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Elektronische Signaturkarten von medisign
Die digitale Arztpraxis –
Ihre Investition in die Zukunft
Sicher, vielseitig und aus Erfahrung gut: Die Signaturkarten von medisign überzeugen durch ihr breites Anwendungsspektrum und machen Ihre digitale Praxisverwaltung kinderleicht.
Bestellen Sie jetzt Ihre SMC-B bei medisign
Sicherer Zutritt zur Telematikinfrastruktur
Mit dem elektronischen Praxis- oder Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich Ihre Praxis bzw. Apotheke gegenüber den Diensten der Telematikinfrastruktur (TI).
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) von medisign
Papierlos, effizient, kostensparend
Anwendungen wie der eArztbrief und digitale Laboraufträge vereinfachen die Praxisverwaltung. Denn papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld.
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medisign Kundenportal: E-Mails an Kunden kommen nicht an

Das medisign Kundencenter erhält aktuell etliche Hinweise, dass Kunden keinerlei E-Mails von medisign empfangen. So erhalten sie z. B. keine TAN, um sich ins Kundenportal einzuwählen.

Interne Prüfungen haben den ordnungsgemäßen E-Mail-Versand seitens medisign bestätigt. Der Online-Berichterstattung zufolge scheinen bei einigen E-Mail-Anbietern, darunter gmx.de und web.de, derzeit Störungen beim E-Mail-Empfang vorzuliegen. Wir bitten betroffene Kunden, sich an ihren E-Mail-Anbieter zu wenden. Weitere Informationen: allestörungen.de >

Eine Karte, viele Möglichkeiten – der elektronische Heilberufsausweis

Mit den elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) von medisign sind Praxen und Apotheken startklar für das vernetzte Gesundheitswesen und die qualifizierte eSignatur. Ihr eHBA ist die sichere Zutrittskarte zu den Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur.

SMC-B: Ihr Zugang zur Telematikinfrastruktur

Die Security Module Card-Betriebsstätte, auch Praxis- oder Institutionsausweis genannt, ist der zentrale Baustein der Telematikinfrastruktur. Nur mit ihr kann sich Ihre Praxis oder Apotheke an der TI authentifizieren und deren Anwendungen nutzen.

Aktuelles von medisign

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Veranstaltungen

Die DMEA wird es 2020 nur virtuell geben

In diesem Jahr können wir Sie leider nicht gemeinsam mit unseren Mitausstellern DGN und procilon IT-Solutions GmbH persönlich in Berlin begrüßen.

Wir sehen uns hoffentlich auf der DMEA 2021! Bleiben Sie gesund!

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Logo DMEA (Bildquelle: DMEA)

Zum Unternehmen

Mit rund 45.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA der Generation 0 und 2) zählt die medisign GmbH zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im deutschen Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Zudem hat medisign als zugelassener Anbieter weit über 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) an Praxen und Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden können.

Über medisign

Spezialist für Heilberufe

medisign ist einer der führenden Anbieter für qualifizierte elektronische Signaturkarten im Gesundheitswesen.

Über 15 Jahre Erfahrung

Bereits seit 2004 am Markt, hat medisign aktuell über 145.000 elektronische Heilberufsausweise (eHBA) und SMC-B im Bestand.

100% Service-Garantie

Fragen, Wünsche, technische Probleme? Unser geschulter Kundenservice steht Ihnen stets beratend zur Seite.

Investition in die Zukunft

Die Zukunft ist digital: Papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld. medisign hilft Ihnen dabei.

Das sagen unsere Kunden über medisign:

Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Praxisgemeinschaften – sie alle vertrauen den digitalen Lösungen von medisign.

Martina Musterfrau
„Die Bestellung war unkompliziert und die Karte nach wenigen Tagen in meiner Praxis.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Die Installation meiner SMC-B Karte konnte ich ganz einfach selbst vornehmen – auch ohne IT-Kenntnisse“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Der medisign-Support ist gut erreichbar und hat mein Anliegen innerhalb von Minuten bearbeitet.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

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Zum 1. Juli dieses Jahres sind Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten per Gesetz dazu verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) in der Versorgung zu unterstützen. Andernfalls droht ein Honorarabzug von einem Prozent. Zur notwendigen technischen Ausstattung zählt dabei auch der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Es gilt, diesen rechtzeitig zu beantragen.

Signatur mit dem eHBA

Überblick über Gesundheitsdaten

Nach dem Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) haben Versicherte seit dem 1. Januar 2021 Anspruch darauf, eine elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen. Darin können z. B. Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte, das zahnärztliche Bonusheft oder der Impfausweis aufbewahrt werden. Damit erhalten Patienten erstmals einen transparenten Überblick über ihre Gesundheitsdaten.

Die ePA wird von den Krankenkassen als App kostenlos bereitgestellt und lässt sich auf mobilen Endgeräten, etwa Smartphones oder Tablets, installieren. Patienten können ihre Akte nun mit den medizinischen Daten und Dokumenten befüllen, die sie dort hinterlegen möchten. Auch Versicherte, die kein solches Endgerät besitzen, können nach Angaben der gematik die ePA nutzen. In diesem Fall benötigen sie ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) sowie eine PIN ihrer Krankenkasse, um beim nächsten Arztbesuch ihre ePA vom Praxisteam über das Kartenterminal befüllen zu lassen.

Datenhoheit liegt bei Patienten

Die Nutzung der ePA ist für die Patienten freiwillig und kostenfrei. Damit Ärzte, Therapeuten, Apotheker oder andere Leistungserbringer auf Dokumente innerhalb der ePA zugreifen können und somit einen Überblick über den Gesundheitszustand ihrer Patienten erhalten, müssen diese ihnen Zugriff erteilen.

So wird laut gematik sichergestellt, dass die Hoheit über die eigenen Gesundheitsdaten stets bei den Patienten liegt. Einmal vergebene Zugriffsrechte lassen sich jederzeit widerrufen.

Notwendige technische Ausstattung

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) hat am 1. Januar dieses Jahres mit einer Testphase begonnen. Vor dem bundesweiten Einsatz in Praxen und Krankenhäusern ab dem 3. Quartal soll zunächst die Leistungsfähigkeit der ePA geprüft und sichergestellt werden. Zum 1. Juli müssen Vertragsärzte, -zahnärzte und -psychotherapeuten dann den Nachweis erbringen, dass sie über die erforderliche Ausstattung verfügen, um die ePA befüllen zu können. Andernfalls drohen ihnen Sanktionen in Form von einem Prozent Honorarabzug.

Zur technischen Ausstattung zählen:

  • Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur (TI)
  • ePA-Konnektor (Produkttypversion 4)
  • VPN-Zugangsdienstanbieter
  • Update des Praxisverwaltungssystems: Ein Modul muss den Datenaustausch zwischen der ePA des Versicherten und dem PVS ermöglichen.
  • elektronischer Heilberufsausweis (HBA): für den Zugriff auf die Patientendaten und die qualifizierte elektronische Signatur

Patientenakte befüllen

Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, stellen die Daten in der ePA nur Kopien der Daten aus dem PVS dar, "die Primärdokumentation des Arztes in seinem Praxisverwaltungssystem bleibt von diesem Prozedere also unberührt und muss unabhängig davon weitergeführt werden". Der Arzt stoße diesen Prozess zudem bewusst selbst an: Die Daten würden niemals automatisch ohne Wissen des Arztes übertragen, da die Betreiber der Patientenakten nicht auf das PVS zugreifen können. Zu den gesetzlich definierten Pflichten der Ärzteschaft gehöre künftig nicht nur, die digitalen Akten mit Daten aus dem aktuellen Behandlungskontext zu befüllen, sondern auch ihre Patienten, wenn nötig, bei deren Nutzung zu unterstützen.

