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Elektronische Heilberufsausweise (eHBA)

Haben Sie Fragen zu den elektonischen Heilberufsausweisen (eHBA) von medisign? In unseren FAQ finden Sie schnell und einfach alles Wissenswerte zum Produkt, zur Bestellung bzw. zum Antragsprozess sowie zur Inbetriebnahme des Ausweises und zum laufenden Betrieb.

medisign eHBA

Produktbeschreibung/-auswahl

Benötige ich den elektronischen Arztausweis?

Dies können Sie bei Ihrer zuständigen Ärztekammer oder Kassenärztlichen Vereinigung erfragen. Weitere Informationen zu den Anwendungsfeldern des eArztausweises finden Sie auf der Internetseite der Bundesärztekammer unter folgenden Link: www.bundesaerztekammer.de/aerzte/telematiktelemedizin/earztausweis/faq/

Kann der eArztausweis auch als Sichtausweis verwendet werden?

Ja, der eArztausweis ist auch ein Sichtausweis nach Landesheilberufsgesetz, aber er enthält zusätzlich digitale Funktionen (s. auch Frage „Was bringt mir der eArztausweis?“)

Was bringt mir der eArztausweis?

Der eArztausweis soll in erster Linie zu einer Bürokratieentlastung für alle Beteiligten führen. Wie der reguläre Arztausweis auf Papier dient er als Sichtausweis nach Landesheilberufsgesetz. Darüber hinaus verfügt er über eine Stapelsignatur-Funktion, mit der Sie bis zu 254 Dokumente (z. B. elektronische Arztbriefe) zeitsparend und rechtssicher mit einer einzigen PIN-Eingabe signieren können. Sie können sich mit Ihrem eArztausweis zudem verbindlich identifizieren – zum Beispiel an Webportalen – und Dokumente für den Transportweg sicher verschlüsseln. Künftig wird der eArztausweis für weitere Anwendungen der Telemastikinfrastruktur benötigt, etwa für den Zugriff auf die Notfalldaten oder den Medikationsplan, die beide auf der elektronischen Gesundheitskarte des Patienten hinterlegt sein werden. Über weitere Nutzungsmöglichkeiten des eArztausweises können Sie sich bei Ihrer Ärztekammer oder Kassenärztlichen Vereinigung informieren.

Welchen medisign Heilberufsausweis empfehlen Sie mir?

Das kommt im Wesentlichen auf Ihre Berufsgruppe an. Der elektronische Arztausweis (eArztausweis oder eA) richtet sich an Ärzte. Für Zahnärzte bietet medisign den elektronischen Zahnarztausweis (eZahnarztausweis oder eZAA) und für Psychotherapeuten den elektronischen Psychotherapeutenausweis (ePTA) an.

Warum kann ich in bestimmten Regionen keinen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) bekommen?

Bei den elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) der Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten handelt medisign immer nur im Auftrag der jeweils zuständigen Körperschaft – als so genannter Vertrauensdiensteanbieter (kurz: VDA). Falls also in Ihrer Region Ihr eHBA nicht verfügbar ist, so ist dies ausschließlich eine Entscheidung Ihrer Körperschaft.

Was ist der Unterschied zwischen einem elektronischen Arztausweis (eA) und einem elektronischen Heilberufe- bzw. Heilberufssausweis (eHBA)?

Die Begriffe elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) und elektronischer Arztausweis (eA) werden häufig synonym verwendet. Wir sehen eHBA als die allgemeinere, für alle Heilberufsgruppen gültige Bezeichnung. Um nach Zielgruppen zu differenzieren, sprechen wir auch von eArztausweis (eA), eZahnarztausweis (eZAA) und ePsychotherapeutenausweis (ePTA). Bei allen drei Ausweise handelt es sich um eHBA.

Produktbestellung/Antragsprozess

Was muss ich tun, um einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) zu bestellen?

