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Elektronische Signaturkarten von medisign
Die digitale Arztpraxis –
Ihre Investition in die Zukunft
Sicher, vielseitig und aus Erfahrung gut: Die Signaturkarten von medisign überzeugen durch ihr breites Anwendungsspektrum und machen Ihre digitale Praxisverwaltung kinderleicht.
Bestellen Sie jetzt Ihre SMC-B bei medisign
Sicherer Zutritt zur Telematikinfrastruktur
Mit dem elektronischen Praxis- oder Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich Ihre Praxis bzw. Apotheke gegenüber den Diensten der Telematikinfrastruktur (TI).
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) von medisign
Papierlos, effizient, kostensparend
Anwendungen wie der eArztbrief und digitale Laboraufträge vereinfachen die Praxisverwaltung. Denn papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld.
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Wartung

Wartungsarbeiten heute abend

Zur Verbesserung unserer Services führen wir am Donnerstag, den 25.02.2021
in der Zeit von 18:00 bis 19:30 Uhr Wartungsarbeiten durch.

In dieser Zeit werden die Dienste auf dieser Seite nicht zur Verfügung stehen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

medisign Kundencenter: Hinweise zur Erreichbarkeit

Aktuell erreicht das medisign Kundencenter eine solche Vielzahl an telefonischen und schriftlichen Anfragen, dass es leider zu Wartezeiten kommt. Wir bitten unsere Kunden und Interessenten, das umfangreiche Informationsangebot auf unser Website sowie das medisign Kundenportal für Auskünfte zu nutzen. Über das neue Kontaktformular können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.

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Eine Karte, viele Möglichkeiten – der elektronische Heilberufsausweis

Mit den elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) von medisign sind Praxen und Apotheken startklar für das vernetzte Gesundheitswesen und die qualifizierte eSignatur. Ihr eHBA ist die sichere Zutrittskarte zu den Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur.

SMC-B: Ihr Zugang zur Telematikinfrastruktur

Die Security Module Card-Betriebsstätte, auch Praxis- oder Institutionsausweis genannt, ist der zentrale Baustein der Telematikinfrastruktur. Nur mit ihr kann sich Ihre Praxis oder Apotheke an der TI authentifizieren und deren Anwendungen nutzen.

Aktuelles von medisign

Hier erfahren Sie mehr: Alle Neuigkeiten

Über medisign

Spezialist für Heilberufe

medisign ist einer der führenden Anbieter für qualifizierte elektronische Signaturkarten im Gesundheitswesen.

Über 15 Jahre Erfahrung

Bereits seit 2004 am Markt, hat medisign aktuell über 130.000 elektronische Heilberufsausweise (eHBA) und SMC-B im Bestand.

100% Service-Garantie

Fragen, Wünsche, technische Probleme? Unser geschulter Kundenservice steht Ihnen stets beratend zur Seite.

Investition in die Zukunft

Die Zukunft ist digital: Papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld. medisign hilft Ihnen dabei.

Veranstaltungen

Die DMEA wird es 2020 nur virtuell geben

In diesem Jahr können wir Sie leider nicht gemeinsam mit unseren Mitausstellern DGN und procilon IT-Solutions GmbH persönlich in Berlin begrüßen.

Wir sehen uns hoffentlich auf der DMEA 2021! Bleiben Sie gesund!

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Logo DMEA (Bildquelle: DMEA)

Zum Unternehmen

Mit über 30.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) zählt die medisign GmbH zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im deutschen Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Zudem hat medisign als zugelassener Anbieter rund 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) an Praxen und Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden können.

Das sagen unsere Kunden über medisign:

Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Praxisgemeinschaften – sie alle vertrauen den digitalen Lösungen von medisign.

Martina Musterfrau
„Die Bestellung war unkompliziert und die Karte nach wenigen Tagen in meiner Praxis.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Die Installation meiner SMC-B Karte konnte ich ganz einfach selbst vornehmen – auch ohne IT-Kenntnisse“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Der medisign-Support ist gut erreichbar und hat mein Anliegen innerhalb von Minuten bearbeitet.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

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Die Telematikinfrastruktur (TI) soll Ärzte, Psychotherapeuten, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhäuser und andere Akteure des Gesundheitswesens miteinander vernetzen, damit diese schneller und einfacher miteinander kommunizieren können. Ziel ist es, über eine "Datenautobahn" medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten nötig sind, system- und sektorenübergreifend auszutauschen. Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit der Patientendaten.