Das erstmalige Befüllen wird im Jahr 2021 pauschal mit zehn Euro vergütet. Auf diese ersten Eintragungen haben Patienten künftig ein Recht. Vergütet wird auch, wenn weitere medizinische Dokumente wie Befunde oder Arztbriefe in die ePA abgelegt werden, wie die KBV informiert.

eHBA rechtzeitig bestellen

Eine wichtige Voraussetzung für die Nutzbarkeit der ePA auf Praxisseite ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Nach einem Bericht der Ärzte Zeitung lag die Ausstattungsquote von Ärzten im ambulanten Sektor Anfang Februar bei knapp 18 Prozent, im stationären Sektor sogar nur bei 2,6 Prozent.

Als zugelassener eHBA-Anbieter verzeichnet medisign derzeit eine hohe Nachfrage nach eHBA seitens Ärzten, Zahnärzten und Apothekern, die seit Jahresbeginn deutlich an Fahrt aufnimmt. Mit den Psychotherapeuten, für die bis dato noch gar keine eHBA der 2. Generation erhältlich sind, kommt in Kürze eine weitere Heilberufsgruppe hinzu. Wer bis zum 1. Juli einen Ausweis benötigt, sollte diesen daher bitte rechtzeitig beantragen. Angesichts des komplexen Beantragungsprozesses inklusive Identifikationsprüfung, sorgfältiger Prüfung der Antragsunterlagen und Freigabe seitens der zuständigen Kammer ist aktuell mit einer Lieferzeit von 4-6 Wochen zu rechnen.

Nach Vorgabe der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dürfen Ärzte und Psychotherapeuten ab dem 1. April 2021 nur noch dann Praxisausweise (SMC-B) beantragen, wenn sie bereits einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) besitzen. Da bis dato jedoch noch gar keine eHBA für Psychotherapeuten zur Verfügung stehen, gilt hier eine Übergangsregelung.

medisign SMC-B Laptop

Grundlage für die neue Regelung ist das "Patientendaten-Schutz-Gesetz" (PDSG), das im Oktober 2020 in Kraft trat. Laut Bundesministerium für Gesundheit (BMG) werden damit "digitale Angebote wie das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte nutzbar – und sensible Gesundheitsdaten gleichzeitig bestmöglich geschützt". Für die Beantragung des elektronischen Praxis- und Institutionsausweises schafft das Gesetz jedoch eine formale Hürde: Eine SMC-B darf dann nur noch ausgegeben werden, wenn der Antragsteller bereits einen elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) erhalten hat.

Ziel: klare Zuordnung

"Komponenten zur Authentifizierung von Leistungserbringerinstitutionen dürfen nur an Leistungserbringerinstitutionen ausgegeben werden, denen ein Leistungserbringer, der Inhaber eines elektronischen Heilberufs- oder Berufsausweises ist, zugeordnet werden kann", so § 340 Abs. 5 SGB V im Wortlaut. Das BMG erklärt die neue Regelung damit, dass die Komponente zur Authentifizierung der Leistungserbringerinstitution an den elektronischen Heilberufs- bzw. Berufsausweis gekoppelt sei. Daher könnten nur solche Institutionen eine Institutionenkarte erhalten, denen ein Leistungserbringer zugeordnet werden kann, der einen elektronischen Heilberufs- oder Berufsausweis habe. Dieser Leistungserbringer habe dafür zu sorgen, dass nur Berechtigte auf die Institutionenkarte zugreifen.

Bei einer Sperrung des Heilberufsausweises habe die sperrende Stelle diejenige Stelle zu unterrichten, die die Institutionenkarte ausgibt. Diese müsse dann auch die Institutionenkarte sperren. Während bei den Praxen also die jeweiligen zuständigen Kammern die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen informieren müssten, sind im Fall der Apotheken die Apothekerkammern sowohl für die eHBA als auch für die SMC-B zuständig.

Im Antragsportal bestätigen

Die KBV hatte nach eigenen Angaben im Oktober des vergangenen Jahres eine Übergangsfrist erwirkt, nach Vertragsärzte und -psychotherapeuten die SMC-B auch ohne eHBA beantragen konnten. Diese endet zum 1. April 2021. Nach Vorgabe der KBV müssen SMC-B-Antragsteller daher im medisign Antragsportal unter dem Punkt "Sicherheit" nun bei folgender Selbstauskunft ein Häkchen setzen: "Hiermit bestätige ich, dass der im Antrag aufgeführten Leistungserbringerinstitution ein Leistungserbringer zugeordnet werden kann, der Inhaber eines elektronischen Heilberufsausweises ist oder diesen bereits beantragt hat."

Für Psychotherapeuten ergibt sich die Problematik, dass Stand heute noch gar keine elektronischen Heilberufsberufsausweise (eHBA) für diese Berufsgruppe zur Verfügung stehen. So berichtet zum Beispiel die Psychotherapeutenkammer NRW, dass aktuell der elektronische Psychotherapeutenausweis noch nicht bei einem Vertrauensdiensteanbieter (VDA) bestellt werden könne und dass Verhandlungen mit den potenziellen VDA derzeit noch liefen.

Übergangsregelung für Psychotherapeuten

Einer dieser VDA wird künftig medisign sein. Derzeit arbeitet der Signaturkarten-Anbieter mit Hochdruck daran, eHBA für Psychotherapeuten (auch elektronischer Psychotherapeutenausweis genannt) möglichst bald ausgeben zu können. Für die anderen Berufsgruppen (Ärzte, Zahnärzte und Apotheker) stehen die Ausweise bereits flächendeckend zur Verfügung.

Bis Ende Juni gilt daher eine Übergangsregelung der KBV, wonach auch Psychotherapeuten ohne eHBA eine SMC-B beantragen und dabei das oben genannte Häkchen im Antragsportal setzen dürfen. Die Anträge werden während dieser Frist von den Kassenärztlichen Vereinigungen dennoch bearbeitet und nicht aus diesem Grund abgelehnt.

SMC-B nötig für TI-Anschluss

Für Apotheken wird es bei der SMC-B-Bestellung absehbar wohl ähnliche Vorgaben geben. Nach einem Bericht in der Deutschen Apotheker Zeitung hatten verschiedenen Apothekerkammern deshalb ihren Mitgliedern bereits im September 2020 empfohlen, möglichst noch im selben Monat eine SMC-B für ihre Apotheken und alle Filialen zu beantragen.

Wer bis zum Inkrafttreten des PDSG noch keine SMC-B habe, so die Apothekerkammer Berlin, komme in eine "Warteschleife". Denn dann müsse man zuerst einen HBA haben, bevor die SMC-B beantragt werden könne. Damit würde sich der gesamte Prozess der TI-Anbindung verzögern.

Sogar Sperrung vorhandener SMC-B?

Auch für Zahnärzte dürfte künftig gelten: Beantragung einer SMC-B nur noch mit gültigem eHBA. In einem Interview mit Quintessence Publishing Deutschland im September 2020 sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): "Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal besonders auf die im [...] PDSG enthaltene Regelung hinweisen: So darf eine KZV eine SMC-B, den elektronischen Praxisausweis, nur noch dann ausgeben, wenn in der Praxis mindestens ein HBA vorhanden ist. Wenn nicht, darf keine SMC-B ausgegeben und bereits vorhandene SMC-B müssen gesperrt werden."

