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Elektronische Signaturkarten von medisign
Die digitale Arztpraxis –
Ihre Investition in die Zukunft
Sicher, vielseitig und aus Erfahrung gut: Die Signaturkarten von medisign überzeugen durch ihr breites Anwendungsspektrum und machen Ihre digitale Praxisverwaltung kinderleicht.
Bestellen Sie jetzt Ihre SMC-B bei medisign
Sicherer Zutritt zur Telematikinfrastruktur
Mit dem elektronischen Praxis- oder Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich Ihre Praxis bzw. Apotheke gegenüber den Diensten der Telematikinfrastruktur (TI).
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) von medisign
Papierlos, effizient, kostensparend
Anwendungen wie der eArztbrief und digitale Laboraufträge vereinfachen die Praxisverwaltung. Denn papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld.
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medisign Kundenportal: E-Mails an Kunden kommen nicht an

Das medisign Kundencenter erhält aktuell etliche Hinweise, dass Kunden keinerlei E-Mails von medisign empfangen. So erhalten sie z. B. keine TAN, um sich ins Kundenportal einzuwählen.

Interne Prüfungen haben den ordnungsgemäßen E-Mail-Versand seitens medisign bestätigt. Der Online-Berichterstattung zufolge scheinen bei einigen E-Mail-Anbietern, darunter gmx.de und web.de, derzeit Störungen beim E-Mail-Empfang vorzuliegen. Wir bitten betroffene Kunden, sich an ihren E-Mail-Anbieter zu wenden. Weitere Informationen: allestörungen.de >

Eine Karte, viele Möglichkeiten – der elektronische Heilberufsausweis

Mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) von medisign sind Sie startklar für das vernetzte Gesundheitswesen und die qualifizierte eSignatur. Ihr eHBA ist die sichere Zutrittskarte zu den Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur.

SMC-B: Ihr Zugang zur Telematikinfrastruktur

Die Security Module Card-Betriebsstätte, auch Praxis- oder Institutionsausweis genannt, ist der zentrale Baustein der Telematikinfrastruktur. Nur mit ihr kann sich Ihre Praxis oder Apotheke an der TI authentifizieren und deren Anwendungen nutzen.

Aktuelles von medisign

Hier erfahren Sie mehr: Alle Neuigkeiten

Veranstaltungen

Die DMEA wird es 2020 nur virtuell geben

In diesem Jahr können wir Sie leider nicht gemeinsam mit unseren Mitausstellern DGN und procilon IT-Solutions GmbH persönlich in Berlin begrüßen.

Wir sehen uns hoffentlich auf der DMEA 2021! Bleiben Sie gesund!

Mehr erfahren >

Logo DMEA (Bildquelle: DMEA)

Zum Unternehmen

Mit rund 50.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA der Generation 0 und 2) zählt die medisign GmbH zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im deutschen Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Zudem hat medisign als zugelassener Anbieter weit über 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) an Praxen und Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden können.

Über medisign

Spezialist für Heilberufe

medisign ist einer der führenden Anbieter für qualifizierte elektronische Signaturkarten im Gesundheitswesen.

Über 15 Jahre Erfahrung

Bereits seit 2004 am Markt, hat medisign aktuell rund 150.000 elektronische Heilberufsausweise (eHBA) und SMC-B im Bestand.

100% Service-Garantie

Fragen, Wünsche, technische Probleme? Unser geschulter Kundenservice steht Ihnen stets beratend zur Seite.

Investition in die Zukunft

Die Zukunft ist digital: Papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld. medisign hilft Ihnen dabei.

Das sagen unsere Kunden über medisign:

Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Praxisgemeinschaften – sie alle vertrauen den digitalen Lösungen von medisign.

Martina Musterfrau
„Die Bestellung war unkompliziert und die Karte nach wenigen Tagen in meiner Praxis.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Die Installation meiner SMC-B Karte konnte ich ganz einfach selbst vornehmen – auch ohne IT-Kenntnisse“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Der medisign-Support ist gut erreichbar und hat mein Anliegen innerhalb von Minuten bearbeitet.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

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Ab 1. Juli sollen Praxen startklar für die elektronische Patientenakte sein. Zur erforderlichen technischen Ausstattung zählt der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Um eine drohende Honorarkürzung zu vermeiden, muss der Ausweis bis spätestens Ende Juni beantragt werden. Entsprechend groß ist daher aktuell die Nachfrage bei medisign als eHBA-Anbieter. Dies führt auch zu einem erhöhten Anrufaufkommen und Wartezeiten in unserem Kundencenter.

medisign eHBA - 4 Heilberufsgruppen

Für den Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA), zu der Vertragspraxen ab dem 1. Juli gesetzlich verpflichtet sind, ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) eine Grundvoraussetzung. Wenn eine Praxis den Ausweis und die weiteren technischen Komponenten nicht rechtzeitig vorhalten kann, sind die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen dazu angehalten, einen einprozentigen Honorarabzug vorzunehmen. Das sieht Paragraf 341, Absatz 6 des SGB V vor.

Als Nadelöhr erweist sich vor allem der eHBA für Psychotherapeut*innen, auch elektronischer Psychotherapeutenausweis (ePtA) genannt. Der Ausweis für diese Berufsgruppe ist erst seit dem 8. Juni dieses Jahres am Markt erhältlich - mit medisign als bis dato einzigem zugelassenen Anbieter. Mit Blick auf den komplexen Antragsprozess, der u. a. eine Identifizierung per POSTIDENT und eine mehrstufige Prüfung der Antragsunterlagen im Vorfeld der Produktion umfasst, ist eine flächendeckende Ausstattung der Psychotherapeut*innen mit Heilberufsausweisen bis Ende Juni undenkbar.

Fristgerechte Beantragung ausreichend

Nach einem Bericht der Ärzte Zeitung können Praxen den Sanktionen allerdings entgehen, wenn sie den eHBA fristgerecht verbindlich bestellt haben. Die KBV hat nach eigenen Angaben "wiederholt ein Aussetzen der Sankionen gefordert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dies zuletzt für Praxen bestätigt, die unverschuldet den Termin nicht halten können. Über die konkrete Umsetzung laufen nun Gespräche zwischen KBV und Bundesministerium für Gesundheit."

Update aus den KBV-Praxisnachrichten vom 17.06.: "Mittlerweile hat das BMG bestätigt, die Sanktionierung sollte nicht gelten, wenn der Ausweis vor dem 1. Juli 2021 vom Vertragsarzt oder -psychotherapeuten bei einem Anbieter bestellt werde."

Um die Honorarkürzung zu umgehen, empfiehlt die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) ihren Mitgliedern, den ePtA-Antrag bis zum 30. Juni 2021 zu stellen. Mit anderen Worten: Der Nachweis über die Beantragung bis Ende Juni ist nach unserem Kenntnisstand ausreichend; der Ausweis selbst muss bis zu diesem Zeitpunkt also noch nicht vorliegen.

Hohe Nachfrage seitens Psychotherapeut*innen

Seit gut einer Woche ist medisign als bislang einziger Anbieter zugelassen, im Auftrag der Psychotherapeutenkammern elektronische Heilberufsausweise an deren Mitglieder auszugeben - und verzeichnet seither eine sehr hohe Nachfrage. Hinzu kommen die eHBA-Bestellungen aus den anderen Heilberufsgruppen. Dies führt derzeit zu einem erhöhten Aufkommen an schriftlichen und telefonischen Anfragen an das medisign Kundencenter. Obwohl hier die Kapaitäten in den vergangenen Monaten deutlich ausgebaut wurden, kommt es aktuell zu Wartezeiten. Wir bitten unsere Kunden um Geduld und Verständnis!