Die Bestellung eines eHBA von medisign gliedert sich in folgende Schritte:

  1. Sie wählen den für Ihre Berufsguppe passenden eHBA (Signaturkarte) aus: eArztausweis, eZahnarztausweis oder ePsychotherapeuten
    Mehr erfahren >
  2. Zunächst füllen Sie online ein Antragsformular aus, das alle zur Ausstellung Ihrer persönlichen Signaturkarte erforderlichen Informationen abfragt.
  3. Anschließend müssen Sie sich gegenüber einer anerkannten Identifizierungsstelle als Antragssteller persönlich ausweisen.
  4. Erst wenn dieser Identitätsnachweis gemeinsam mit Ihren schriftlichen Antragsunterlagen bei medisign eingegangen und geprüft ist, wird eine Bestellung ausgelöst.
Warum kann ich eine medisign Signaturkarte nicht einfach über einen Online-Shop bestellen?

Das ist im Kern eine Vertrauenssache. Es darf keine Zweifel daran geben, dass die von Ihrer Signaturkarte ausgewiesene Person mit Ihnen identisch ist. Über die für Online-Bestellungen üblichen Identifizierungsprozesse lässt sich dieses Vertrauensniveau aber nicht erreichen. Außerdem verlangt der Gesetzgeber die Hinterlegung schriftlicher Antragsunterlagen.

Wo kann ich einen elektronischen Arztausweis beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Arztausweise (eArztausweis oder eA) sind exklusiv die Ärztekammern zuständig. Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Wo kann ich einen elektronischen Zahnarztausweis beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Zahnarztausweise (eZahnarztausweis oder eZAA) sind exklusiv die Zahnärztekammern zuständig. Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Wo kann ich einen elektronischen Psychotherapeutenausweis beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Psychotherapeutenausweise (ePsychotherapeutenausweis oder ePTA) sind exklusiv die Psychotherapeutenkammern zuständig (bislang nur Psychotherapeutenkammer NRW). Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Wo finde ich das Antragsformular für meinen eHBA (Signaturkarte)?

Zunächst treffen Sie eine Produktauswahl (eArztausweis, eZahnarztausweis oder ePsychotherapeutenausweis). Anschließend werden Sie automatisch auf unser speziell gesichertes Antragsportal weitergeleitet, das Ihnen das für Sie passende Antragsformular online zur Verfügung stellt.

Mehr Informationen & Bestellmöglichkeit >

Was geschieht mit den in das Online-Formular eingetragenen Antragsdaten?

Die Daten werden automatisch in das eigentliche Antragsformular übertragen, so dass Sie Ihren Antrag nur noch ausdrucken und unterschreiben müssen. Außerdem nutzt das medisign Trustcenter diese Daten im späteren Verlauf als Grundlage der Signaturkarten-Produktion. Bitte beachten Sie, dass medisign Ihre Online-Daten ohne entsprechenden schriftlichen Signaturkarten-Antrag nach einiger Zeit automatisch löscht.

Welche Unterlagen muss ich dem Antragsformular noch beifügen?

Beim Ausdruck des Antragsformulars wird eine Checkliste mit Hinweisen zum weiteren Vorgehen ausgegeben. Dazu gehört auch ein Hinweis zu den erforderlichen beizufügenden Unterlagen.

Wie funktioniert die Erst-Identifizierung beim Signaturkartenantrag?

Wer einen eHBA (d. h. eine qualifizierte Signaturkarte) beantragen möchte, muss sich einer Identitätsprüfung unterziehen. Als Antragsteller legen Sie dazu Ihre Antragsunterlagen bei einer zugelassenen Identifizierungsstelle vor und weisen sich aus (Personalausweis, Reisepass).

Die Identifizierungsstelle kann dann Ihre Identität gegenüber medisign bestätigen.

Welche Identifizierungsstellen stehen mir zur Verfügung?

Derzeit gibt es folgende, gleichermaßen anerkannte Identifizierungsverfahren:

PostIdent-Verfahren:

Sie gehen mit Ihren vollständigen Antragsunterlagen und mit Ihrem gültigen Ausweisdokument, das Sie auch im Antrag angegeben haben, zu einer Filiale der Deutschen Post AG.

Vorteil: In jeder Filiale der Deutschen Post AG möglich – bewährt und unkompliziert

KammerIdent-Verfahren:

Sie identifizieren sich direkt bei Ihrer Ärztekammer (falls Sie einen elektronischen Arzt- oder ePsychotherapeutenausweis beantragt haben).

Hinweis: Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Kammer, ob sie diesen Service (noch) anbietet.