Eine Praxis dürfe nicht einmal mehr die Online-Prüfung der eGK durchführen, wenn kein HBA vorhanden sei. "Es ist also sehr wichtig, dass sich insbesondere die Zahnärztekammern, die teils jetzt erst mit der Ausgabe der HBA beginnen, klarmachen, was es für Konsequenzen hat, bis Ende des Jahres eine Flächendeckung mit HBAs zu gewährleisten", so Dr. Plochinger weiter.

Ab dem kommenden Monat gibt es für elektronische Arztbriefe nur noch dann eine Vergütung, wenn sie innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) über den E-Mail-Fachdienst KIM verschickt werden. Benötigt wird zudem der elektronische Heilberufsausweis (eHBA), um die digitalen Briefe rechtsverbindlich zu unterzeichnen.

eArztbrief

An den Versand und Empfang elektronischer Arztbriefe stellt der Gesetzgeber besondere Sicherheitsanforderungen. Praxen müssen dafür zugelassene Dienste einsetzen. Künftig soll der Austausch nur noch innerhalb der TI über den E-Mail-Fachdienst "Kommunikation im Medizinwesen" laufen. Ab dem 1. April ist die Vergütung an KIM gebunden.

Pauschalen für den eArztbrief

Zum Hintergrund: Bereits seit 2017 wird der Austausch elektronisch signierter Arztbriefe gemäß E-Health-Gesetz gefördert: Pro versendetem eArztbrief gibt es eine Pauschale von 55 Cent - aufgeteilt auf 28 Cent für den Versender (GOP 86900) und 27 Cent für den Empfänger (GOP 86901). Hinzu kommt seit 1. Juli 2020 eine Strukturförderpauschale (GOP 01660) für den Versand von einem EBM-Punkt (10,99 Cent) je Brief.

Für die beiden Pauschalen 86900 und 86901 gilt ein gemeinsamer Höchstwert von 23,40 Euro je Quartal und Arzt. Unbegrenzt wird dagegen die Strukturförderpauschale gezahlt – für jeden versendeten Brief extrabudgetär. Die Förderpauschale ist vorerst für drei Jahre befristet und soll den Anreiz für den elektronischen Versand erhöhen.

Bald neun KIM-Anbieter

Nachdem im Oktober 2020 der erste KIM-Dienst am Markt zur Verfügung stand, galt eine sechsmonatige Übergangsfrist, in der Praxen alternative Kommunikationsdienste außerhalb der TI, etwa KV-Connect oder SafeMail in Schleswig-Holstein, für den eArztbrief-Austausch nutzen konnten. Diese Übergangsfrist endet nun am 31. März.

Nach Angaben der Ärzte Zeitung stellen inzwischen acht Anbieter ihre KIM-Dienste bereit. Mit DGN KIM befindet sich ein weiterer Dienst im Zulassungsverfahren. Angeboten wird er vom medisign-Partnerunternehmen Deutsches Gesundheitsnetz (DGN).

Ein Muss: der eHBA

Ob der Versand wie bisher mit KV-Connect oder künftig mit KIM erfolgt: Um vergütungsfähig zu sein, musste der eArztbrief schon immer mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) versehen werden. Für diese rechtsverbindliche digitale Unterschrift benötigen Vertragsärzte und Psychotherapeuten einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA).

Für Ärzte ist der eHBA, den medisign im Auftrag der Kammern produziert, bereits seit längerer Zeit flächendeckend erhältlich. Die Psychotherapeutenkammern werden in Kürze Ausweise an ihre Mitglieder ausgeben. Derzeit arbeitet medisign mit Hochdruck an der Zulassung, um die Psychotherapeuten möglichst zügig mit Ausweisen ausstatten zu können.

Nachdem medisign nun auch bei allen Zahnärztekammern als zugelassener Vertrauensdiensteanbieter (VDA) gelistet ist, können deutschlandweit Ärzte, Zahnärzte und Apotheker elektronische Heilberufsausweise der 2. Generation beim Düsseldorfer Signaturkartenhersteller beantragen. Zudem arbeitet medisign mit Hochdruck an der Ausgabe des eHBA für Psychotherapeuten.

eHBA von medisign

Das neue Release des eHBA macht Praxen und Apotheken startklar für die medizinischen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI), allen voran die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), der eArztbrief und die elektronische Patientenakte (ePA). Mit dem eHBA lassen sich digitale Dokumente rechtsgültig elektronisch signieren.

"Die Nachfrage nach unseren eHBA ist riesig und nimmt seit Jahresbeginn richtig Fahrt auf", berichtet medisign-Geschäftsführer Armin Flender. "Seit unserer G2-Zulassung im Herbst des vergangenen Jahres sind bereits über 30.000 Anträge bei uns eingegangen."

Der komplexe eHBA-Antragsprozess mit seinen strengen Sicherheitsvorgaben, die u. a. eine Identifizierung des Antragstellers und eine sichere Lieferkette erfordern, stellt den medisign Kundensupport vor ganz neue Herausforderungen. Zudem gibt es viele Anfragen zur Inbetriebnahme des Ausweises – etwa weil in der Praxis das erforderliche eHealth-Update des Konnektors fehlt oder die PIN-Änderung im Praxisverwaltungssystem Probleme bereitet. "Die durchschnittliche Beratungsdauer der Gespräche in unserer Hotline hat sich dadurch vervielfacht", so Flender. "Mit zusätzlichem Personal, einem neuen Ticket- und Callsystem sowie einem umfangreichen Online-Informationsangebot haben wir unseren zuletzt in die Kritik geratenen Kundenservice inzwischen deutlich verbessert."

Sowohl die eHBA als auch die Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) von medisign werden im eIDAS-zertifizierten Trustcenter des Deutschen Gesundheitsnetzes (DGN) produziert. Um die Kapazitäten zu erweitern, wurde auch hier das Personal aufgestockt. "Mit den eHBA für Psychotherapeuten kommt in Kürze ein weiteres Kartenprodukt hinzu", erklärt Flender. "Unser Ziel ist es, alle Heilberufsgruppen möglichst zügig mit Ausweisen auszustatten, denn für Fachanwendungen wie die eAU oder ePA ist der eHBA ja verpflichtend."

Weitere Informationen zu den Heilberufsausweisen sowie eine Online-Bestellmöglichkeit sind im medisign Antragsportal zu finden: www.ehba.de

Über medisign

Die medisign GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, zählt mit rund 45.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA der aktuellen Generation 2 sowie der Vorläufergenerationen) zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Als zugelassener SMC-B-Anbieter hat medisign bereits weit über 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise an Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen sowie Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die TI anbinden können. Das 2004 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

Die Telematikinfrastruktur (TI) soll Ärzte, Psychotherapeuten, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhäuser und andere Akteure des Gesundheitswesens miteinander vernetzen, damit diese schneller und einfacher miteinander kommunizieren können. Ziel ist es, über eine "Datenautobahn" medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten nötig sind, system- und sektorenübergreifend auszutauschen. Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit der Patientendaten.

Vernetzung - Schloss

Fahrplan für die TI

Den Fahrplan für die Einführung der TI mit nutzbringenden Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) enthält das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (kurz E-Health-Gesetz) sowie das im Juli 2019 vom Bundeskabinett beschlossene "Digitale Versorgung"-Gesetz, auch Digitalisierungsgesetz oder E-Health-Gesetz II genannt, das im Januar 2020 in Kraft trat.

In den gesetzlichen Vorgaben sind auch Fristen genannt, bis wann sich Praxen und Apotheken an die TI angebunden sein müssen und in der Lage sein sollen, bestimmte Anwendungen zu nutzen.