Zu einer Vielzahl an Anliegen gibt es umfangreiche Informationen im Supportbereich der medisign Website  oder im medisign Kundenportal - rund um die Uhr und ohne Wartezeit. Dies würde zu einer enormen Entlastung der Kundenservice-Mitarbeiter führen, die sich dann voll und ganz dem technischen Support rund um die medisign eHBA und Praxisausweise (SMC-B) widmen können.

Hilfe sowie wichtige Hinweise und Tipps bei der eHBA-Beantragung sind hier erhältlich:

Um in Kürze die digitalen Impfnachweise über die Corona-Schutzimpfung ausstellen zu können, benötigen Apotheken eine Telematik-ID. Dies führt zu zahlreichen Anfragen im medisign Kundencenter, das derzeit jedoch in punkto eHBA-Beantragung sehr ausgelastet ist. Erfahren Sie hier, wo Sie Ihre Telematik-ID selbst einsehen können.

Covid-19-impfung_Pixabay_Alexandra Koch

Zum Hintergrund: Gemeinsam mit Arztpraxen sollen Apotheken künftig digitale Impfnachweise für vollständig gegen das Corona-Virus geimpfte Bürger*innen ausstellen. Dieser Service, der für die Geimpften kostenlos ist, soll in den Apotheken bereits am kommenden Montag starten. Über das Portal www.mein-apothekenmanager.de können Bürger*innen dann bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, in denen die Nachweise erhältlich sind.

Um in diesem Portal gelistet zu werden, müssen sich Apotheken im Verbändeportal des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), "Mein Apothekenportal", dafür anmelden und registrieren. Das DAV-Portal ist wiederum an den zentralen Server des vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragten IT-Dienstleisters IBM angebunden, welcher die digitalen Impfzertifikate ausstellt. Zur Registrierung im DAV-Portal benötigen Apotheken einem Bericht des Branchendienstes apotheke adhoc zufolge zwingend eine Telematik-ID. Ohne diese Nummer kämen die Nutzer*innen im Anmeldeverfahren nicht weiter.

Hier finden Sie Ihre Telematik-ID:

Viele Kundinnen und Kunden melden sich deshalb aktuell im medisign Kundencenter, um die Telematik-ID für ihre Apotheke zu erfahren. Da es aufgrund der hohen Nachfrage nach elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) derzeit zu Wartezeiten in unserer Hotline kommt, bitten wir Sie herzlich, Ihre Telematik-ID selbst in Erfahrung zu bringen.

Die Telematik-ID finden Sie über folgende Wege:

  • in der Bestellbestätigung für Ihre SMC-B auf Seite 2
  • in unserer E-Mail an Sie mit dem Betreff "Ihre Telematik-ID" vom 19. April 2021

Die Bestellbestätigung hatten Sie zum einen per E-Mail von uns erhalten. Zum anderen können Sie diese jederzeit in Ihrem medisign Kundenkonto einsehen. Bitte loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem bei der Registrierung selbst gewählten Kennwort ein. Sollten Sie dieses vergessen haben, können Sie es über die Funktion "Ich habe meine Zugangsdaten vergessen" zurücksetzen.

Ab sofort ist der Vertrauensdiensteanbieter medisign zugelassen, elektronische Heilberufsausweise (eHBA) für Psychotherapeut*innen anzubieten. Der personenbezogene Ausweis im Kreditkartenformat ist für die Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) erforderlich, allen voran die elektronische Patientenakte (ePA).

ePtA von medisign

Mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), auch ePsychotherapeutenausweis (ePtA) genannt, können sich Psychotherapeut*innen gegenüber der TI ausweisen und auf die elektronischen Gesundheitskarten (eGK) ihrer Klient*innen zugreifen. Der Ausweis ist zudem mit Zertifikaten für die qualifizierte elektronische Signatur und Verschlüsselung ausgestattet, so dass sich digitale Dokumente rechtsverbindlich unterschreiben sowie ver- und entschlüsseln lassen.

Psychotherapeut*innen benötigen den ePtA, um Daten in der elektronischen Patientenakte (ePA) lesen oder eintragen zu können. Nach dem Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) haben Versicherte seit dem 1. Januar 2021 Anspruch auf eine ePA, in der z. B. Befunde, Diagnosen und Therapiemaßnahmen aufbewahrt werden können. Zum 1. Juli dieses Jahres sind Leistungserbringer*innen gesetzlich dazu verpflichtet, die ePA in der Versorgung zu unterstützen. Andernfalls droht ihnen ein Honorarabzug von einem Prozent. Zur erforderlichen technischen Ausstattung zählt auch der eHBA bzw. ePtA.

Herausgeber des eHBA sind die jeweils zuständigen Heilberufskammern. Als zugelassener Anbieter produziert medisign die Ausweise in deren Auftrag. Die Lieferzeit für die medisign eHBA liegt aktuell bei 3-4 Wochen.

Weitere Informationen sowie eine Online-Bestellmöglichkeit sind im medisign Antragsportal zu finden unter:

www.ehba.de/psychotherapeuten

Über medisign

Die medisign GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, zählt mit rund 45.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA der aktuellen Generation 2 sowie der Vorläufergenerationen) zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Als zugelassener SMC-B-Anbieter hat medisign bereits weit über 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise an Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen sowie Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die TI anbinden können. Das 2004 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

 

Gender-Hinweis für unsere Leser*innen >

Der elektronische Heilberufsausweis der 2. Generation (eHBA G2) ist für viele Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) sowie für den Zugriff auf die eGK erforderlich. Im Auftrag der Heilberufskammern produziert medisign als zugelassener Anbieter eHBA für Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren eHBA bei uns beantragen, mit welchen Lieferzeiten zu rechnen ist und wie Sie den Ausweis in Betrieb nehmen.

eHBA von medisign

Schritt für Schritt zum eHBA

1.

Bitte halten Sie für die Antragstellung Ihren Personalausweis oder Reisepass inkl. Meldebescheinigung bzw. Aufenthaltstitel sowie ein aktuelles Passfoto bereit.

2.

Wählen Sie im medisign Antragsportal bitte Ihre Berufsgruppe und Ihre zuständige Kammer aus:
www.ehba.de

3.

Je nach Kammer starten Sie Ihren Antrag direkt im medisign Portal oder werden zunächst auf das Mitgliederportal Ihrer Kammer weitergeleitet. Folgen Sie dort bitte den Hinweisen und wählen Sie medisign als eHBA-Anbieter aus.

4.

Ihre Kammer leitet Sie zu einem (vorbefüllten) Antrag oder übergibt Ihnen eine Vorgangsnummer für das medisign Portal. Bitte finalisieren Sie bei uns Ihren Online-Antrag.
Anleitung Antragstellung >

5.

Bitte drucken Sie Ihre Antragsunterlagen nach sorgfältiger Überprüfung aus und unterzeichnen Sie diese an den entsprechenden Stellen.

6.

Senden Sie uns bitte Ihre Antragsunterlagen als normale Briefsendung zu. Lassen Sie sich per POSTIDENT identifizieren.

7.

Ihre Kammer prüft Ihren eHBA-Antrag und gibt Ihren Ausweis für die Produktion frei.

8.

Nach Freigabe durch die Kammer wird der Ausweis bei uns im Trustcenter produziert.

9.

Wir versenden Ihren eHBA und den PIN-Brief getrennt voneinander an Ihre Meldeanschrift.

10.