Vernetzung - Schloss

Fahrplan für die TI

Den Fahrplan für die Einführung der TI mit nutzbringenden Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) enthält das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (kurz E-Health-Gesetz) sowie das im Juli 2019 vom Bundeskabinett beschlossene "Digitale Versorgung"-Gesetz, auch Digitalisierungsgesetz oder E-Health-Gesetz II genannt, das im Januar 2020 in Kraft trat.

In den gesetzlichen Vorgaben sind auch Fristen genannt, bis wann sich Praxen und Apotheken an die TI angebunden sein müssen und in der Lage sein sollen, bestimmte Anwendungen zu nutzen.

Digitales Gesundheitswesen: Zeitplan für die Einführung der TI-Anwendungen (Stand: 07/20) >

Freiwillige & Pflichtanwendungen

Die Pflichtanwendungen sind für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen verbindlich. Dazu zählen der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten (Versichertenstammdatenmanagement, kurz VSDM) auf der elektronischen Gesundheitskarte seit dem 1. Juli 2019, das elektronische Empfangen und Einlösen einer Verordnung (eVerordnung) mit der Karte sowie die Verwendung der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite.

Bei den freiwilligen Anwendungen obliegt es allein den Versicherten, ob sie diese Angebote in Anspruch nehmen möchten. Nur mit ihrer Zustimmung dürfen zum Beispiel Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hinterlegt werden. Die Hoheit über seine Daten liegt allein beim Patienten.

gematik: Anwendungen der TI >

 

Anwendungen der Telematikinfrastruktur im Überblick

Folgende Anwendungen sieht das E-Health-Gesetz vor

Versichertenstammdatenmanagement

Bei der ersten Pflichtanwendung, dem so genannten VSDM, werden die Versichertenstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) online geprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Praxen, die diese Aufgabe nicht erledigen, drohen Honorarkürzungen von 1 Prozent.

Elektronischer Arztbrief

Elektronische Arztbriefe sollen künftig mit dem elektronischem Heilberufsausweis (eHBA) qualifiziert signiert und über den Kommunikationsdienst KIM in der Telematikinfrastruktur (TI) sicher übermittelt werden. Sender und Empfänger erhalten dafür eine die Vergütung.

Elektronischer Medikationsplan

Seit Oktober 2016 haben Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel anwenden, Anspruch auf einen Medikationsplan. Dieser wird künftig auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) des Patienten abrufbar sein. Ärzte und Apotheker sollen ihn dann direkt auf der eGK aktualisieren.

Lebensrettende Notfalldaten

Alle Versicherten haben in Kürze die Möglichkeit, notfallrelevante Informationen (Diagnosen, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten etc.) auf ihrer eGK eintragen zu lassen, damit diese im Ernstfall schnell abrufbar sind.

Elektronische Patientenakte

Versicherte haben künftig Anspruch auf eine elektronische Patientenakte, in der z. B. Befunde, Diagnosen oder der Impfausweis aufbewahrt werden können. Damit erhalten sie erstmals einen transparenten Überblick über ihre Gesundheitsdaten. Die ePA ist freiwillig und kostenfrei.

Elektronisches Patientenfach

Patienten sollen künftig Daten in einem Online-Fach ablegen und außerhalb der Praxis eigenständig einsehen können, z. B. selbst gemessene Blutzuckerwerte. Die Daten aus der ePatientenakte können auf Wunsch auch aufgenommen werden.

Telemedizinische Anwendungen

Telemedizinische Leistungen, z. B. die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen oder Online-Videosprechstunden, sollen v. a. älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen zugute kommen. Diese werden Ärzten teilweise bereits vergütet.

eArbeitsunfähigkeitsbescheinigung

eAU: Ab 10/21 soll Praxen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen elektronisch an die Krankenkassen übermitteln; Versicherte geben zunächst weiterhin den Papier-Durchschlag an ihre Arbeitgeber weiter. Ab 2022 sollen dann die Krankenkassen den Arbeitgebern die AU digital zur Verfügung stellen.

Elektronisches Rezept

Ärzte erstellen künftig ein eRezept aus, das der Patient wahlweise als Ausdruck oder auf sein Smartphone übermittelt bekommt. Es enthält einen 2D-Code, der in der Apotheke einlesbar ist. Über eine App auf dem Smartphone lassen sich Medikamente in der Wunschapotheke vorbestellen.

Datenaustausch mit KIM

Mit KIM (Kommunikation im Medizinwesen) lassen sich künftig Nachrichten und Dokumente schnell und sicher über Einrichtungs-, System- und Sektorengrenzen hinweg per E-Mail austauschen. Mit dem eHBA können sich Kommunikationspartner authentifizieren und Dokumente digital unterschreiben.