Digitales Gesundheitswesen: Zeitplan für die Einführung der TI-Anwendungen (Stand: 07/20) >

Freiwillige & Pflichtanwendungen

Die Pflichtanwendungen sind für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen verbindlich. Dazu zählen der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten (Versichertenstammdatenmanagement, kurz VSDM) auf der elektronischen Gesundheitskarte seit dem 1. Juli 2019, das elektronische Empfangen und Einlösen einer Verordnung (eVerordnung) mit der Karte sowie die Verwendung der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite.

Bei den freiwilligen Anwendungen obliegt es allein den Versicherten, ob sie diese Angebote in Anspruch nehmen möchten. Nur mit ihrer Zustimmung dürfen zum Beispiel Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hinterlegt werden. Die Hoheit über seine Daten liegt allein beim Patienten.

gematik: Anwendungen der TI >

 

Anwendungen der Telematikinfrastruktur im Überblick

Folgende Fachanwendungen sieht der Gesetzgeber vor:

VSDM

Beim Versichertenstammdatenmanagement werden die Daten der Versicherten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) online geprüft und ggfls. aktualisiert. Praxen, die diese Pflichtanwendung nicht umsetzen, drohen Honorarkürzungen.

Elektronischer Arztbrief

Arztbriefe sollen künftig mit dem elektronischem Heilberufsausweis (eHBA) qualifiziert signiert und über den Kommunikationsdienst KIM in der TI sicher übermittelt werden. Sender und Empfänger erhalten dafür eine die Vergütung.

Elektronischer Medikationsplan

Seit Oktober 2016 haben Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, Anspruch auf einen Medikationsplan. Dieser wird künftig auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) des Patienten abrufbar sein. Ärzte und Apotheker sollen ihn dann direkt auf der eGK aktualisieren.

Lebensrettende Notfalldaten

Alle Versicherten haben in Kürze die Möglichkeit, notfallrelevante Informationen (Diagnosen, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten etc.) auf ihrer eGK eintragen zu lassen, damit diese im Ernstfall schnell abrufbar sind.

Elektronische Patientenakte

Versicherte haben künftig Anspruch auf eine elektronische Patientenakte, in der z. B. Befunde oder Diagnosen aufbewahrt werden können und die einen transparenten Überblick über Gesundheitsdaten bietet. Die ePA ist freiwillig und kostenfrei.

Elektronisches Patientenfach

Patienten sollen künftig Daten in einem Online-Fach ablegen und außerhalb der Praxis eigenständig einsehen können, z. B. selbst gemessene Blutzuckerwerte. Die Daten aus der ePatientenakte können auf Wunsch auch aufgenommen werden.

Telemedizin-Anwendungen

Telemedizinische Leistungen, z. B. die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen oder Online-Videosprechstunden, sollen v. a. älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen zugute kommen. Diese werden Ärzten teilweise bereits vergütet.

eAU

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen übermitteln Praxen künftig elektronisch an die Krankenkassen; Versicherte geben zunächst weiterhin den Papier-Durchschlag an ihre Arbeitgeber weiter. Ab 2022 sollen dann die Krankenkassen den Arbeitgebern die AU digital zur Verfügung stellen.

Elektronisches Rezept

Ärzte stellen künftig ein eRezept aus, das der Patient wahlweise als Ausdruck oder auf sein Smartphone übermittelt bekommt. Es enthält einen 2D-Code, der in der Apotheke einlesbar ist. Über eine App auf dem Smartphone lassen sich Medikamente in der Wunschapotheke vorbestellen.

Datenaustausch mit KIM

Mit KIM (Kommunikation im Medizinwesen) lassen sich künftig Nachrichten und Dokumente schnell und sicher über Einrichtungs-, System- und Sektorengrenzen hinweg per E-Mail austauschen. Mit dem eHBA können sich Kommunikationspartner authentifizieren und Dokumente digital unterschreiben.

Technische Komponenten für den Anschluss

Um Heilberufsangehörige an die TI anzuschließen, sind diverse technische Komponenten notwendig, die im Folgenden näher beschrieben werden. Diese müssen hohen Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit genügen sowie aufwändige Testverfahren bestehen. Sie werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach entsprechenden IT-Sicherheits-Prüfvorschriften geprüft und müssen von der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) zugelassen werden.

Benötigt werden unter anderem der elektronische Praxis- bzw. Institutionausweis (SMC-B) als "TI-Zutrittskarte" sowie der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für den Zugriff auf die elektronischen Gesundheitskarten (eGK) der Patienten und die qualifizierte digitale Signatur. Diese beiden TI-Bausteine sind bei medisign erhältlich.

Kosten werden erstattet

Die Kosten für die TI-Anbindung werden erstattet. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZBV) sowie der Deutsche Apothekerverband (DAV) haben sich mit dem GKV-Spitzenverband auf Beträge für die technische Erstausstattung (z. B. Konnektor, Kartenterminals) und die laufenden Betriebskosten geeinigt. Die Fördersummen für Praxen und Apotheken sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:*