Um Ihren eHBA nutzen zu können, müssen Sie ihn aktivieren und freischalten. Anleitung Inbetriebnahme >

Einige Tipps für die Beantragung

  • Tipp unseres Kundencenters: Nutzen Sie für die Antragstellung am besten die Browser Mozilla Firefox oder Google Chrome – jeweils in der aktuellsten Version.
  • Unsere Empfehlung: Legen Sie zunächst ein Kundenkonto an (Registrierung) bzw. loggen Sie sich in Ihr vorhandenes Kundenkonto ein (Anmeldung). Dies hat den Vorteil, dass Sie Ihren Antrag zwischenspeichern können. Wenn die Antragseingabe unterbrochen wird und einen gewissen Zeitraum überschreitet, kommt es sonst aus Sicherheitsgründen zum Verlust der bereits eingegebenen Daten – und die finale Bestellung ist nicht möglich.
  • Sie müssen im Antrag zwei Kennwörter vergeben: ein Freischaltkennwort, das Sie später für die Freischaltung Ihres Ausweises benötigen, sowie ein Sperrkennwort, um den Ausweis bei Verlust oder Diebstahl sperren zu können. Bitte merken Sie sich diese beiden Kennwörter gut, da sie nicht reproduzierbar sind!
  • Bitte machen Sie keine handschriftlichen Änderungen in Ihrem Kartenantrag! Dies würde zur Ablehnung Ihres Antrags führen. Nutzen Sie stattdessen bitte die Funktion „Antrag korrigieren“ in Ihrem Kundenkonto und drucken ihn neu aus.
    Mehr erfahren: „So lässt sich die Ablehnung von Anträgen vermeiden“ >
  • Bitte senden Sie Ihre Antragsunterlagen als normale Briefsendung (und nicht als Einschreiben) an das medisign Trustcenter:
    medisign Auftragseingang
    Postfach 11 02 23
    44058 Dortmund
  • Beachten Sie bitte, dass die für Ihren Ausweis notwendige Identifizierung innerhalb von zwei Wochen nach eHBA-Antragstellung erfolgen muss.
  • Sie nutzen einen Vorläuferausweis (eHBA der Generation 0 oder ZOD-Karte) von medisign? Alles Wichtige zum Kartenwechsel finden Sie hier: „Wechsel von medisign Vorläuferausweisen zum eHBA G2“ >
  • Detaillierte Erklärungen zum Antragsprozess bietet unser Video-Tutorial sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: „Antragstellung Ihres Heilberufsausweises (eHBA G2)“ >

Was passiert nach Auftragseingang?

  • Die Antragsunterlagen werden durch uns und die zuständige Kammer geprüft. Diese erteilt dann medisign die Produktionsfreigabe für Ihren eHBA.
  • Die Lieferzeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen und beträgt aktuell 3-4 Wochen.
  • Um Wartezeiten bei telefonischen Anfragen an das medisign Kundencenter zu vermeiden, bitten wir Sie herzlich, den Bearbeitungsstatus Ihres eHBA über folgenden Link selbst abzurufen: www.ehba.de/statusabruf >
  • Alternativ können Sie sich im medisign Kundenportal über den Bearbeitungsstatus Ihres eHBA informieren.

Wie nehme ich den eHBA in Betrieb?

  • Sobald Ihr eHBA produziert ist, schicken wir den Ausweis per Einschreiben Eigenhändig an Ihre Melde- bzw. Privatanschrift.
  • Den Transport-PIN-Brief mit den zugehörigen PINs erhalten Sie in einer separaten Sendung und mit zeitlichem Versatz per Einschreiben Einwurf ebenfalls an Ihre Melde- bzw. Privatanschrift.
  • Die Inbetriebnahme des Ausweises gliedert sich in zwei Schritte: die Aktivierung (Änderung der Transport-PINs in selbst gewählte PINs) und die Freischaltung des eHBA; beides wird in der Anleitung „eHBA G2: PIN-Änderung und Freischaltung“ näher beschrieben.
  • Wichtiger Hinweis: Für die Inbetriebnahme Ihres eHBA muss Ihr Konnektor über das eHealth-Update (PTV3) verfügen, das Ihnen Ihr TI-Anbieter bzw. Dienstleister vor Ort (DVO) zur Verfügung stellt. Erst danach kann Ihr Ausweis erkannt werden.
  • Bitte beachten Sie zudem, dass die PIN-Änderung in Ihrem Primärsystem durch Ihren Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter betreut wird; er stellt Ihnen die Software dafür zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen daher direkt an Ihren Anbieter.
  • Eine alternative Methode zum Ändern der PINs stellt medisign mit dem DGN PINtool bereit: Anleitung „eHBA G2: PIN-Änderung mit dem DGN PINtool“ >
  • Nach erfolgreicher PIN-Änderung loggen Sie sich bitte ins medisign Kunden- und Antragsportal ein, um Ihren Ausweis mit Ihrem Freischaltkennwort (dieses hatten Sie bei der Antragstellung selbst vergeben) und Freischaltungscode (diesen finden Sie ebenfalls im Transport-PIN-Brief) freizuschalten.

Weitere Informationen

 

Gender-Hinweis für unsere Leser*innen >

Immer wieder kommt es vor, dass Anträge für den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) aufgrund mangelnder oder fehlerhafter Angaben abgelehnt werden müssen. Dies führt sowohl bei den Antragstellern als auch bei den Kartenanbietern zu erhöhten Aufwänden und einer Verlängerung der Lieferzeit. Wir haben die häufigsten Gründe für eine Ablehnung zusammengestellt - sowie Tipps, wie sich diese vermeiden lässt.

eHBA Beantragung - Ablehnung vermeiden

Der Antragsprozess für einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) ist komplex: Ist die Online-Bearbeitung des Antragsformulars erfolgreich abgeschlossen und der Ausweis verbindlich bestellt, müssen die Unterlagen noch ausgedruckt, unterzeichnet und versendet werden. Zudem ist eine Identifizierung in einer Postfiliale erforderlich. Bei den verschiedenen Schritten kann es zu Unstimmigkeiten oder Fehlern kommen, die zu einer Ablehnung des Antrags führen und den Antragsprozess verzögern. Für Antragsteller bedeutet eine Ablehnung, dass ein neuer Antrag erforderlich ist. Um dies zu vermeiden, bittet medisign darum, die folgenden Punkte zu beachten.

Zum Hintergrund: Als Vertrauensdiensteanbieter ist medisign gemäß Vorgabe verpflichtet, vor Ausstellung des eHBA jeden Antrag gemäß festgelegter Regeln sorgfältig zu prüfen. Denn der Ausweis verfügt über die Funktion einer qualifizierten Signatur, d. h. sein Träger kann damit elektronische Signaturen erzeugen, die der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt sind.

POSTIDENT: Bitte an 2-Wochen-Frist denken

Gehen innerhalb von 14 Tagen nach der Online-Antragstellung im medisign Portal keine Identifizierungsdaten bei medisign ein, führt dies zu einer Ablehnung des eHBA-Antrags. Denn der POSTIDENT-Coupon, den Sie ja mit Ihren Antragsunterlagen ausdrucken, verliert den Regelungen der Deutschen Post zufolge nach diesem Zeitraum seine Gültigkeit. Bitte denken Sie daher daran, die für den eHBA notwendige Identifizierung zügig vornehmen zu lassen. Ohne vorherige Identifizierung können wir den eHBA nicht für Sie produzieren.

Unser Tipp: Nutzen Sie bei der Identifizierung vor Ort in der Postfiliale doch gleich die Gelegenheit, die unterzeichneten Antragsunterlagen als normale Postsendung (bitte nicht per Einschreiben!) an medisign zu schicken. Den PostIdent-Coupon senden Sie natürlich nicht mit ein - ebensowenig wie die Antragskopien, die für Ihre Unterlagen bestimmt sind.

Mehr erfahren in unseren FAQ:

Unterschriften fehlen oder unterscheiden sich

Die ausgedruckten Antragsunterlagen, die Antragsteller per Post an medisign schicken, sind häufig nicht vollständig unterschrieben. Ebenso kommt es immer wieder vor, dass sich die Unterschriften im Antrag von derjenigen auf dem Ausweisdokument oder Ident-Formular (i. d. R. POSTIDENT) unterscheiden. Eine Unterschrift im Ausweis, aber nur ein Kürzel oder eine Paraphe im Antrag - dies würde zum Beispiel zur Ablehnung des eHBA-Antrags führen.