BankIdent-Verfahren:

Kunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank können ihren medisign eHBA ohne zusätzliche Identitätsprüfung beantragen. Ihre Identität wird einfach durch den Abgleich der bei der apoBank bereits hinterlegten Daten geprüft.

Vorteil: Schnellere Kartenbeantragung, da die Identitätsprüfung bei einer zugelassenen Identifizierungstelle (s. Punkt 1 und 2) entfällt.

Was bedeutet der Punkt „monetäre Beschränkung in Euro“?

Die monetäre Beschränkung schützt Ihre digitale Unterschrift, indem sie Ihre Willenserklärung um die von Ihnen eingegebene Höchstgrenze beschränkt. Bitte geben Sie nur die von Ihnen gewünschte Zahl ohne Währungszeichen oder Komma ein.

Was bedeutet der Punkt „Ich möchte die Nutzung meines Signaturzertifikates wie folgt beschränken“?

Beschränken Sie Ihre digitale Unterschrift auf einen bestimmten Lebens- oder Anwendungsbereich. Dies kann z. B. Ihre Tätigkeit als Arzt sein.

Was bedeutet der Punkt „Veröffentlichung“?

Mit Ihrer Signaturkarte können Sie verschlüsselte Mails verschicken und Sie können an Sie versendete verschlüsselte Mails entschlüsseln. Damit Ihnen eine verschlüsselte Mail gesendet werden kann, benötigt der Absender Ihr öffentliches Zertifikat. Dieses können Sie im Bedarfsfall dem Absender mitteilen oder mit der Zustimmung zur Veröffentlichung in einer Art „Telefonbuch“ auf unserer Seite zur Verfügung stellen. (Die dort hinterlegten Daten sind auf das absolut Notwendige begrenzt.). Der Absender kann jetzt seine Mail an Sie verschlüsseln, ohne vorher Kontakt mit Ihnen aufgenommen zu haben.

Wie erfahre ich mehr über den Fortgang meiner Bestellung?

medisign informiert Sie automatisch per E-Mail. In der Regel innerhalb einer Woche, nachdem Sie Ihren Antrag versandt haben, erhalten Sie auf diesem Wege unsere Auftragsbestätigung. Außerdem senden wir Ihnen eine Versandankündigung, sobald die Produktion Ihrer Signaturkarte abgeschlossen ist. Wenn Sie einen elektronischen Berufsausweis bestellt haben, benachrichtigen wir Sie zusätzlich, sobald Ihr Antrag an die zuständige Freigabestelle weitergegeben wurde.

Wann kann ich mit dem Erhalt meiner Signaturkarte rechnen?

Die Produktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen sowie der Bearbeitungszeit der zuständigen Körperschaft für die notwendigen Freigabeprozesse. Erfahrungsgemäß ist hier je nach Region und Berufsgruppe mit Zeiträumen zwischen 4-6 Wochen zu rechnen. Für alle übrigen Prozesse benötigt medisign bei fehlerfreien Anträgen maximal 2 Wochen.

Beantragung einer Folgekarte

Warum benötige ich eine Folgekarte?

Die Zertifikate auf Ihrer Signaturkarte haben aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine begrenzte Lebensdauer. Um Ihre Signaturkarten-Anwendungen über diesen Zeitraum hinaus nutzen zu können, müssen Sie sich eine neue Signaturkarte ausstellen lassen.

Wie beantrage ich eine Folgekarte?

Für die Beantragung einer Folgekarte melden Sie sich bitte im medisign Kundenportal My medisign an. Dort finden Sie den für Sie vorbereiteten Link zum vereinfachten Antragsprozess für Ihre Folgekarte.

Worin unterscheidet sich eine Folgekarte von einer „neuen“ Signaturkarte?

Der Unterschied liegt zum einen in der wesentlich einfacheren Antragsstellung für eine Folgekarte. Hier können Sie z. B. ein Antragsformular nutzen, das bereits mit Ihren vorliegenden Stammdaten vorbefüllt ist. Noch wichtiger: Sofern die wesentlichen Vertragsdaten unverändert übernommen werden, können Sie Ihren Antrag ohne erneute persönliche Identifizierung direkt bei medisign einreichen.

Inbetriebnahme

Kann ich meinen eHBA (Signaturkarte) sofort nach Erhalt praktisch nutzen?