Im Detail: TI-Komponenten & deren Finanzierung

Technische Komponente Finanzierung*
Stationäres eHealth-Kartenterminal: Es dient dazu, die elektronische Gesundheitskarte (eGK), den Praxisausweis (SMC-B) und den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) einzulesen. Zwischen zwei Arten stationärer Kartenterminals kann gewählt werden:
  • Kartenlesegerät mit Tastenfeld: Anders als das bisherige eGK-fähige Kartenlesegerät wird es nicht am PC, sondern am Konnektor angeschlossen.
  • Tastaturkartenleser (Chipkartentastatur): Er wird per USB ans Praxisnetzwerk angeschlossen. Die Belegung einer externen LAN-Schnittstelle sowie eine zusätzliche Stromversorgung fallen somit weg.
  Wie viele Kartenterminals werden in Praxen benötigt? Mindestens eines für die medizinischen Fachangestellten am Empfang für das VSDM. Für die künftigen medizinischen Anwendungen (z. B. Notfalldaten) sind zusätzliche Kartenterminals in den Behandlungszimmern nötig.
Ärzte/Psychotherapeuten: 535 € pro Kartenterminal
  • bis zu 3 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 1 Terminal
  • 4-6: 2 Terminals
  • > 6: 3 Terminals
NFDM & eMP (Ärzte): 595 € pro Kartenterminal Ab dem Quartal, in dem eine Vertragsarztpraxis für diese beiden Anwendungen betriebsbereit ist, hat sie Anspruch auf ein zusätzliches Kartenterminal je angefangene 625 Betriebsstättenfälle (Betrag wurde im Februar 2021 erhöht und gilt für Geräte, die ab 01.10.20 angeschafft wurden). Zahnärzte: 595 € pro Kartenterminal Je nach Praxisgröße und der Anzahl der dort tätigen ZÄ werden bis zu drei Geräte finanziert. Apotheken: insgesamt 3.032 € für ein Basispaket, bestehend aus einem eHealth-Konnektor und zwei Kartenterminals, inkl. einer Installationsaufwandspauschale zusätzliche Kartenterminals: je 450 €
  • Größeren Apotheken (>20.000 bis 40.000 Rx-Packungen) werden 2 zusätzliche Terminals finanziert.
  • > 40.000 bis zu 80.000 Rx-Packungen: 4 zusätzl. Terminals
Mobiles eHealth-Kartenterminal: Wer Haus- und Pflegeheimbesuche durchführt, benötigt ein mobiles Terminal, das aber ausschließlich im Offline-Betrieb arbeitet (kein VSDM möglich). Wichtig: Zum Zugriff auf die eGK ist ein weiterer Praxisausweis (SMC-B) oder ein eHBA nötig. Ärzte: 350 € pro Kartenterminal Anspruch besteht bei:
  • 3 Hausbesuchen pro Quartal
  • Patientenbetreuung in anderen Praxen (z. B. Anästhesisten)
  • Kooperationsvertrag zur Pflegeheimversorgung
  • ausgelagerten Praxisräumen (sie werden jedoch nicht mit Konnektor und stationären Kartenterminals ausgestattet)
Zahnärzte: 356 € pro Kartenterminal, wie folgt gestaffelt:
  • Standort mit 1 Zahnarzt, mind. 30 Besuchsfällen im Vorjahr/aktuellen Jahr oder Nachweis des Abschlusses eines Kooperationsvertrages mit einer Pflegeeinrichtung gemäß § 119b Abs. 1 SGB V: 1 mobiles Kartenterminal
  • 2 Zahnärzte, 100 Besuchsfälle & mindestens 3 Kooperationsverträge: 2 mobile Kartenterminals
  • > 2 Zahnärzte, 200 Besuchsfälle & mindestens 5 Kooperationsverträge: 3 mobile Kartenterminals
Konnektor: Praxen: Der TI-Konnektor ist die Schnittstelle zwischen Ihrem Praxisverwaltungssystem, Ihrem Kartenterminal und der TI. Er ermöglicht aktuell die Verwaltung der Versichertenstammdaten (VSDM); die Verbindung zur TI erfolgt hochsicher über den VPN-Zugangsdienst. Für die qualifizierte elektronische Signatur (qSig) und die künftigen medizinischen Fachanwendungen - Notfalldatenmanagement (NFDM), elektronischer Medikationsplan (eMP), elektronische Patientenakte (ePA) - sind Updates des bisherigen Konnektors erforderlich. Apotheken: Apotheken erhalten direkt einen eHealth-Konnektor, der neben den Modulen für qSig, NFDM und eMP aber auch das notwendige Modul für das VSDM enthält. Ärzte & Psychotherapeuten:
  • VSDM-Konnektor: 1.014 €
  • eHealth-Update des VSDM-Konnektors inkl. PVS-Updates für NFDM/eMP: 530 €
  • ePA-Update des eHealth-Konnektors: 400 €
  • weitere Pauschalen: s. u. (weitere Anwendungen der TI)
Zahnärzte:
  • ePA-fähiger-Konnektor inkl. gSMC-K (VSDM, QES, KIM, ePA, eMP, NFDM): 1.794 €
  • eHealth-Update des VSDM-Konnektors: 380 €
  • ePA-Update des eHealth-Konnektors: 400 €
  • weitere Pauschalen: s. u. (weitere Anwendungen der TI)
  Apotheken: s. o.
SMC-B für Praxen & Apotheken: Mit dem Praxis- bzw. Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich eine Betriebsstätte (Praxis, Klinik oder Apotheke) gegenüber den Diensten der TI, weist sich also als berechtigter Teilnehmer aus und kann Patientendaten auf der eGK auslesen. Die Karte wird in das stationäre Kartenterminal gesteckt, über eine PIN aktiviert und ist zwingend erforderlich für den Betrieb der TI-Komponenten. Herausgeber der SMC-B sind die
  • Kassenärztlichen Vereinigungen für Fachärzte und Psychotherapeuten
  • Kassenzahnärztlichen Vereinigungen für Zahnärzte
  • Landesapothekerkammern für Apotheken
Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Vertrauensdiensteanbietern (VDA) wie medisign: medisign Antragsportal: www.smc-b.de >
Übernahme der Betriebskosten: Ärzte & Psychotherapeuten: 23,25 € pro Quartal & Karte Zahnärzte: 465 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte (Die Höhe der Pauschale hängt vom Bestellzeitpunkt der SMC-B ab.) Apotheken: 378,15 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte   Hinweis: Praxen, die Anspruch auf ein mobiles eHealth-Terminal haben, wird pro Terminal ein weiterer Praxisausweis finanziert (s. auch "mobiles eHealth-Terminal").
gSMC-KT: Die gerätespezifische Security Module Card - Kartenterminal (kurz gSMC-KT) wird ins Kartenterminal eingesteckt - analog einer SIM-Karte im Mobiltelefon - und fest versiegelt. Sie dient dazu, das Kartenterminal innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren und dessen dauerhafte Verbindung mit dem Konnektor sicherzustellen. Ist im Kartenterminal bereits enthalten.
gSMC-K: Die gerätespezifische Security Module Card - Konnektor (kurz gSMC-K) ist fest im Konnektor verbaut. Sie dient dazu, denn Konnektor innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren. Ist im Konnektor bereits enthalten.
VPN-Zugangsdienst: Für den Zugang zur TI benötigen Praxen den VPN-Zugangsdienst, der über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) und unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien einen sicheren Datenverkehr ermöglicht. Betriebskostenpauschale: (u. a. für Wartung der Komponenten und Updates inkl. laufende Kosten für den VPN-Zugangsdienst): Ärzte & Psychotherapeuten: 248 €/Quartal Zahnärzte: 83 €/Monat Apotheken: 210 €/Quartal
Software-Update der Verwaltungssoftware bzw. Installationskosten: Das Praxis- bzw. Apothekenverwaltungssystem muss angepasst werden, um eine Verbindung zur TI zu ermöglichen und die Versichertendaten der eGK importieren zu können. Einmalige Startpauschale: Sie soll die Kosten decken, die beim Anschluss eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN), bei der Installation, durch den Praxisausfall während der Installation und bei der Anpassung ihres Praxisverwaltungssystems (PVS) entstehen. Zudem wird damit der Zeitaufwand für das VSDM in der Startphase​ vergütet. Praxen: 900 €
Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA): Der eHBA (Generation 2) ist für medizinische Anwendungen der TI erforderlich. Er ermöglicht den Zugriff auf die eGK und die qualifizierte elektronische Signatur (rechtsgültige digitale Unterschrift). Herausgeber des eHBA sind die
  • (Landes-)Ärztekammern für Ärzte
  • (Landes-)Zahnärztekammern für Zahnärzte
  • Landespsychotherapeutenkammern für Psychotherapeuten (geben eHBA aktuell noch nicht aus)
  • Landesapothekerkammern für Apotheker.
Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Vertrauensdiensteanbietern (VDA) wie medisign: medisign Antragsportal: www.ehba.de >
Übernahme der Betriebskosten: Ärzte & Psychotherapeuten: 11,63 €/Quartal & Karte Zahnärzte: 233 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte Apotheken: 449 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte
Weitere Anwendungen der TI: Einrichung, Zuschläge & Pauschalen:
Notfalldatenmanagement (NFDM) & elektronischer Medikationsplan (eMP): Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: s. Konnektor-Update
  • Zuschlag: 4,50 €/Quartal
Zahnärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 150 €;
  • Zuschlag: 1,50 €/Monat
Apotheken bei Teilnahme am eMP-Feldtest:
  • Hersteller-Förderpauschale: 10.000 € (einmalig)
  • Apotheken-Förderpauschale: 3.927 € (einmalig)
Elektronische Patientenakte (ePA): Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 150 €
  • Zuschlag: 4,50 €/Quartal
Zahnärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 130 €
  • Zuschlag: 1,50 €/Monat
eRezept: Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 120 €
  • Zuschlag: 1,00 €/Quartal
Zahnärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 100 €
Kommunikationsdienst KIM: Ärzte:
  • Einrichtung: 100 €
  • Pauschale: 23,40 €/Quartal & Praxis
Zahnärzte:
  • Kommunikationsdienst KIM: Einrichtung: 100 €
  • Pauschale: 16,00 €/Monat (für 2 E-Mail-Adressen pro Praxis)

TI-Anbindung von Kliniken & MVZ

Damit Kliniken, ermächtigte Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ebenfalls an die TI angebunden werden können, hat auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit dem GKV-Spitzenverband eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen.