Bitte prüfen Sie daher, ob Sie alle erforderlichen Stellen in den Antragsunterlagen rechtsverbindlich unterzeichnet sowie mit Datumsangabe versehen haben und stellen Sie sicher, dass die Unterschriften in den Antragsunterlagen mit derjenigen auf Ihrem Ausweisdokument und dem Ident-Formular übereinstimmen.

Namen oder Adressdaten stimmen nicht überein

Es kommt auch dann zu einer Ablehnung, wenn der Antragsteller in den Antragsunterlagen eine andere Schreibweise seines Namens nutzt als in seinem Ausweisdokument angegeben. Gleiches gilt für die Anschrift: Gerade im Zusammenhang mit einem Umzug ist dies zu bedenken.

Bitte geben Sie in den Antragsunterlagen daher Nachname, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort und Meldeanschrift unbedingt so an, wie sie im Ausweisdokument eingetragen sind.

Stellen Sie bitte auch sicher, dass Ihr Name und Ihre Adresse in den Antragsunterlagen mit den Angaben auf dem Ident-Formular übereinstimmen: ggfls. in der Postfilale die elektronisch erfassten Ident-Daten noch einmal vorlesen lassen.

Fehlerhafte Vorbefüllung

Je nach Kammer starten Sie Ihren Antrag nicht direkt im medisign Portal, sondern werden zunächst auf das Mitgliederportal Ihrer Kammer weitergeleitet, damit Ihr Antrag dort zunächst mit Ihren Stammdaten vorbefüllt werden kann. Ist dies bei Ihnen der Fall, prüfen Sie bitte die von Ihrer Kammer gelieferten Stammdaten. Sollten Sie Unstimmigkeiten feststellen, melden Sie sich bitte bei Ihrer Kammer.

Hinweis: Wenn Sie Ihren Antrag im medisign Portal finalisieren, sind von der Kammer vorausgefüllte Felder gemäß Vorgabe leider nicht mehr durch Sie bearbeitbar. Sie müssten sich also bitte an Ihre Kammer wenden, damit diese die Stammdaten entsprechend ändern kann.

Keine handschriftlichen Änderungen

Machen Sie bitte keine handschriftlichen Änderungen in Ihrem Antrag, indem Sie zum Beispiel Ihre Kontoverbindung mit dem Kugelschreiber nachträglich eintragen. Wenn Sie Änderungen vornehmen möchten, nutzen Sie stattdessen bitte die Funktion „Antrag korrigieren“ in Ihrem Kundenkonto und drucken Sie den Antrag anschließend neu aus.

Hinweis: Ihr Kundenkonto erreichen Sie über den folgenden Link - unter Angabe Ihrer Logindaten (Ihre bei der Registrierung genutzt E-Mail-Adresse und das selbst gewählte Kennwort):
Zum eHBA Kundenportal >

An Meldescheinigung oder Aufenthaltstitel denken

Wenn Sie bei der eHBA-Beantragung anstelle des Personalausweises (der ja bereits die Meldeanschrift beinhaltet) einen Reisepass für die notwendige Identifizierung nutzen, benötigen wir:

  • bei EU-Bürger/innen: eine Meldebescheinigung (darf nicht älter als 3 Monate sein)
  • bei anderen Nicht-EU-Bürger/innen: einen elektronischen Aufenthaltstitel (EAT)
  • bei Bürgern aus der Schweiz, Island, Norwegen, Liechtenstein, Großbritannien (da diese entweder keinen Aufenthaltstitel erhalten oder auf diesem keine Meldeanschrift abgedruckt ist): eine Meldebescheinigung (darf nicht älter als 3 Monate sein)

Bitte denken Sie daran, diese Bescheinigung zusammen mit Ihren Antragsunterlagen bei uns einzureichen.

Mehr erfahren: Warum benötige ich eine Meldebescheinigung oder einen Aufenthaltstitel? >

Geeignetes Foto wählen

Bitte denken Sie daran, dass wir ein aktuelles Foto von Ihnen benötigen. Sie können entweder ein digitales Foto während der Antragstellung hochladen oder ein Passfoto in Papierformat mit Ihren Antragsunterlagen einsenden.

Stellen Sie bitte sicher, dass die Bildqualität für den Druck ausreichend ist. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Vorgaben für das Lichtbild >.

Zum 1. Juli dieses Jahres sind Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten per Gesetz dazu verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) in der Versorgung zu unterstützen. Andernfalls droht ein Honorarabzug von einem Prozent. Zur notwendigen technischen Ausstattung zählt dabei auch der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Es gilt, diesen rechtzeitig zu beantragen.

Signatur mit dem eHBA

Überblick über Gesundheitsdaten

Nach dem Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) haben Versicherte seit dem 1. Januar 2021 Anspruch darauf, eine elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen. Darin können z. B. Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte, das zahnärztliche Bonusheft oder der Impfausweis aufbewahrt werden. Damit erhalten Patienten erstmals einen transparenten Überblick über ihre Gesundheitsdaten.

Die ePA wird von den Krankenkassen als App kostenlos bereitgestellt und lässt sich auf mobilen Endgeräten, etwa Smartphones oder Tablets, installieren. Patienten können ihre Akte nun mit den medizinischen Daten und Dokumenten befüllen, die sie dort hinterlegen möchten. Auch Versicherte, die kein solches Endgerät besitzen, können nach Angaben der gematik die ePA nutzen. In diesem Fall benötigen sie ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) sowie eine PIN ihrer Krankenkasse, um beim nächsten Arztbesuch ihre ePA vom Praxisteam über das Kartenterminal befüllen zu lassen.

Datenhoheit liegt bei Patienten

Die Nutzung der ePA ist für die Patienten freiwillig und kostenfrei. Damit Ärzte, Therapeuten, Apotheker oder andere Leistungserbringer auf Dokumente innerhalb der ePA zugreifen können und somit einen Überblick über den Gesundheitszustand ihrer Patienten erhalten, müssen diese ihnen Zugriff erteilen.

So wird laut gematik sichergestellt, dass die Hoheit über die eigenen Gesundheitsdaten stets bei den Patienten liegt. Einmal vergebene Zugriffsrechte lassen sich jederzeit widerrufen.

Notwendige technische Ausstattung

Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) hat am 1. Januar dieses Jahres mit einer Testphase begonnen. Vor dem bundesweiten Einsatz in Praxen und Krankenhäusern ab dem 3. Quartal soll zunächst die Leistungsfähigkeit der ePA geprüft und sichergestellt werden. Zum 1. Juli müssen Vertragsärzte, -zahnärzte und -psychotherapeuten dann den Nachweis erbringen, dass sie über die erforderliche Ausstattung verfügen, um die ePA befüllen zu können. Andernfalls drohen ihnen Sanktionen in Form von einem Prozent Honorarabzug.

Zur technischen Ausstattung zählen:

  • Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur (TI)
  • ePA-Konnektor (Produkttypversion 4)
  • VPN-Zugangsdienstanbieter
  • Update des Praxisverwaltungssystems: Ein Modul muss den Datenaustausch zwischen der ePA des Versicherten und dem PVS ermöglichen.
  • elektronischer Heilberufsausweis (HBA): für den Zugriff auf die Patientendaten und die qualifizierte elektronische Signatur

Patientenakte befüllen

Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, stellen die Daten in der ePA nur Kopien der Daten aus dem PVS dar, "die Primärdokumentation des Arztes in seinem Praxisverwaltungssystem bleibt von diesem Prozedere also unberührt und muss unabhängig davon weitergeführt werden". Der Arzt stoße diesen Prozess zudem bewusst selbst an: Die Daten würden niemals automatisch ohne Wissen des Arztes übertragen, da die Betreiber der Patientenakten nicht auf das PVS zugreifen können. Zu den gesetzlich definierten Pflichten der Ärzteschaft gehöre künftig nicht nur, die digitalen Akten mit Daten aus dem aktuellen Behandlungskontext zu befüllen, sondern auch ihre Patienten, wenn nötig, bei deren Nutzung zu unterstützen.

