträge weiter bearbeiten/finalisieren
  • Ihre SMC-B freischalten
  • Ihre SMC-B sperren

Link zum SMC-B Antrags- und Kundenportal: www.smc-b.de