Mehr Infos zur TI-Finanzierung für Kliniken >

Der elektronische Heilberufsausweis der 2. Generation (eHBA G2) ist für viele Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) sowie für den Zugriff auf die eGK erforderlich. Im Auftrag der Heilberufskammern produziert medisign als zugelassener Anbieter eHBA für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren eHBA bei uns beantragen, mit welchen Lieferzeiten zu rechnen ist und wie Sie den Ausweis in Betrieb nehmen.

eHBA von medisign

Schritt für Schritt zum eHBA

1.

Bitte halten Sie für die Antragstellung Ihren Personalausweis oder Reisepass inkl. Meldebescheinigung bzw. Aufenthaltstitel sowie ein aktuelles Passfoto bereit.

2.

Wählen Sie im medisign Antragsportal bitte Ihre Berufsgruppe und Ihre zuständige Kammer aus:
www.ehba.de

3.

Je nach Kammer starten Sie Ihren Antrag direkt im medisign Portal oder werden zunächst auf das Mitgliederportal Ihrer Kammer weitergeleitet. Folgen Sie dort bitte den Hinweisen und wählen Sie medisign als eHBA-Anbieter aus.

4.

Ihre Kammer leitet Sie zu einem (vorbefüllten) Antrag oder übergibt Ihnen eine Vorgangsnummer für das medisign Portal. Bitte finalisieren Sie bei uns Ihren Online-Antrag.
Anleitung Antragstellung >

5.

Bitte drucken Sie Ihre Antragsunterlagen nach sorgfältiger Überprüfung aus und unterzeichnen Sie diese an den entsprechenden Stellen.

6.

Senden Sie uns bitte Ihre Antragsunterlagen als normale Briefsendung zu. Lassen Sie sich per POSTIDENT oder KammerIdent identifizieren.

7.

Ihre Kammer prüft Ihren eHBA-Antrag und gibt Ihren Ausweis für die Produktion frei.

8.

Nach Freigabe durch die Kammer wird der Ausweis bei uns im Trustcenter produziert.

9.

Wir versenden Ihren eHBA und den PIN-Brief getrennt voneinander an Ihre Meldeanschrift.

10.

Um Ihren eHBA nutzen zu können, müssen Sie ihn aktivieren und freischalten. Anleitung Inbetriebnahme >

Einige Tipps für die Beantragung

  • Sie müssen im Antrag zwei Kennwörter vergeben: ein Freischaltkennwort, das Sie später für die Freischaltung Ihres Ausweises benötigen, sowie ein Sperrkennwort, um den Ausweis bei Verlust oder Diebstahl sperren zu können. Bitte merken Sie sich diese beiden Kennwörter gut, da sie nicht reproduzierbar sind!
  • Bitte machen Sie keine handschriftlichen Änderungen in Ihrem Kartenantrag! Dies würde zur Ablehnung Ihres Antrags führen (Mehr erfahren: „Wann und warum wird mein eHBA-Antrag abgelehnt?“). Nutzen Sie stattdessen bitte die Funktion „Antrag korrigieren“ in Ihrem Kundenkonto und drucken ihn neu aus.
  • Bitte senden Sie Ihre Antragsunterlagen als normale Briefsendung (und nicht als Einschreiben) an das medisign Trustcenter:
    medisign Auftragseingang
    Postfach 11 02 23
    44058 Dortmund
  • Beachten Sie bitte, dass die für Ihren Ausweis notwendige Identifizierung innerhalb von zwei Wochen nach eHBA-Antragstellung erfolgen muss.
  • Sie nutzen einen Vorläuferausweis (eHBA der Generation 0 oder ZOD-Karte) von medisign? Alles Wichtige zum Kartenwechsel finden Sie hier: „Wechsel von medisign Vorläuferausweisen zum eHBA G2“
  • Detaillierte Erklärungen zum Antragsprozess bietet unser Video-Tutorial sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: „Antragstellung Ihres Heilberufsausweises (eHBA G2)“

Was passiert nach Auftragseingang?

  • Die Antragsunterlagen werden durch uns und die zuständige Kammer geprüft. Diese erteilt dann medisign die Produktionsfreigabe für Ihren eHBA.
  • Die Lieferzeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen und beträgt aktuell 4-6 Wochen.
  • Um Wartezeiten bei telefonischen Anfragen an das medisign Kundencenter zu vermeiden, bitten wir Sie herzlich, den Bearbeitungsstatus Ihres eHBA über folgenden Link selbst abzurufen: www.ehba.de/statusabruf
  • Alternativ können Sie sich im medisign Kundenportal über den Bearbeitungsstatus Ihres eHBA informieren.

Wie nehme ich den eHBA in Betrieb?

  • Sobald Ihr eHBA produziert ist, schicken wir den Ausweis per Einschreiben Eigenhändig an Ihre Melde- bzw. Privatanschrift.
  • Den Transport-PIN-Brief mit den zugehörigen PINs erhalten Sie in einer separaten Sendung und mit zeitlichem Versatz per Einschreiben Einwurf ebenfalls an Ihre Melde- bzw. Privatanschrift.
  • Die Inbetriebnahme des Ausweises gliedert sich in zwei Schritte: die Aktivierung (Änderung der Transport-PINs in selbst gewählte PINs) und die Freischaltung des eHBA; beides wird in der Anleitung „eHBA G2: PIN-Änderung und Freischaltung“ näher beschrieben.
  • Wichtiger Hinweis: Für die Inbetriebnahme Ihres eHBA muss Ihr Konnektor über das eHealth-Update (PTV3) verfügen, das Ihnen Ihr TI-Anbieter bzw. Dienstleister vor Ort (DVO) zur Verfügung stellt. Erst danach kann Ihr Ausweis erkannt werden.
  • Bitte beachten Sie zudem, dass die PIN-Änderung in Ihrem Primärsystem durch Ihren Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter betreut wird; er stellt Ihnen die Software dafür zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen daher direkt an Ihren Anbieter.
  • Eine alternative Methode zum Ändern der PINs stellt medisign mit dem DGN PINtool bereit: Anleitung „eHBA G2: PIN-Änderung mit dem DGN PINtool“
  • Nach erfolgreicher PIN-Änderung loggen Sie sich bitte ins medisign Kunden- und Antragsportal ein, um Ihren Ausweis mit Ihrem Freischaltkennwort (dieses hatten Sie bei der Antragstellung selbst vergeben) und Freischaltungscode (diesen finden Sie ebenfalls im Transport-PIN-Brief) freizuschalten.

Weitere Informationen

 

Update des Beitrags am 26.3.21

Ein neues Video-Tutorial unterstützt Ärzte, Zahnärzte und Apotheker bei der Beantragung ihres elektronischen Heilberufsausweises. Es erklärt Schritt für Schritt den Prozess der Antragstellung und ist direkt auf der medisign-Homepage sowie im YouTube-Channel von medisign abrufbar.