Das erstmalige Befüllen wird im Jahr 2021 pauschal mit zehn Euro vergütet. Auf diese ersten Eintragungen haben Patienten künftig ein Recht. Vergütet wird auch, wenn weitere medizinische Dokumente wie Befunde oder Arztbriefe in die ePA abgelegt werden, wie die KBV informiert.

eHBA rechtzeitig bestellen

Eine wichtige Voraussetzung für die Nutzbarkeit der ePA auf Praxisseite ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Nach einem Bericht der Ärzte Zeitung lag die Ausstattungsquote von Ärzten im ambulanten Sektor Anfang Februar bei knapp 18 Prozent, im stationären Sektor sogar nur bei 2,6 Prozent.

Als zugelassener eHBA-Anbieter verzeichnet medisign derzeit eine hohe Nachfrage nach eHBA seitens Ärzten, Zahnärzten und Apothekern, die seit Jahresbeginn deutlich an Fahrt aufnimmt. Mit den Psychotherapeuten, für die bis dato noch gar keine eHBA der 2. Generation erhältlich sind, kommt in Kürze eine weitere Heilberufsgruppe hinzu. Wer bis zum 1. Juli einen Ausweis benötigt, sollte diesen daher bitte rechtzeitig beantragen. Angesichts des komplexen Beantragungsprozesses inklusive Identifikationsprüfung, sorgfältiger Prüfung der Antragsunterlagen und Freigabe seitens der zuständigen Kammer ist aktuell mit einer Lieferzeit von 4-6 Wochen zu rechnen.

Nach Vorgabe der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dürfen Ärzte und Psychotherapeuten ab dem 1. April 2021 nur noch dann Praxisausweise (SMC-B) beantragen, wenn sie bereits einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) besitzen. Da bis dato jedoch noch gar keine eHBA für Psychotherapeuten zur Verfügung stehen, gilt hier eine Übergangsregelung.

medisign SMC-B Laptop

Grundlage für die neue Regelung ist das "Patientendaten-Schutz-Gesetz" (PDSG), das im Oktober 2020 in Kraft trat. Laut Bundesministerium für Gesundheit (BMG) werden damit "digitale Angebote wie das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte nutzbar – und sensible Gesundheitsdaten gleichzeitig bestmöglich geschützt". Für die Beantragung des elektronischen Praxis- und Institutionsausweises schafft das Gesetz jedoch eine formale Hürde: Eine SMC-B darf dann nur noch ausgegeben werden, wenn der Antragsteller bereits einen elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) erhalten hat.

Ziel: klare Zuordnung

"Komponenten zur Authentifizierung von Leistungserbringerinstitutionen dürfen nur an Leistungserbringerinstitutionen ausgegeben werden, denen ein Leistungserbringer, der Inhaber eines elektronischen Heilberufs- oder Berufsausweises ist, zugeordnet werden kann", so § 340 Abs. 5 SGB V im Wortlaut. Das BMG erklärt die neue Regelung damit, dass die Komponente zur Authentifizierung der Leistungserbringerinstitution an den elektronischen Heilberufs- bzw. Berufsausweis gekoppelt sei. Daher könnten nur solche Institutionen eine Institutionenkarte erhalten, denen ein Leistungserbringer zugeordnet werden kann, der einen elektronischen Heilberufs- oder Berufsausweis habe. Dieser Leistungserbringer habe dafür zu sorgen, dass nur Berechtigte auf die Institutionenkarte zugreifen.

Bei einer Sperrung des Heilberufsausweises habe die sperrende Stelle diejenige Stelle zu unterrichten, die die Institutionenkarte ausgibt. Diese müsse dann auch die Institutionenkarte sperren. Während bei den Praxen also die jeweiligen zuständigen Kammern die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen informieren müssten, sind im Fall der Apotheken die Apothekerkammern sowohl für die eHBA als auch für die SMC-B zuständig.

Im Antragsportal bestätigen

Die KBV hatte nach eigenen Angaben im Oktober des vergangenen Jahres eine Übergangsfrist erwirkt, nach Vertragsärzte und -psychotherapeuten die SMC-B auch ohne eHBA beantragen konnten. Diese endet zum 1. April 2021. Nach Vorgabe der KBV müssen SMC-B-Antragsteller daher im medisign Antragsportal unter dem Punkt "Sicherheit" nun bei folgender Selbstauskunft ein Häkchen setzen: "Hiermit bestätige ich, dass der im Antrag aufgeführten Leistungserbringerinstitution ein Leistungserbringer zugeordnet werden kann, der Inhaber eines elektronischen Heilberufsausweises ist oder diesen bereits beantragt hat."

Für Psychotherapeuten ergibt sich die Problematik, dass Stand heute noch gar keine elektronischen Heilberufsberufsausweise (eHBA) für diese Berufsgruppe zur Verfügung stehen. So berichtet zum Beispiel die Psychotherapeutenkammer NRW, dass aktuell der elektronische Psychotherapeutenausweis noch nicht bei einem Vertrauensdiensteanbieter (VDA) bestellt werden könne und dass Verhandlungen mit den potenziellen VDA derzeit noch liefen.

Übergangsregelung für Psychotherapeuten

Einer dieser VDA wird künftig medisign sein. Derzeit arbeitet der Signaturkarten-Anbieter mit Hochdruck daran, eHBA für Psychotherapeuten (auch elektronischer Psychotherapeutenausweis genannt) möglichst bald ausgeben zu können. Für die anderen Berufsgruppen (Ärzte, Zahnärzte und Apotheker) stehen die Ausweise bereits flächendeckend zur Verfügung.

Bis Ende Juni gilt daher eine Übergangsregelung der KBV, wonach auch Psychotherapeuten ohne eHBA eine SMC-B beantragen und dabei das oben genannte Häkchen im Antragsportal setzen dürfen. Die Anträge werden während dieser Frist von den Kassenärztlichen Vereinigungen dennoch bearbeitet und nicht aus diesem Grund abgelehnt.

SMC-B nötig für TI-Anschluss

Für Apotheken wird es bei der SMC-B-Bestellung absehbar wohl ähnliche Vorgaben geben. Nach einem Bericht in der Deutschen Apotheker Zeitung hatten verschiedenen Apothekerkammern deshalb ihren Mitgliedern bereits im September 2020 empfohlen, möglichst noch im selben Monat eine SMC-B für ihre Apotheken und alle Filialen zu beantragen.

Wer bis zum Inkrafttreten des PDSG noch keine SMC-B habe, so die Apothekerkammer Berlin, komme in eine "Warteschleife". Denn dann müsse man zuerst einen HBA haben, bevor die SMC-B beantragt werden könne. Damit würde sich der gesamte Prozess der TI-Anbindung verzögern.

Sogar Sperrung vorhandener SMC-B?

Auch für Zahnärzte dürfte künftig gelten: Beantragung einer SMC-B nur noch mit gültigem eHBA. In einem Interview mit Quintessence Publishing Deutschland im September 2020 sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): "Ich möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal besonders auf die im [...] PDSG enthaltene Regelung hinweisen: So darf eine KZV eine SMC-B, den elektronischen Praxisausweis, nur noch dann ausgeben, wenn in der Praxis mindestens ein HBA vorhanden ist. Wenn nicht, darf keine SMC-B ausgegeben und bereits vorhandene SMC-B müssen gesperrt werden."