Zuerst müssen Sie die Zertifikate Ihrer Signaturkarte freischalten, d. h. Sie müssen die Transport-PINs in Echt-PINs ändern. Im Support-Bereich der medisign-Website finden Sie eine Video-Anleitung dazu sowie weitere Informationen zu allen Schritten der Inbetriebnahme.

Mehr erfahren >

In welcher Arbeitsumgebung sollte ich meine Signaturkarte in Betrieb nehmen?

Die wichtigste Anforderung lautet: Ihre Arbeitsumgebung sollte möglichst sicher sein. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass insbesondere Ihr Betriebssystem und Ihr Browser sowie die mit Online-Anwendungen verknüpften, lokalen Programme (z.B. Java, Flash, PDF-Reader) auf dem aktuellen Stand sind. Installieren Sie bitte gegebenenfalls die entsprechenden Sicherheits-Updates der Hersteller nach und prüfen Sie regelmäßig die Aktualität aller Software-Komponenten. Darüber hinaus benötigen Sie für die Inbetriebnahme lediglich einen Internet-Zugang und ein Kartenlesegerät.

Warum wird bei mir die Freischalt-App offensichtlich nicht gestartet?

Bedenken Sie bitte, dass für das Laden der Freischalt-App aus dem Internet eine gewisse Zeit erforderlich ist. Falls auch nach längerer Zeit nichts passiert, ist in der Regel eine nicht installierte oder aktivierte Java-Runtime die Ursache.

Sie können Ihre Java-Installation hier überprüfen:

Java Überprüfung >

Woher bekomme ich weitere Hilfe bei der eHBA-Inbetriebnahme?

Im Support-Bereich der medisign-Website finden Sie eine Video-Anleitung dazu sowie weitere Informationen zu allen Schritten der Inbetriebnahme.

Mehr erfahren >

Bei Rückfragen können Sie unseren Support (telefonisch oder per E-Mail) in Anspruch nehmen.

medisign Kundencenter >

Laufender Betrieb

Woran erkenne ich, ob meine Signaturkarten-Installation funktioniert?

Sie sollten direkt nach der Inbetriebnahme das medisign Kundenportal My medisignaufsuchen. Hier können Sie bereits bei der Anmeldung testen, ob die Authentifizierungsfunktion der Signaturkarte von Ihrer Installation korrekt bereitgestellt wird. Nach erfolgreicher Anmeldung finden Sie im Bereich „medisign Admin“ weitere Testfunktionen.

Wie verhalte ich mich bei mehrfacher Falscheingabe der PIN?

Bitte unternehmen Sie zunächst keine weiteren Eingaben, bevor Sie sich über die Ursache der Fehlversuche im Klaren geworden sind. Zum Schutz vor Missbrauch ist die Zahl aufeinanderfolgender PIN-Falscheingaben bei Ihrer Signaturkarte auf maximal 3 begrenzt. Danach ist die Signaturkarte zu Ihrer eigenen Sicherheit (Verhinderung des Missbrauchs) gesperrt. Wenn Sie die Karten-PIN falsch eingegeben haben, können Sie durch Eingabe Ihrer Karten-PUK die Karte wieder entsperren. Wenn Sie die Signatur-PIN falsch eingegeben haben, können Sie diese durch Eingabe Ihrer Signatur-PUK zurücksetzen. Wenden Sie sich deshalb im Zweifelsfall immer an das medisign Kundencenter.

Was kann ich bei vermutetem Defekt meiner Signaturkarte tun?

Setzen Sie sich bitte mit unserem Kundencenter in Verbindung.

Was muss ich bei Verlust oder Diebstahl meiner Signaturkarte tun?

Um potenziellen Missbrauch Ihrer Signaturkarte zu vermeiden, sollten Sie diese möglichst umgehend sperren lassen. Hierfür stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Wir empfehlen die telefonische Sperrung, da hier zwischen Sperrwunsch und technischer Durchführung die geringste Verzögerung entsteht. Alle Details zur Durchführung einer Sperrung finden Sie hier.

Wichtig! Die Sperrung einer Signaturkarte kann nicht rückgängig gemacht werden! Um weiter mit Ihren Signaturkarten-Anwendungen arbeiten zu können, müssen Sie deshalb nach Sperrung eine Ersatzkarte beantragen, welche u. U. mit zusätzlichen Kosten für Sie verbunden ist. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit unserem Kundencenter auf.