Technische Komponenten für den Anschluss

Um Heilberufsangehörige an die TI anzuschließen, sind diverse technische Komponenten notwendig, die im Folgenden näher beschrieben werden. Diese müssen hohen Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit genügen sowie aufwändige Testverfahren bestehen. Sie werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach entsprechenden IT-Sicherheits-Prüfvorschriften geprüft und müssen von der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) zugelassen werden.

Benötigt werden unter anderem der elektronische Praxis- bzw. Institutionausweis (SMC-B) als "TI-Zutrittskarte" sowie der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für den Zugriff auf die elektronischen Gesundheitskarten (eGK) der Patienten und die qualifizierte digitale Signatur. Diese beiden TI-Bausteine sind bei medisign erhältlich.

Kosten werden erstattet

Die Kosten für die TI-Anbindung werden erstattet. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZBV) sowie der Deutsche Apothekerverband (DAV) haben sich mit dem GKV-Spitzenverband auf Beträge für die technische Erstausstattung (z. B. Konnektor, Kartenterminals) und die laufenden Betriebskosten geeinigt. Die Fördersummen für Praxen und Apotheken sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:*

Im Detail: TI-Komponenten & deren Finanzierung

Technische Komponente Finanzierung*
Stationäres eHealth-Kartenterminal:

Es dient dazu, die elektronische Gesundheitskarte (eGK), den Praxisausweis (SMC-B) und den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) einzulesen.

Zwischen zwei Arten stationärer Kartenterminals kann gewählt werden:

  • Kartenlesegerät mit Tastenfeld: Anders als das bisherige eGK-fähige Kartenlesegerät wird es nicht am PC, sondern am Konnektor angeschlossen.
  • Tastaturkartenleser (Chipkartentastatur): Er wird per USB ans Praxisnetzwerk angeschlossen. Die Belegung einer externen LAN-Schnittstelle sowie eine zusätzliche Stromversorgung fallen somit weg.

 

Wie viele Kartenterminals werden in Praxen benötigt?

Mindestens eines für die medizinischen Fachangestellten am Empfang für das VSDM. Für die künftigen medizinischen Anwendungen (z. B. Notfalldaten) sind zusätzliche Kartenterminals in den Behandlungszimmern nötig.

Ärzte/Psychotherapeuten: 535 € pro Kartenterminal
  • bis zu 3 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 1 Terminal
  • 4-6: 2 Terminals
  • > 6: 3 Terminals

NFDM & eMP (Ärzte): 595 € pro Kartenterminal

Ab dem Quartal, in dem eine Vertragsarztpraxis für diese beiden Anwendungen betriebsbereit ist, hat sie Anspruch auf ein zusätzliches Kartenterminal je angefangene 625 Betriebsstättenfälle (Betrag wurde im Februar 2021 erhöht und gilt für Geräte, die ab 01.10.20 angeschafft wurden).

Zahnärzte: 595 € pro Kartenterminal

Je nach Praxisgröße und der Anzahl der dort tätigen ZÄ werden bis zu drei Geräte finanziert.

Apotheken:

insgesamt 3.032 € für ein Basispaket, bestehend aus einem eHealth-Konnektor und zwei Kartenterminals, inkl. einer Installationsaufwandspauschale

zusätzliche Kartenterminals: je 450 €

  • Größeren Apotheken (>20.000 bis 40.000 Rx-Packungen) werden 2 zusätzliche Terminals finanziert.
  • > 40.000 bis zu 80.000 Rx-Packungen: 4 zusätzl. Terminals
Mobiles eHealth-Kartenterminal:

Wer Haus- und Pflegeheimbesuche durchführt, benötigt ein mobiles Terminal, das aber ausschließlich im Offline-Betrieb arbeitet (kein VSDM möglich).

Wichtig: Zum Zugriff auf die eGK ist ein weiterer Praxisausweis (SMC-B) oder ein eHBA nötig.