Eine Praxis dürfe nicht einmal mehr die Online-Prüfung der eGK durchführen, wenn kein HBA vorhanden sei. "Es ist also sehr wichtig, dass sich insbesondere die Zahnärztekammern, die teils jetzt erst mit der Ausgabe der HBA beginnen, klarmachen, was es für Konsequenzen hat, bis Ende des Jahres eine Flächendeckung mit HBAs zu gewährleisten", so Dr. Plochinger weiter.

Ab dem kommenden Monat gibt es für elektronische Arztbriefe nur noch dann eine Vergütung, wenn sie innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) über den E-Mail-Fachdienst KIM verschickt werden. Benötigt wird zudem der elektronische Heilberufsausweis (eHBA), um die digitalen Briefe rechtsverbindlich zu unterzeichnen.

eArztbrief

An den Versand und Empfang elektronischer Arztbriefe stellt der Gesetzgeber besondere Sicherheitsanforderungen. Praxen müssen dafür zugelassene Dienste einsetzen. Künftig soll der Austausch nur noch innerhalb der TI über den E-Mail-Fachdienst "Kommunikation im Medizinwesen" laufen. Ab dem 1. April ist die Vergütung an KIM gebunden.

Pauschalen für den eArztbrief

Zum Hintergrund: Bereits seit 2017 wird der Austausch elektronisch signierter Arztbriefe gemäß E-Health-Gesetz gefördert: Pro versendetem eArztbrief gibt es eine Pauschale von 55 Cent - aufgeteilt auf 28 Cent für den Versender (GOP 86900) und 27 Cent für den Empfänger (GOP 86901). Hinzu kommt seit 1. Juli 2020 eine Strukturförderpauschale (GOP 01660) für den Versand von einem EBM-Punkt (10,99 Cent) je Brief.

Für die beiden Pauschalen 86900 und 86901 gilt ein gemeinsamer Höchstwert von 23,40 Euro je Quartal und Arzt. Unbegrenzt wird dagegen die Strukturförderpauschale gezahlt – für jeden versendeten Brief extrabudgetär. Die Förderpauschale ist vorerst für drei Jahre befristet und soll den Anreiz für den elektronischen Versand erhöhen.

Bald neun KIM-Anbieter

Nachdem im Oktober 2020 der erste KIM-Dienst am Markt zur Verfügung stand, galt eine sechsmonatige Übergangsfrist, in der Praxen alternative Kommunikationsdienste außerhalb der TI, etwa KV-Connect oder SafeMail in Schleswig-Holstein, für den eArztbrief-Austausch nutzen konnten. Diese Übergangsfrist endet nun am 31. März.

Nach Angaben der Ärzte Zeitung stellen inzwischen acht Anbieter ihre KIM-Dienste bereit. Mit DGN KIM befindet sich ein weiterer Dienst im Zulassungsverfahren. Angeboten wird er vom medisign-Partnerunternehmen Deutsches Gesundheitsnetz (DGN).

Ein Muss: der eHBA

Ob der Versand wie bisher mit KV-Connect oder künftig mit KIM erfolgt: Um vergütungsfähig zu sein, musste der eArztbrief schon immer mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) versehen werden. Für diese rechtsverbindliche digitale Unterschrift benötigen Vertragsärzte und Psychotherapeuten einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA).

Für Ärzte ist der eHBA, den medisign im Auftrag der Kammern produziert, bereits seit längerer Zeit flächendeckend erhältlich. Die Psychotherapeutenkammern werden in Kürze Ausweise an ihre Mitglieder ausgeben. Derzeit arbeitet medisign mit Hochdruck an der Zulassung, um die Psychotherapeuten möglichst zügig mit Ausweisen ausstatten zu können.

Nachdem medisign nun auch bei allen Zahnärztekammern als zugelassener Vertrauensdiensteanbieter (VDA) gelistet ist, können deutschlandweit Ärzte, Zahnärzte und Apotheker elektronische Heilberufsausweise der 2. Generation beim Düsseldorfer Signaturkartenhersteller beantragen. Zudem arbeitet medisign mit Hochdruck an der Ausgabe des eHBA für Psychotherapeuten.

eHBA von medisign

Das neue Release des eHBA macht Praxen und Apotheken startklar für die medizinischen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI), allen voran die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), der eArztbrief und die elektronische Patientenakte (ePA). Mit dem eHBA lassen sich digitale Dokumente rechtsgültig elektronisch signieren.

"Die Nachfrage nach unseren eHBA ist riesig und nimmt seit Jahresbeginn richtig Fahrt auf", berichtet medisign-Geschäftsführer Armin Flender. "Seit unserer G2-Zulassung im Herbst des vergangenen Jahres sind bereits über 30.000 Anträge bei uns eingegangen."

Der komplexe eHBA-Antragsprozess mit seinen strengen Sicherheitsvorgaben, die u. a. eine Identifizierung des Antragstellers und eine sichere Lieferkette erfordern, stellt den medisign Kundensupport vor ganz neue Herausforderungen. Zudem gibt es viele Anfragen zur Inbetriebnahme des Ausweises – etwa weil in der Praxis das erforderliche eHealth-Update des Konnektors fehlt oder die PIN-Änderung im Praxisverwaltungssystem Probleme bereitet. "Die durchschnittliche Beratungsdauer der Gespräche in unserer Hotline hat sich dadurch vervielfacht", so Flender. "Mit zusätzlichem Personal, einem neuen Ticket- und Callsystem sowie einem umfangreichen Online-Informationsangebot haben wir unseren zuletzt in die Kritik geratenen Kundenservice inzwischen deutlich verbessert."

Sowohl die eHBA als auch die Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) von medisign werden im eIDAS-zertifizierten Trustcenter des Deutschen Gesundheitsnetzes (DGN) produziert. Um die Kapazitäten zu erweitern, wurde auch hier das Personal aufgestockt. "Mit den eHBA für Psychotherapeuten kommt in Kürze ein weiteres Kartenprodukt hinzu", erklärt Flender. "Unser Ziel ist es, alle Heilberufsgruppen möglichst zügig mit Ausweisen auszustatten, denn für Fachanwendungen wie die eAU oder ePA ist der eHBA ja verpflichtend."

Weitere Informationen zu den Heilberufsausweisen sowie eine Online-Bestellmöglichkeit sind im medisign Antragsportal zu finden: www.ehba.de

Über medisign

Die medisign GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, zählt mit rund 45.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA der aktuellen Generation 2 sowie der Vorläufergenerationen) zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Als zugelassener SMC-B-Anbieter hat medisign bereits weit über 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise an Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen sowie Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die TI anbinden können. Das 2004 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

 

Gender-Hinweis für unsere Leser*innen >

Die Telematikinfrastruktur (TI) soll Ärzte, Psychotherapeuten, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhäuser und andere Akteure des Gesundheitswesens miteinander vernetzen, damit diese schneller und einfacher miteinander kommunizieren können. Ziel ist es, über eine "Datenautobahn" medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten nötig sind, system- und sektorenübergreifend auszutauschen. Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit der Patientendaten.

Vernetzung - Schloss

Fahrplan für die TI

Den Fahrplan für die Einführung der TI mit nutzbringenden Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) enthält das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (kurz E-Health-Gesetz) sowie das im Juli 2019 vom Bundeskabinett beschlossene "Digitale Versorgung"-Gesetz, auch Digitalisierungsgesetz oder E-Health-Gesetz II genannt, das im Januar 2020 in Kraft trat.

In den gesetzlichen Vorgaben sind auch Fristen genannt, bis wann sich Praxen und Apotheken an die TI angebunden sein müssen und in der Lage sein sollen, bestimmte Anwendungen zu nutzen.