Wie kann ich den Vertrag für meine Signaturkarte kündigen?

Zur Kündigung Ihres Signaturkarten-Vertrags senden Sie bitte ein schriftliches Kündigungsschreiben an: medisign GmbH, Richard-Oskar-Mattern-Str. 6, 40547 Düsseldorf. Die relevanten Kündigungsfristen entnehmen Sie bitte unseren AGB.

eHBA-Anwendungen

Welche Vorteile habe ich vom elektronischen Arztbrief?
  • Im Vergleich zum Fax ist der Versand erheblich sicherer in Bezug auf Datenschutz und ärztlicher Schweigepflicht, da die Übertragung elektronisch verschlüsselt erfolgt.
  • Der bürokratische Aufwand ist erheblich geringer, da der Versand EDV-gestützt ist.
  • Im Vergleich zum Versand per Brief sparen Sie das Porto.
  • Laut offizieller Regelung (E-Health-Gesetz vom 21.12.2015, § 291f) erhalten Ärztinnen und Ärzte, die elektronische Arztbriefe versenden, 0,55 € Telematik-Zuschlag pro elektronisch signiertem eArztbrief.

Mehr erfahren über den eArztbrief:

Für Ärzte >

Für Psychotherapeuten >

Kann ich auch ohne elektronische Signatur eArztbriefe versenden?

Ja, aber ohne Signatur erhalten Sie die im E-Health-Gesetz vom 21.12.2015, § 291f beschlossene eArztbrief-Förderung nicht.

Benötige ich zum Versenden und Empfangen von eArztbriefen außer dem eArztausweis noch andere Dienste oder Komponenten?

Ja, Sie benötigen einen KV-SafeNet-Zugang mit KV-Connect-Funktion eines Drittanbieters. Ob Ihre Praxis-Verwaltungssoftware dies auch ohne die Nutzung von Diensten Dritter unterstützt, erfragen Sie bitte bei Ihrem PVS-Anbieter.

Wird der elektronische Arztbrief gefördert?

Seit 2017 wird der eArztbrief-Austausch gemäß E-Health-Gesetz gefördert: Pro versendetem eArztbrief gibt es eine Pauschale von 55 Cent – aufgeteilt auf den Versender (28 Cent) und den Empfänger (27 Cent). V

Laut KBV ist diese Vergütungsvereinbarung zeitlich begrenzt. Sie endet spätestens am 30. Juni 2019 bzw. sobald ein Kommunikationsdienst in der TI zur Verfügung steht. Nach einer Übergangsfrist von 6 Monaten dürfen Ärzte und Psychotherapeuten den eArztbrief nur noch dann abrechnen, wenn sie einen TI-Kommunikationsdienst nutzen.

Mehr erfahren über den eArztbrief:

Für Ärzte >

Für Psychotherapeuten >

Wer ist für die Förderung des eArztbriefes verantwortlich?

Verantwortlich ist die für Sie zuständige Kassenärztliche Vereinigung.

Mehr erfahren über den eArztbrief:

Für Ärzte >

Für Psychotherapeuten >

Was benötige ich, um einen elektronischen Arztbrief empfangen zu können?

Sie benötigen einen KV-SafeNet-Anschluss mit KV-Connect-Funktion (erhältlich über Drittanbieter, ggf. entstehen Zusatzkosten)

Was benötige ich, um einen elektronischen Arztbrief zu erstellen?
  • Bitte erfragen Sie bei Ihrem Praxis-Softwarehersteller, ob dieser die Versendung elektronischer Arztbriefe unterstützt.
  • einen KV-SafeNet-Anschluss mit KV-Connect-Funktion (erhältlich über Drittanbieter, ggf. entstehen Zusatzkosten)
  • einen elektronischen Arztausweis (= eHBA)
  • einen Kartenleser, der für elektronische Arztausweise zugelassen ist
  • eine Signatur-Software für den elektronischen Arztausweis (Fragen Sie bei Ihrem Praxis-Softwarehersteller nach, ob diese bereits in Ihrer Praxissoftware integriert ist.)
Wie funktioniert die Anmeldung am medisign Kundenportal per eHBA?