Ärzte: 350 € pro Kartenterminal

Anspruch besteht bei:

  • 3 Hausbesuchen pro Quartal
  • Patientenbetreuung in anderen Praxen (z. B. Anästhesisten)
  • Kooperationsvertrag zur Pflegeheimversorgung
  • ausgelagerten Praxisräumen (sie werden jedoch nicht mit Konnektor und stationären Kartenterminals ausgestattet)

Zahnärzte: 356 € pro Kartenterminal, wie folgt gestaffelt:

  • Standort mit 1 Zahnarzt, mind. 30 Besuchsfällen im Vorjahr/aktuellen Jahr oder Nachweis des Abschlusses eines Kooperationsvertrages mit einer Pflegeeinrichtung gemäß § 119b Abs. 1 SGB V: 1 mobiles Kartenterminal
  • 2 Zahnärzte, 100 Besuchsfälle & mindestens 3 Kooperationsverträge: 2 mobile Kartenterminals
  • > 2 Zahnärzte, 200 Besuchsfälle & mindestens 5 Kooperationsverträge: 3 mobile Kartenterminals
Konnektor:

Praxen:

Der TI-Konnektor ist die Schnittstelle zwischen Ihrem Praxisverwaltungssystem, Ihrem Kartenterminal und der TI. Er ermöglicht aktuell die Verwaltung der Versichertenstammdaten (VSDM); die Verbindung zur TI erfolgt hochsicher über den VPN-Zugangsdienst. Für die qualifizierte elektronische Signatur (qSig) und die künftigen medizinischen Fachanwendungen - Notfalldatenmanagement (NFDM), elektronischer Medikationsplan (eMP), elektronische Patientenakte (ePA) - sind Updates des bisherigen Konnektors erforderlich.

Apotheken:

Apotheken erhalten direkt einen eHealth-Konnektor, der neben den Modulen für qSig, NFDM und eMP aber auch das notwendige Modul für das VSDM enthält.

Ärzte & Psychotherapeuten:
  • VSDM-Konnektor: 1.014 €
  • eHealth-Update des VSDM-Konnektors inkl. PVS-Updates für NFDM/eMP: 530 €
  • ePA-Update des eHealth-Konnektors: 400 €
  • weitere Pauschalen: s. u. (weitere Anwendungen der TI)


Zahnärzte:

  • ePA-fähiger-Konnektor inkl. gSMC-K (VSDM, QES, KIM, ePA, eMP, NFDM): 1.794 €
  • eHealth-Update des VSDM-Konnektors: 380 €
  • ePA-Update des eHealth-Konnektors: 400 €
  • weitere Pauschalen: s. u. (weitere Anwendungen der TI)

 

Apotheken: s. o.

SMC-B für Praxen & Apotheken:

Mit dem Praxis- bzw. Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich eine Betriebsstätte (Praxis, Klinik oder Apotheke) gegenüber den Diensten der TI, weist sich also als berechtigter Teilnehmer aus und kann Patientendaten auf der eGK auslesen. Die Karte wird in das stationäre Kartenterminal gesteckt, über eine PIN aktiviert und ist zwingend erforderlich für den Betrieb der TI-Komponenten.

Herausgeber der SMC-B sind die

  • Kassenärztlichen Vereinigungen für Fachärzte und Psychotherapeuten
  • Kassenzahnärztlichen Vereinigungen für Zahnärzte
  • Landesapothekerkammern für Apotheken

Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Vertrauensdiensteanbietern (VDA) wie medisign:

medisign Antragsportal: www.smc-b.de >

Übernahme der Betriebskosten:

Ärzte & Psychotherapeuten: 23,25 € pro Quartal & Karte

Zahnärzte: 465 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

(Die Höhe der Pauschale hängt vom Bestellzeitpunkt der SMC-B ab.)

Apotheken: 378,15 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

 

Hinweis: Praxen, die Anspruch auf ein mobiles eHealth-Terminal haben, wird pro Terminal ein weiterer Praxisausweis finanziert (s. auch "mobiles eHealth-Terminal").

gSMC-KT:

Die gerätespezifische Security Module Card - Kartenterminal (kurz gSMC-KT) wird ins Kartenterminal eingesteckt - analog einer SIM-Karte im Mobiltelefon - und fest versiegelt. Sie dient dazu, das Kartenterminal innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren und dessen dauerhafte Verbindung mit dem Konnektor sicherzustellen.

Ist im Kartenterminal bereits enthalten.
gSMC-K:

Die gerätespezifische Security Module Card - Konnektor (kurz gSMC-K) ist fest im Konnektor verbaut. Sie dient dazu, denn Konnektor innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren.

Ist im Konnektor bereits enthalten.
VPN-Zugangsdienst:

Für den Zugang zur TI benötigen Praxen den VPN-Zugangsdienst, der über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) und unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien einen sicheren Datenverkehr ermöglicht.

Betriebskostenpauschale:

(u. a. für Wartung der Komponenten und Updates inkl. laufende Kosten für den VPN-Zugangsdienst):

Ärzte & Psychotherapeuten: 248 €/Quartal

Zahnärzte: 83 €/Monat

Apotheken: 210 €/Quartal

Software-Update der Verwaltungssoftware bzw. Installationskosten:

Das Praxis- bzw. Apothekenverwaltungssystem muss angepasst werden, um eine Verbindung zur TI zu ermöglichen und die Versichertendaten der eGK importieren zu können.