Digitales Gesundheitswesen: Zeitplan für die Einführung der TI-Anwendungen (Stand: 07/20) >

Freiwillige & Pflichtanwendungen

Die Pflichtanwendungen sind für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen verbindlich. Dazu zählen der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten (Versichertenstammdatenmanagement, kurz VSDM) auf der elektronischen Gesundheitskarte seit dem 1. Juli 2019, das elektronische Empfangen und Einlösen einer Verordnung (eVerordnung) mit der Karte sowie die Verwendung der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite.

Bei den freiwilligen Anwendungen obliegt es allein den Versicherten, ob sie diese Angebote in Anspruch nehmen möchten. Nur mit ihrer Zustimmung dürfen zum Beispiel Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hinterlegt werden. Die Hoheit über seine Daten liegt allein beim Patienten.

gematik: Anwendungen der TI >

 

Anwendungen der Telematikinfrastruktur im Überblick

Folgende Fachanwendungen sieht der Gesetzgeber vor:

VSDM

Beim Versichertenstammdatenmanagement werden die Daten der Versicherten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) online geprüft und ggfls. aktualisiert. Praxen, die diese Pflichtanwendung nicht umsetzen, drohen Honorarkürzungen.

Elektronischer Arztbrief

Arztbriefe sollen künftig mit dem elektronischem Heilberufsausweis (eHBA) qualifiziert signiert und über den Kommunikationsdienst KIM in der TI sicher übermittelt werden. Sender und Empfänger erhalten dafür eine die Vergütung.

Elektronischer Medikationsplan

Seit Oktober 2016 haben Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, Anspruch auf einen Medikationsplan. Dieser wird künftig auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) des Patienten abrufbar sein. Ärzte und Apotheker sollen ihn dann direkt auf der eGK aktualisieren.

Lebensrettende Notfalldaten

Alle Versicherten haben in Kürze die Möglichkeit, notfallrelevante Informationen (Diagnosen, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten etc.) auf ihrer eGK eintragen zu lassen, damit diese im Ernstfall schnell abrufbar sind.

Elektronische Patientenakte

Versicherte haben künftig Anspruch auf eine elektronische Patientenakte, in der z. B. Befunde oder Diagnosen aufbewahrt werden können und die einen transparenten Überblick über Gesundheitsdaten bietet. Die ePA ist freiwillig und kostenfrei.

Elektronisches Patientenfach

Patienten sollen künftig Daten in einem Online-Fach ablegen und außerhalb der Praxis eigenständig einsehen können, z. B. selbst gemessene Blutzuckerwerte. Die Daten aus der ePatientenakte können auf Wunsch auch aufgenommen werden.

Telemedizin-Anwendungen

Telemedizinische Leistungen, z. B. die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen oder Online-Videosprechstunden, sollen v. a. älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen zugute kommen. Diese werden Ärzten teilweise bereits vergütet.

eAU

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen übermitteln Praxen künftig elektronisch an die Krankenkassen; Versicherte geben zunächst weiterhin den Papier-Durchschlag an ihre Arbeitgeber weiter. Ab 2022 sollen dann die Krankenkassen den Arbeitgebern die AU digital zur Verfügung stellen.

Elektronisches Rezept

Ärzte stellen künftig ein eRezept aus, das der Patient wahlweise als Ausdruck oder auf sein Smartphone übermittelt bekommt. Es enthält einen 2D-Code, der in der Apotheke einlesbar ist. Über eine App auf dem Smartphone lassen sich Medikamente in der Wunschapotheke vorbestellen.

Datenaustausch mit KIM

Mit KIM (Kommunikation im Medizinwesen) lassen sich künftig Nachrichten und Dokumente schnell und sicher über Einrichtungs-, System- und Sektorengrenzen hinweg per E-Mail austauschen. Mit dem eHBA können sich Kommunikationspartner authentifizieren und Dokumente digital unterschreiben.

Technische Komponenten für den Anschluss

Um Heilberufsangehörige an die TI anzuschließen, sind diverse technische Komponenten notwendig, die im Folgenden näher beschrieben werden. Diese müssen hohen Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit genügen sowie aufwändige Testverfahren bestehen. Sie werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach entsprechenden IT-Sicherheits-Prüfvorschriften geprüft und müssen von der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) zugelassen werden.

Benötigt werden unter anderem der elektronische Praxis- bzw. Institutionausweis (SMC-B) als "TI-Zutrittskarte" sowie der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für den Zugriff auf die elektronischen Gesundheitskarten (eGK) der Patienten und die qualifizierte digitale Signatur. Diese beiden TI-Bausteine sind bei medisign erhältlich.

Kosten werden erstattet

Die Kosten für die TI-Anbindung werden erstattet. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZBV) sowie der Deutsche Apothekerverband (DAV) haben sich mit dem GKV-Spitzenverband auf Beträge für die technische Erstausstattung (z. B. Konnektor, Kartenterminals) und die laufenden Betriebskosten geeinigt. Die Fördersummen für Praxen und Apotheken sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:*