Nutzer der medisign Heilberufsausweise (eHBA):

Auf Grund einer technischen Umstellung können wir Ihnen die Funktionen des Kundenportals „my medisign“, auf das Sie bislang mit Ihrem eHBA bzw. Ihrer Signaturkarte zugegriffen haben, derzeit leider nicht anbieten.

Künftig wird es wieder einen geschützten Bereich geben, in dem Sie Ihre Rechnungen (die Sie ja auch standardmäßig per E-Mail erhalten) online einsehen und Ihre Kundendaten pflegen können. Bis dahin bitten wir Sie herzlich um Ihr Verständnis.

Für den Zugang zu unserem Kundenportal mussten Sie bislang Ihre (freigeschaltete) medisign Signaturkarte (eHBA) einsetzen. Dabei standen Ihnen zwei verschiedene Anmeldeverfahren zur Verfügung:

  • Client-Identifizierung (Anmeldung mit installierter medisign Privacy Software)
  • Server-Identifizierung (Anmeldung mit installiertem Java-Browser-PlugIn)

 

Nutzer der medisign Praxisausweise (SMC-B):

Sie können sich mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & das bei der Registrierung selbst gewählte Kennwort) am medisign Antrags- und Kundenportal anmelden. Sie können dort:

  • Ihre Stammdaten ändern, z. B. Bankverbindung und Rechnungsanschrift
  • Ihre Rechnungen einsehen
  • SMC-B-Folge-, Zusatz-, Austausch- und Ersatzkarten beantragen
  • Ihre SMC-B-Anträge weiter bearbeiten/finalisieren
  • Ihre SMC-B freischalten
  • Ihre SMC-B sperren

Link zum SMC-B Antrags- und Kundenportal: www.smc-b.de

Welchen Vorteil hat die Server-Identifizierung?

Sie ist ein sehr flexibles Verfahren und arbeitet mit praktisch allen, heute gängigen Computersystemen zusammen. Die Server-Identifizierung funktioniert nach dem Prinzip einer Funktions-App, die zum Start des Anmeldeprozesses vom Portal-Server auf Ihren Rechner geladen wird. Die Nutzung dieser Funktions-App erfordert auf Ihrer Seite lediglich eine aktivierte Java-Runtime-Umgebung.

Welchen Vorteil hat die Client-Identifizierung?

Sie ist ein sehr standardisiertes Verfahren und wird daher von vielen Portalen im Gesundheitswesen für die Anmeldung per Signaturkarte eingesetzt. Aufgrund seiner schnellen, zuverlässigen und über verschiedene Portale hinweg einheitlichen Arbeitsweise empfiehlt sich die Client-Identifizierung vor allem für die häufigere Signaturkarten-Anwendung. Voraussetzung für die Nutzung dieses Verfahrens ist der Einsatz eines Windows-PCs, des Microsoft Internet-Explorers und einer medisign Privacy Software.

Wie funktioniert der Login am Portal „my medisign“ mit Firefox-Browser?

Nutzer der medisign Heilberufsausweise (eHBA):

Auf Grund einer technischen Umstellung können wir Ihnen die Funktionen des Kundenportals „my medisign“, auf das Sie bislang mit Ihrem eHBA bzw. Ihrer Signaturkarte zugegriffen haben, derzeit leider nicht anbieten.

Künftig wird es wieder einen geschützten Bereich geben, in dem Sie Ihre Rechnungen (die Sie ja auch standardmäßig per E-Mail erhalten) online einsehen und Ihre Kundendaten pflegen können. Bis dahin bitten wir Sie herzlich um Ihr Verständnis.

Nutzer der medisign Praxisausweise (SMC-B):

Sie können sich mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & das bei der Registrierung selbst gewählte Kennwort) am medisign Antrags- und Kundenportal anmelden. Sie können dort:

  • Ihre Stammdaten ändern, z. B. Bankverbindung und Rechnungsanschrift
  • Ihre Rechnungen einsehen
  • SMC-B-Folge-, Zusatz-, Austausch- und Ersatzkarten beantragen
  • Ihre SMC-B-Anträge weiter bearbeiten/finalisieren
  • Ihre SMC-B freischalten
  • Ihre SMC-B sperren

Link zum SMC-B Antrags- und Kundenportal: www.smc-b.de