Einmalige Startpauschale:

Sie soll die Kosten decken, die beim Anschluss eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN), bei der Installation, durch den Praxisausfall während der Installation und bei der Anpassung ihres Praxisverwaltungssystems (PVS) entstehen. Zudem wird damit der Zeitaufwand für das VSDM in der Startphase​ vergütet.

Praxen: 900 €

Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA):

Der eHBA (Generation 2) ist für medizinische Anwendungen der TI erforderlich. Er ermöglicht den Zugriff auf die eGK und die qualifizierte elektronische Signatur (rechtsgültige digitale Unterschrift).

Herausgeber des eHBA sind die

  • (Landes-)Ärztekammern für Ärzte
  • (Landes-)Zahnärztekammern für Zahnärzte
  • Landespsychotherapeutenkammern für Psychotherapeuten (geben eHBA aktuell noch nicht aus)
  • Landesapothekerkammern für Apotheker.

Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Vertrauensdiensteanbietern (VDA) wie medisign:

medisign Antragsportal: www.ehba.de >

Übernahme der Betriebskosten:

Ärzte & Psychotherapeuten: 11,63 €/Quartal & Karte

Zahnärzte: 233 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

Apotheken: 449 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

Weitere Anwendungen der TI:
Einrichung, Zuschläge & Pauschalen:
Notfalldatenmanagement (NFDM) & elektronischer Medikationsplan (eMP): Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: s. Konnektor-Update
  • Zuschlag: 4,50 €/Quartal

Zahnärzte:

  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 150 €;
  • Zuschlag: 1,50 €/Monat

Apotheken bei Teilnahme am eMP-Feldtest:

  • Hersteller-Förderpauschale: 10.000 € (einmalig)
  • Apotheken-Förderpauschale: 3.927 € (einmalig)
Elektronische Patientenakte (ePA): Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 150 €
  • Zuschlag: 4,50 €/Quartal

Zahnärzte:

  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 130 €
  • Zuschlag: 1,50 €/Monat
eRezept: Ärzte:
  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 120 €
  • Zuschlag: 1,00 €/Quartal

Zahnärzte:

  • Einrichtung, PVS-Anpassung: 100 €
Kommunikationsdienst KIM: Ärzte:
  • Einrichtung: 100 €
  • Pauschale: 23,40 €/Quartal & Praxis

Zahnärzte:

  • Kommunikationsdienst KIM: Einrichtung: 100 €
  • Pauschale: 16,00 €/Monat (für 2 E-Mail-Adressen pro Praxis)

TI-Anbindung von Kliniken & MVZ

Damit Kliniken, ermächtigte Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ebenfalls an die TI angebunden werden können, hat auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit dem GKV-Spitzenverband eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen.

Mehr Infos zur TI-Finanzierung für Kliniken >

Der elektronische Heilberufsausweis der 2. Generation (eHBA G2) ist für viele Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) sowie für den Zugriff auf die eGK erforderlich. Im Auftrag der Heilberufskammern produziert medisign als zugelassener Anbieter eHBA für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren eHBA bei uns beantragen, mit welchen Lieferzeiten zu rechnen ist und wie Sie den Ausweis in Betrieb nehmen.

Schritt für Schritt zum eHBA

1.

Bitte halten Sie für die Antragstellung Ihren Personalausweis oder Reisepass inkl. Meldebescheinigung bzw. Aufenthaltstitel sowie ein aktuelles Passfoto bereit.

2.

Wählen Sie im medisign Antragsportal bitte Ihre Berufsgruppe und Ihre zuständige Kammer aus:
www.ehba.de

3.

Je nach Kammer starten Sie Ihren Antrag direkt im medisign Portal oder werden zunächst auf das Mitgliederportal Ihrer Kammer weitergeleitet. Folgen Sie dort bitte den Hinweisen und wählen Sie medisign als eHBA-Anbieter aus.

4.

Ihre Kammer leitet Sie zu einem (vorbefüllten) Antrag oder übergibt Ihnen eine Vorgangsnummer für das medisign Portal. Bitte finalisieren Sie bei uns Ihren Online-Antrag.
Anleitung Antragstellung >

5.

Bitte drucken Sie Ihre Antragsunterlagen nach sorgfältiger Überprüfung aus und unterzeichnen Sie diese an den entsprechenden Stellen.

6.