Im Detail: TI-Komponenten & deren Finanzierung

Technische Komponente Finanzierung*
Stationäres eHealth-Kartenterminal: Es dient dazu, die elektronische Gesundheitskarte (eGK), den Praxisausweis (SMC-B) und den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) einzulesen. Zwischen zwei Arten stationärer Kartenterminals kann gewählt werden:
  • Kartenlesegerät mit Tastenfeld: Anders als das bisherige eGK-fähige Kartenlesegerät wird es nicht am PC, sondern am Konnektor angeschlossen.
  • Tastaturkartenleser (Chipkartentastatur): Er wird per USB ans Praxisnetzwerk angeschlossen. Die Belegung einer externen LAN-Schnittstelle sowie eine zusätzliche Stromversorgung fallen somit weg.
  Wie viele Kartenterminals werden in Praxen benötigt? Mindestens eines für die medizinischen Fachangestellten am Empfang für das VSDM. Für die künftigen medizinischen Anwendungen (z. B. Notfalldaten) sind zusätzliche Kartenterminals in den Behandlungszimmern nötig.
Ärzte/Psychotherapeuten: 535 € pro Kartenterminal
  • bis zu 3 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 1 Terminal
  • 4-6: 2 Terminals
  • > 6: 3 Terminals
NFDM & eMP (Ärzte): 595 € pro Kartenterminal Ab dem Quartal, in dem eine Vertragsarztpraxis für diese beiden Anwendungen betriebsbereit ist, hat sie Anspruch auf ein zusätzliches Kartenterminal je angefangene 625 Betriebsstättenfälle (Betrag wurde im Februar 2021 erhöht und gilt für Geräte, die ab 01.10.20 angeschafft wurden). Zahnärzte: 595 € pro Kartenterminal Je nach Praxisgröße und der Anzahl der dort tätigen ZÄ werden bis zu drei Geräte finanziert. Apotheken: insgesamt 3.032 € für ein Basispaket, bestehend aus einem eHealth-Konnektor und zwei Kartenterminals, inkl. einer Installationsaufwandspauschale zusätzliche Kartenterminals: je 450 €
  • Größeren Apotheken (>20.000 bis 40.000 Rx-Packungen) werden 2 zusätzliche Terminals finanziert.
  • > 40.000 bis zu 80.000 Rx-Packungen: 4 zusätzl. Terminals
Mobiles eHealth-Kartenterminal: Wer Haus- und Pflegeheimbesuche durchführt, benötigt ein mobiles Terminal, das aber ausschließlich im Offline-Betrieb arbeitet (kein VSDM möglich). Wichtig: Zum Zugriff auf die eGK ist ein weiterer Praxisausweis (SMC-B) oder ein eHBA nötig. Ärzte: 350 € pro Kartenterminal Anspruch besteht bei:
  • 3 Hausbesuchen pro Quartal
  • Patientenbetreuung in anderen Praxen (z. B. Anästhesisten)
  • Kooperationsvertrag zur Pflegeheimversorgung
  • ausgelagerten Praxisräumen (sie werden jedoch nicht mit Konnektor und stationären Kartenterminals ausgestattet)
Zahnärzte: 356 € pro Kartenterminal, wie folgt gestaffelt:
  • Standort mit 1 Zahnarzt, mind. 30 Besuchsfällen im Vorjahr/aktuellen Jahr oder Nachweis des Abschlusses eines Kooperationsvertrages mit einer Pflegeeinrichtung gemäß § 119b Abs. 1 SGB V: 1 mobiles Kartenterminal
  • 2 Zahnärzte, 100 Besuchsfälle & mindestens 3 Kooperationsverträge: 2 mobile Kartenterminals
  • > 2 Zahnärzte, 200 Besuchsfälle & mindestens 5 Kooperationsverträge: 3 mobile Kartenterminals
Konnektor: Praxen: Der TI-Konnektor ist die Schnittstelle zwischen Ihrem Praxisverwaltungssystem, Ihrem Kartenterminal und der TI. Er ermöglicht aktuell die Verwaltung der Versichertenstammdaten (VSDM); die Verbindung zur TI erfolgt hochsicher über den VPN-Zugangsdienst. Für die qualifizierte elektronische Signatur (qSig) und die künftigen medizinischen Fachanwendungen - Notfalldatenmanagement (NFDM), elektronischer Medikationsplan (eMP), elektronische Patientenakte (ePA) - sind Updates des bisherigen Konnektors erforderlich. Apotheken: Apotheken erhalten direkt einen eHealth-Konnektor, der neben den Modulen für qSig, NFDM und eMP aber auch das notwendige Modul für das VSDM enthält. Ärzte & Psychotherapeuten:
  • VSDM-Konnektor: 1.014 €
  • eHealth-Update des VSDM-Konnektors inkl. PVS-Updates für NFDM/eMP: 530 €
  • ePA-Update des eHealth-Konnektors: 400 €
  • weitere Pauschalen: s. u. (weitere Anwendungen der TI)
Zahnärzte:
  • ePA-fähiger-Konnektor inkl. gSMC-K (VSDM, QES, KIM, ePA, eMP, NFDM): 1.794 €
  • eHealth-Update des VSDM-Konnektors: 380 €
  • ePA-Update des eHealth-Konnektors: 400 €
  • weitere Pauschalen: s. u. (weitere Anwendungen der TI)
  Apotheken: s. o.
SMC-B für Praxen & Apotheken: Mit dem Praxis- bzw. Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich eine Betriebsstätte (Praxis, Klinik oder Apotheke) gegenüber den Diensten der TI, weist sich also als berechtigter Teilnehmer aus und kann Patientendaten auf der eGK auslesen. Die Karte wird in das stationäre Kartenterminal gesteckt, über eine PIN aktiviert und ist zwingend erforderlich für den Betrieb der TI-Komponenten. Herausgeber der SMC-B sind die
  • Kassenärztlichen Vereinigungen für Fachärzte und Psychotherapeuten
  • Kassenzahnärztlichen Vereinigungen für Zahnärzte
  • Landesapothekerkammern für Apotheken
Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Vertrauensdiensteanbietern (VDA) wie medisign: medisign Antragsportal: www.smc-b.de >
Übernahme der Betriebskosten: Ärzte & Psychotherapeuten: 23,25 € pro Quartal & Karte Zahnärzte: 465 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte (Die Höhe der Pauschale hängt vom Bestellzeitpunkt der SMC-B ab.) Apotheken: 378,15 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte   Hinweis: Praxen, die Anspruch auf ein mobiles eHealth-Terminal haben, wird pro Terminal ein weiterer Praxisausweis finanziert (s. auch "mobiles eHealth-Terminal").
gSMC-KT: Die gerätespezifische Security Module Card - Kartenterminal (kurz gSMC-KT) wird ins Kartenterminal eingesteckt - analog einer SIM-Karte im Mobiltelefon - und fest versiegelt. Sie dient dazu, das Kartenterminal innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren und dessen dauerhafte Verbindung mit dem Konnektor sicherzustellen. Ist im Kartenterminal bereits enthalten.
gSMC-K: Die gerätespezifische Security Module Card - Konnektor (kurz gSMC-K) ist fest im Konnektor verbaut. Sie dient dazu, denn Konnektor innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren. Ist im Konnektor bereits enthalten.
VPN-Zugangsdienst: Für den Zugang zur TI benötigen Praxen den VPN-Zugangsdienst, der über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) und unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien einen sicheren Datenverkehr ermöglicht. Betriebskostenpauschale: (u. a. für Wartung der Komponenten und Updates inkl. laufende Kosten für den VPN-Zugangsdienst): Ärzte & Psychotherapeuten: 248 €/Quartal Zahnärzte: 83 €/Monat Apotheken: 210 €/Quartal
Software-Update der Verwaltungssoftware bzw. Installationskosten: Das Praxis- bzw. Apothekenverwaltungssystem muss angepasst werden, um eine Verbindung zur TI zu ermöglichen und die Versichertendaten der eGK importieren zu können. Einmalige Startpauschale: Sie soll die Kosten decken, die beim Anschluss eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN), bei der Installation, durch den Praxisausfall während der Installation und bei der Anpassung ihres Praxisverwaltungssystems (PVS) entstehen. Zudem wird damit der Zeitaufwand für das VSDM in der Startphase​ vergütet. Praxen: 900 €
Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA): Der eHBA (Generation 2) ist für medizinische Anwendungen der TI erforderlich. Er ermöglicht den Zugriff auf die eGK und die qualifizierte elektronische Signatur (rechtsgültige digitale Unterschrift). Herausgeber des eHBA sind die
  • (Landes-)Ärztekammern für Ärzte
  • (Landes-)Zahnärztekammern für Zahnärzte
  • Landespsychotherapeutenkammern für Psychotherapeuten (geben eHBA aktuell noch nicht aus)
  • Landesapothekerkammern für Apotheker.
Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Vertrauensdiensteanbietern (VDA) wie medisign: medisign Antragsportal: www.ehba.de >
Übernahme der Betriebskosten: Ärzte & Psychotherapeuten: 11,63 €/Quartal & Karte Zahnärzte: 233 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte Apotheken: 449 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte
Weitere Anwendungen der TI: Einrichung, Zuschläge & Pauschalen:
Notfalldatenmanagement (NFDM) & elektronischer Medikationsplan (eMP): Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: s. Konnektor-Update
  • Zuschlag: 4,50 €/Quartal
Zahnärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 150 €;
  • Zuschlag: 1,50 €/Monat
Apotheken bei Teilnahme am eMP-Feldtest:
  • Hersteller-Förderpauschale: 10.000 € (einmalig)
  • Apotheken-Förderpauschale: 3.927 € (einmalig)
Elektronische Patientenakte (ePA): Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 150 €
  • Zuschlag: 4,50 €/Quartal
Zahnärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 130 €
  • Zuschlag: 1,50 €/Monat
eRezept: Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 120 €
  • Zuschlag: 1,00 €/Quartal
Zahnärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 100 €
Kommunikationsdienst KIM: Ärzte:
  • Einrichtung: 100 €
  • Pauschale: 23,40 €/Quartal & Praxis
Zahnärzte:
  • Kommunikationsdienst KIM: Einrichtung: 100 €
  • Pauschale: 16,00 €/Monat (für 2 E-Mail-Adressen pro Praxis)

TI-Anbindung von Kliniken & MVZ

Damit Kliniken, ermächtigte Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ebenfalls an die TI angebunden werden können, hat auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit dem GKV-Spitzenverband eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen.

Mehr Infos zur TI-Finanzierung für Kliniken >