Video-Tutorial eHBA-Beantragung

Der Antragsprozess für einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) ist komplex: Je nach Kammer startet die Beantragung direkt im medisign Antragsportal oder im jeweiligen Kammerportal. Manche Kammern leiten nach einer Vorbefüllung des Antrags zurück zum medisign Portal; andere vergeben eine Vorgangsnummer.

Ist die Online-Bearbeitung des Antragsformulars schließlich erfolgreich angeschlossen und der Ausweis verbindlich bestellt, müssen die Unterlagen noch ausgedruckt, unterzeichnet und versendet werden. Zudem ist eine Identifizierung in einer Postfiliale erforderlich.

Schritt für Schritt zum eHBA

Um eHBA-Antragsteller bei diesem Prozess zu unterstützen, bietet medisign neben Anleitungen in Textform jetzt auch ein Video-Tutorial an. Es leitet Schritt für Schritt durch das Online-Antragsformular und gibt dabei wichtige Hinweise und Tipps mit auf den Weg.

Hier können Sie das Video-Tutorial direkt anschauen:

YouTube

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Weitere Support-Angebote

Wer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Textform bevorzugt, wird im Support-Bereich der medisign-Homepage fündig. Bei vielen Fragen rund um den eHBA helfen zudem unsere FAQ:

Zeitweise hatte das medisign Kundencenter eine solche Vielzahl an telefonischen und schriftlichen Anfragen zu bearbeiten, dass es leider zu Wartezeiten kam. Inzwischen hat sich aufgrund verschiedener Maßnahmen die Erreichbarkeit wieder verbessert. Dennoch bitten wir unsere Kunden und Interessenten, auch vom umfangreichen Informationsangebot auf unser Website Gebrauch zu machen und das medisign Kundenportal für Auskünfte zu nutzen.

medisign Kundencenter

Vom komplexen Antragsprozess über den Bestellfortgang bis hin zur Inbetriebnahme - vor allem die Beantragung des elektronischen Heilberufsausweises bringt viele Fragen und manchmal leider auch technische Probleme mit sich. Das medisign Kundencenter arbeitet mit Hochdruck an der Bearbeitung der verschiedenen, teils sehr zeitintensiven Anliegen. Bei einem erhöhten Aufkommen an Anfragen kann es leider zu Wartezeiten kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Bei einer Vielzahl an Anliegen ließe sich eine Anfrage beim Kundencenter vermeiden, da diese Informationen im Supportbereich der Website abrufbar oder im medisign Kundenportal einsehbar sind - rund um die Uhr und ohne Wartezeit. Dies würde auch zu einer enormen Entlastung der Kundenservice-Mitarbeiter führen, die sich dann voll und ganz dem technischen Support rund um eHBA und SMC-B widmen können.

Lieferzeit des eHBA

Ein Großteil der Anfragen, die das medisign Kundencenter aktuell erreichen, bezieht sich auf die Lieferzeit und den Bestellfortgang des eHBA.

Ab Eingang der ausgedruckten und unterschriebenen Antragsunterlagen ist aktuell mit einer Lieferzeit von 4-6 Wochen zu rechnen. Die Produktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen sowie der Bearbeitungszeit der zuständigen Körperschaft für die notwendigen Freigabeprozesse.

eHBA-Bestellstatus online abrufen

Den Antrags-/Bestellstatus ihres eHBA können Antragsteller über folgenden Link jetzt direkt abrufen:

www.ehba.de/statusabruf

Nach Angabe der Antragsnummer und des Geburtsdatums wird der aktuelle Status in einem blauen Kasten angezeigt:

Im Regelfall (wenn also keine Fehler, Nachfragen, Ablehnungen oder dergleichen vorliegen), durchläuft die eHBA-Antragsprüfung und -bearbeitung die folgenden Stadien:

1. Antragseingabe beendet:

  • Sie haben die Bearbeitung Ihres Antrags im medisign-Portal abgeschlossen.
  • Der ausgedruckte Antrag sollte sich auf dem Postweg an uns befinden. Bitte senden Sie Ihre Antragsunterlagen als normale Postsendung (nicht als Einschreiben) an:
    medisign Auftragseingang
    Postfach 11 02 23
    44058 Dortmund
  • medisign wartet auf den Eingang des unterschriebenen Antrags und - sofern erforderlich - Ihrer Identifikationsunterlagen (diese werden beim POSTIDENT-Verfahren elektronisch an uns übermittelt).
  • Sollte 21 Tage nach Eingabe und Absenden Ihres Antrags die unterschriebene Kopie noch nicht bei medisign eingegangen sein, werden sie automatisch per E-Mail daran erinnert, den Antrag gegebenenfalls erneut auszudrucken, zu unterschreiben und an medisign zu senden. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.

2. Eingang Antragsunterlagen:

  • medisign hat den Eingang Ihrer Antragsunterlagen registriert.
  • Ihr Antrag befindet sich nun in Prüfung. Sollten sich bei der Überprüfung Ihres Kartenantrags Fragen oder Auffälligkeiten ergeben, werden Sie per E-Mail kontaktiert. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.

3. Zur Freigabe:

  • Ihr Antrag wurde durch uns geprüft und befindet sich nun zur Freigabe bei Ihrer Kammer.

4. Freigegeben:

  • Ihr Antrag wurde durch Ihre Kammer freigegeben und wird nach einer erneuten Prüfung durch uns an die Produktion übergeben.
  • Über die Fertigstellung und den Versand Ihrer Karte werden Sie per E-Mail informiert. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.

Kundenportal nutzen

Zudem bitten wir unsere Kunden, für verschiedene Anliegen das medisign Kundenportal zu nutzen.

Nach dem Login (die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse und das selbst gewählte Kennwort) ist es im Kundenportal rund um die Uhr und ohne Wartezeiten z. B. möglich, den Bestellfortgang nachzuverfolgen, Stammdaten zu pflegen oder eine SMC-B-Folgekarte zu bestellen:

Inbetriebnahme des eHBA

Immer wieder berichten uns Kunden über Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme ihres eHBA G2. Zum einen muss der Konnektor über das eHealth-Update für die medizinischen TI-Anwendungen (PTV3) verfügen, zum anderen wird die PIN-Änderung über das Primärsystem vorgenommen. Dies betreut der jeweilige Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter; er stellt individuell eine Software dafür zur Verfügung. Hier kann medisign verständlicherweise keinen Support leisten, so dass sich eHBA-Kunden bei Rückfragen zur Aktivierung des Ausweises in ihrem Primärsystem daher direkt an den Softwareanbieter wenden müssen.

Um den eHBA-Kunden in dieser Situation dennoch weiterzuhelfen, bietet medisign in Zusammenarbeit mit seinem Partnerunternehmen und technischen Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) nun mit dem DGN PINtool eine alternative Methode an.

Bitte beachten Sie hierzu unsere Inbetriebnahme-Anleitungen:

Fragen zur Rechnung

Sie erhalten bei uns Ihre Rechnungen standardmäßig per E-Mail.

Zudem können Sie über den folgenden Link Ihre Rechnungen jederzeit einsehen und die Bankverbindung/Zahlart verwalten:

www.medisign.de/portal

Wichtige Hinweise:

  • Wenn Sie eine medisign SMC-B oder einen eHBA (G2) besitzen, können Sie Ihre vorhandenen Zugangsdaten aus den eHBA- bzw. SMC-B-Kundenportalen zum Login nutzen.
  • Wenn Sie einen eHBA G0 (Vorläuferausweis) besitzen, können Sie über die „Passwort vergessen“-Funktion ein Passwort an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse senden lassen.