Nach der Identifizierung per POSTIDENT oder KammerIdent senden Sie uns bitte Ihren Antrag per Post zu.

7.

Ihre Kammer prüft Ihren eHBA-Antrag und gibt Ihren Ausweis für die Produktion frei.

8.

Nach Freigabe durch die Kammer wird der Ausweis bei uns im Trustcenter produziert.

9.

Wir versenden Ihren eHBA und den PIN-Brief getrennt voneinander an Ihre Meldeanschrift.

10.

Um Ihren eHBA nutzen zu können, müssen Sie ihn aktivieren und freischalten. Anleitung Inbetriebnahme >

Einige Tipps für die Beantragung

  • Sie müssen im Antrag zwei Kennwörter vergeben: ein Freischaltkennwort, das Sie später für die Freischaltung Ihres Ausweises benötigen, sowie ein Sperrkennwort, um den Ausweis bei Verlust oder Diebstahl sperren zu können. Bitte merken Sie sich diese beiden Kennwörter gut, da sie nicht reproduzierbar sind!
  • Bitte machen Sie keine handschriftlichen Änderungen in Ihrem Kartenantrag! Dies würde zur Ablehnung Ihres Antrags führen. Nutzen Sie stattdessen bitte die Funktion „Antrag korrigieren“ in Ihrem Kundenkonto und drucken ihn neu aus.
  • Beachten Sie bitte, dass die für Ihren Ausweis notwendige Identifizierung innerhalb von zwei Wochen nach eHBA-Antragstellung erfolgen muss.
  • Sie nutzen einen Vorläuferausweis (eHBA der Generation 0 oder ZOD-Karte) von medisign? Alles Wichtige zum Kartenwechsel finden Sie hier: „Wechsel von medisign Vorläuferausweisen zum eHBA G2“
  • Detaillierte Erklärungen zum Antragsprozess bietet unser Video-Tutorial sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: „Antragstellung Ihres Heilberufsausweises (eHBA G2)“

Was passiert nach Auftragseingang?

  • Die Antragsunterlagen werden durch uns und die zuständige Kammer geprüft. Diese erteilt dann medisign die Produktionsfreigabe für Ihren eHBA.
  • Die Lieferzeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen und kann aufgrund der sehr hohen Nachfrage aktuell bis zu 10 Wochen dauern.
  • Um Wartezeiten bei telefonischen Anfragen an das medisign Kundencenter zu vermeiden, bitten wir Sie herzlich, den Bearbeitungsstatus Ihres eHBA über folgenden Link selbst abzurufen: www.ehba.de/statusabruf
  • Alternativ können Sie sich im medisign Kundenportal über den Bearbeitungsstatus Ihres eHBA informieren.

Wie nehme ich den eHBA in Betrieb?

  • Sobald Ihr eHBA produziert ist, schicken wir ihn per Einschreiben Eigenhändig an Ihre Melde- bzw. Privatanschrift.
  • Den Transport-PIN-Brief mit den zugehörigen PINs erhalten Sie in einer separaten Sendung und mit zeitlichem Versatz per Standard-Briefpost ebenfalls an Ihre Melde- bzw. Privatanschrift.
  • Die Inbetriebnahme des Ausweises gliedert sich in zwei Schritte: die Aktivierung (Änderung der Transport-PINs in selbst gewählte PINs) und die Freischaltung des eHBA; beides wird in der Anleitung „eHBA G2: PIN-Änderung und Freischaltung“ näher beschrieben.
  • Wichtiger Hinweis: Für die Inbetriebnahme Ihres eHBA muss Ihr Konnektor über das eHealth-Update (PTV3) verfügen, das Ihnen Ihr TI-Anbieter bzw. Dienstleister vor Ort (DVO) zur Verfügung stellt. Erst danach kann Ihr Ausweis erkannt werden.
  • Bitte beachten Sie zudem, dass die PIN-Änderung in Ihrem Primärsystem durch Ihren Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter betreut wird; er stellt Ihnen die Software dafür zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen daher direkt an Ihren Anbieter.
  • Eine alternative Methode zum Ändern der PINs stellt medisign mit dem DGN PINtool bereit: Anleitung „eHBA G2: PIN-Änderung mit dem DGN PINtool“
  • Nach erfolgreicher PIN-Änderung loggen Sie sich bitte ins medisign Kunden- und Antragsportal ein, um Ihren Ausweis mit Ihrem Freischaltkennwort (dieses hatten Sie bei der Antragstellung selbst vergeben) und Freischaltungscode (diesen finden Sie ebenfalls im Transport-PIN-Brief) freizuschalten.