Umfangreiches Informationsangebot

Bei vielen weiteren Themen rund um den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und den Praxis- bzw. Institutionsausweis (SMC-B) hilft unser breites Informationsangebot unter www.medisign.de/support/ weiter.

Dort sind u. a. Antworten auf häufig gestellte Kundenfragen sowie ausführliche Anleitungen für die Antragstellung und Inbetriebnahme zu finden.

Hilfe sowie wichtige Hinweise und Tipps bei der eHBA-Beantragung sind hier erhältlich:

Kontaktaufnahme mit dem Kundencenter

Sind Sie weder auf unserer Website noch im Kundenportal fündig geworden, wenden Sie sich bitte an unser Kundencenter.

Dort stehen drei verschiedene Kontaktoptionen zur Wahl:

  • für medisign Kunden
  • für Interessenten
  • für die Sperrung für medisign Karten

Durch Klick auf "Weiter" bei der zutreffenden Option gelangen Sie zu einer Themenauswahl. Bitte wählen Sie per Klick auf das +-Zeichen das passende Thema und füllen Sie das zugehörige Kontaktformular aus - damit wir Ihr Anliegen dem richtigen Ansprechpartner zuordnen können.

Die Support-Mitarbeiter werden sich so schnell wie möglich um Ihr Anliegen kümmern und Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

Zum medisign Kundencenter >

 

Update des Beitrags am 26.03.2021

Bei der Inbetriebnahme des elektronischen Heilberufsausweises der 2. Generation (G2) steht medisign Kunden für die Aktivierung jetzt eine weitere Methode zur Verfügung. Mit dem DGN PINtool lassen sich die beiden Transport-PINs des Ausweises schnell und bequem in persönliche PINs ändern. Benötigt wird dazu ein Kartenlesegerät, das per USB direkt am Rechner angeschlossen ist. 

medisign eHBA

In den vergangenen Wochen haben Praxen dem medisign Kundencenter immer wieder über Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme ihres eHBA G2 in der Telematikinfrastruktur (TI) berichtet. Zum einen muss der Konnektor über das eHealth-Update für die medizinischen TI-Anwendungen (PTV3) verfügen. Erst danach kann der Ausweis erkannt und in Betrieb genommen werden. Das Problem: Noch nicht alle Praxen verfügen über dieses Update, das der TI-Anbieter bzw. Dienstleister vor Ort (DVO) bereitstellt.

Zum anderen wird die PIN-Änderung über das Primärsystem vorgenommen. Dies betreut der jeweilige Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter; er stellt individuell eine Software dafür zur Verfügung. Hier kann medisign verständlicherweise keinen Support leisten, so dass sich eHBA-Kunden bei  Rückfragen zur Aktivierung des Ausweises in ihrem Primärsystem daher direkt an den Softwareanbieter wenden müssen.

USB-Kartenleser nötig

Um den eHBA-Kunden in dieser Situation dennoch weiterzuhelfen, bietet medisign in Zusammenarbeit mit seinem Partnerunternehmen und technischen Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) nun eine alternative Methode für die Aktivierung an: Mit dem DGN PINtool lassen sich die Transport-PINs des eHBA G2 ebenfalls in persönliche PINs umwandeln - allerdings außerhalb der TI. Dazu benötigen Praxen einen Kartenleser, der per USB direkt am Rechner angeschlossen ist. Mit den Kartenterminals für die TI lässt sich das DGN PINtool nicht nutzen.

Einige Praxen besitzen vielleicht noch ein Kartenlesegerät aus Vor-TI-Zeiten, etwa CHERRY ST-2000 oder ReinerSCT cyberJack one. Eine Liste der kompatiblen Kartenleser finden Interessenten in der u. g. Anleitung. Auf den Geräten sollte jeweils der aktuellste Treiber installiert sein.

Kostenfrei mit Windows oder MAC OS nutzbar

Das vom DGN entwickelte Werkzeug steht medisign Kunden online kostenlos unter der Adresse www.dgn.de/pintool zur Verfügung. Es lässt sich sowohl unter Windows als auch unter Mac OS nutzen.

In der folgenden Anleitung wird Schritt für Schritt erklärt, wie die beiden Transport-PINs des eHBA mit dem DGN PINtool geändert werden. Die Screenshots basieren auf der Aktivierung unter Windows; unter MAC OS ist der Ablauf jedoch identisch.

Anleitung: "eHBA G2: PIN-Änderung mit dem DGN PINtool" >

Zum Hintergrund:

Der elektronische Heilberufsausweis verfügt - ebenso wie andere Signaturkarten - über zwei PINs: eine für die qualifizierte Signatur (Signatur-PIN) und die andere für die übrigen Kartenfunktionalitäten, etwa Authentifizierung und Verschlüsselung (Karten-PIN). Produktionsseitig ist jeder Ausweis mit zwei Transport-PINs versehen, die dem Karteninhaber im so genannten Transport PIN-Brief mitgeteilt werden. Diese Transport-PINs müssen vor dem ersten Einsatz durch selbstgewählte PINs ersetzt werden, damit der Ausweis in Betrieb genommen werden kann.

In einem weiteren Schritt muss der Karteninhaber seinen eHBA noch freischalten, d. h. medisign als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) den Empfang des Ausweises bestätigen. Dazu gibt der Karteninhaber im medisign Kunden- und Antragsportal zum einen das Freischaltkennwort ein, das er im eHBA-Antrag selbst vergeben hatte, sowie den Freischaltungscode, der ebenfalls im Transport-PIN-Brief zu finden ist.

Gestern ist der elektronische Verzeichnisdienst (VZD) für die Telematikinfrastruktur an den Start gegangen. Das digitale Adressbuch soll künftig die Daten aller Leistungserbringer und Organisationen enthalten, die Anwendungen der TI nutzen. Als einer der ersten Vertrauensdiensteanbieter hat medisign fristgerecht die Befüllung des VZD aufgenommen.

Im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen legt medisign für seine SMC-B-Kunden Basiseinträge im TI-Verzeichnisdienst an. Diese umfassen neben dem Namen der Betriebsstätte, der Adresse und der Betriebsstättennummer (BSNR) auch das Verschlüsselungszertifikat des Praxisausweises (SMC-B), das sich herunterladen lässt – als Grundlage für eine verschlüsselte Kommunikation zwischen berechtigten TI-Teilnehmern.

Verzeichnisdienst (Bildquelle: Pixabay)

Die Basisdaten der Arzt- bzw. Psychotherapiepraxis werden automatisch ins digitale Adressbuch übertragen, wenn der Antragsteller seine medisign SMC-B freischaltet. Dieser erhält daraufhin eine E-Mail-Benachrichtigung über den erfolgten VZD-Eintrag. Das Vervollständigen der Daten und die weitere Pflege übernimmt dann die jeweils zuständige KV. „Die Befüllung des VZD erfolgt schrittweise“, berichtet medisign-Geschäftsführer Armin Flender. „Den Anfang machen bei uns die Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe, Nordrhein und Bayerns.“

Auch für einen Großteil der Zahnärztekammern, die ja als Herausgeber des elektronischen Heilberufsausweises für die Zahnärzteschaft fungieren, wird medisign die Basiseinträge seiner eHBA-Kunden in den VZD übernehmen. Gleiches gilt künftig für die Psychotherapeutenkammern. Der elektronische Psychotherapeutenausweis der 2. Generation ist derzeit allerdings noch nicht verfügbar.

Über medisign

Die medisign GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, zählt mit über 30.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Als zugelassener SMC-B-Anbieter hat medisign bereits rund 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise an Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen sowie Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden können. Das 2004 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.