Weitere Informationen

Ein neues Video-Tutorial unterstützt Ärzte, Zahnärzte und Apotheker bei der Beantragung ihres elektronischen Heilberufsausweises. Es erklärt Schritt für Schritt den Prozess der Antragstellung und ist direkt auf der medisign-Homepage sowie im YouTube-Channel von medisign abrufbar.

Video-Tutorial eHBA-Beantragung

Der Antragsprozess für einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) ist komplex: Je nach Kammer startet die Beantragung direkt im medisign Antragsportal oder im jeweiligen Kammerportal. Manche Kammern leiten nach einer Vorbefüllung des Antrags zurück zum medisign Portal; andere vergeben eine Vorgangsnummer.

Ist die Online-Bearbeitung des Antragsformulars schließlich erfolgreich angeschlossen und der Ausweis verbindlich bestellt, müssen die Unterlagen noch ausgedruckt, unterzeichnet und versendet werden. Zudem ist eine Identifizierung in einer Postfiliale erforderlich.

Schritt für Schritt zum eHBA

Um eHBA-Antragsteller bei diesem Prozess zu unterstützen, bietet medisign neben Anleitungen in Textform jetzt auch ein Video-Tutorial an. Es leitet Schritt für Schritt durch das Online-Antragsformular und gibt dabei wichtige Hinweise und Tipps mit auf den Weg.

Hier können Sie das Video-Tutorial direkt anschauen:

YouTube

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Weitere Support-Angebote

Wer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Textform bevorzugt, wird im Support-Bereich der medisign-Homepage fündig. Bei vielen Fragen rund um den eHBA helfen zudem unsere FAQ:

Aktuell erreicht das medisign Kundencenter eine solche Vielzahl an telefonischen und schriftlichen Anfragen, dass es leider zu Wartezeiten kommt. Wir bitten unsere Kunden und Interessenten, vom umfangreichen Informationsangebot auf unser Website Gebrauch zu machen und das medisign Kundenportal für Auskünfte zu nutzen. Sollte Ihr Anliegen weiterhin bestehen, teilen Sie uns dieses bitte über das neue Kontaktformular mit.

medisign Kundencenter

Vom komplexen Antragsprozess über den Bestellfortgang bis hin zur Inbetriebnahme - vor allem die Beantragung des elektronischen Heilberufsausweises bringt viele Fragen und manchmal leider auch technische Probleme mit sich. Das medisign Kundencenter arbeitet mit Hochdruck an der Bearbeitung der verschiedenen, teils zeitintensiven Anliegen, doch das Aufkommen an Anfragen ist aktuell leider so hoch, dass es zu langen Wartezeiten und damit verbunden zu Unmut auf Kundenseite kommt. Wir bitten für diese Unannehmlichkeiten herzlich um Entschuldigung!

Bei einer Vielzahl an Anliegen ließe sich eine Anfrage beim Kundencenter vermeiden, da diese Informationen im Supportbereich der Website abrufbar oder im medisign Kundenportal einsehbar sind - rund um die Uhr und ohne Wartezeit. Dies würde auch zu einer enormen Entlastung der Kundenservice-Mitarbeiter führen, die sich dann voll und ganz dem technischen Support rund um eHBA und SMC-B widmen können.

Lieferzeit des eHBA

Ein Großteil der Anfragen, die das medisign Kundencenter aktuell erreichen, bezieht sich auf die Lieferzeit und den Bestellfortgang des eHBA.

Ab Eingang der ausgedruckten und unterschriebenen Antragsunterlagen ist aktuell mit einer Lieferzeit von 8-10 Wochen zu rechnen. Die Produktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen sowie der Bearbeitungszeit der zuständigen Körperschaft für die notwendigen Freigabeprozesse. Darüber hinaus bringen die aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie getroffenen Sicherheitsvorkehrungen im Unternehmen längere Lieferzeiten mit sich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

eHBA-Bestellstatus online abrufen

Den Antrags-/Bestellstatus ihres eHBA können Antragsteller über folgenden Link jetzt direkt abrufen:

www.ehba.de/statusabruf

Nach Angabe der Antragsnummer und des Geburtsdatums wird der aktuelle Status in einem blauen Kasten angezeigt:

Im Regelfall (wenn also keine Fehler, Nachfragen, Ablehnungen oder dergleichen vorliegen), durchläuft die eHBA-Antragsprüfung und -bearbeitung die folgenden Stadien:

  • "Antragseingabe beendet"
    Sie haben die Bearbeitung Ihres Antrags im medisign-Portal abgeschlossen. Der ausgedruckte Antrag sollte sich auf dem Postweg befinden. medisign wartet auf den Eingang des unterschriebenen Antrags und - sofern erforderlich - Ihrer Identifikationsunterlagen (diese werden beim POSTIDENT-Verfahren elektronisch an uns übermittelt).
    Folgende neue Regelung hat medisign jetzt eingeführt: Sollte 21 Tage nach Eingabe und Absenden Ihres Antrags die unterschriebene Kopie noch nicht bei medisign eingegangen sein, werden sie automatisch per E-Mail daran erinnert, den Antrag gegebenenfalls erneut auszudrucken, zu unterschreiben und an medisign zu senden. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.
  • "Eingang Antragsunterlagen"
    medisign hat den Eingang Ihrer Antragsunterlagen registriert. Ihr Antrag befindet sich nun in Prüfung. Sollten sich bei der Überprüfung Ihres Kartenantrags Fragen oder Auffälligkeiten ergeben, werden Sie per E-Mail kontaktiert. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage die Bearbeitung und Prüfung Ihres Kartenantrags bis zu 10 Wochen in Anspruch nehmen können.
  • "Zur Freigabe"
    Ihr Antrag wurde durch uns geprüft und befindet sich nun zur Freigabe bei Ihrer Kammer.
  • "Freigegeben"
    Ihr Antrag wurde durch Ihre Kammer freigegeben und wird nach einer erneuten Prüfung durch uns an die Produktion übergeben. Über die Fertigstellung und den Versand Ihrer Karte werden Sie per E-Mail informiert. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.

Kundenportal nutzen

Zudem bitten wir unsere Kunden, für verschiedene Anliegen das medisign Kundenportal zu nutzen.

Nach dem Login (die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse und das selbst gewählte Kennwort) ist es im Kundenportal rund um die Uhr und ohne Wartezeiten z. B. möglich, den Bestellfortgang nachzuverfolgen, Stammdaten zu pflegen oder eine SMC-B-Folgekarte zu bestellen:

Inbetriebnahme des eHBA

Immer wieder berichten uns Kunden über Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme ihres eHBA G2. Zum einen muss der Konnektor über das eHealth-Update für die medizinischen TI-Anwendungen (PTV3) verfügen, zum anderen wird die PIN-Änderung über das Primärsystem vorgenommen. Dies betreut der jeweilige Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter; er stellt individuell eine Software dafür zur Verfügung. Hier kann medisign verständlicherweise keinen Support leisten, so dass sich eHBA-Kunden bei Rückfragen zur Aktivierung des Ausweises in ihrem Primärsystem daher direkt an den Softwareanbieter wenden müssen.

Um den eHBA-Kunden in dieser Situation dennoch weiterzuhelfen, bietet medisign in Zusammenarbeit mit seinem Partnerunternehmen und technischen Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) nun mit dem DGN PINtool eine alternative Methode an.

Bitte beachten Sie hierzu unsere Inbetriebnahme-Anleitungen:

Fragen zur Rechnung

Sie erhalten bei uns Ihre Rechnungen standardmäßig per E-Mail.

Zudem können Sie über den folgenden Link Ihre Rechnungen jederzeit einsehen und die Bankverbindung/Zahlart verwalten:

www.medisign.de/portal

Wichtige Hinweise:

  • Wenn Sie eine medisign SMC-B oder einen eHBA (G2) besitzen, können Sie Ihre vorhandenen Zugangsdaten aus den eHBA- bzw. SMC-B-Kundenportalen zum Login nutzen.
  • Wenn Sie einen eHBA G0 (Vorläuferausweis) besitzen, können Sie über die „Passwort vergessen“-Funktion ein Passwort an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse senden lassen.

Umfangreiches Informationsangebot

Bei vielen weiteren Themen rund um den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und den Praxis- bzw. Institutionsausweis (SMC-B) hilft unser breites Informationsangebot unter www.medisign.de/support/ weiter.

Dort sind u. a. Antworten auf häufig gestellte Kundenfragen sowie ausführliche Anleitungen für die Antragstellung und Inbetriebnahme zu finden.

Hilfe sowie wichtige Hinweise und Tipps bei der eHBA-Beantragung sind hier erhältlich:

Kontaktaufnahme mit dem Kundencenter

Sind Sie weder auf unserer Website noch im Kundenportal fündig geworden, wenden Sie sich bitte an unser Kundencenter.

Dort stehen drei verschiedene Kontaktoptionen zur Wahl:

  • für medisign Kunden
  • für Interessenten
  • für die Sperrung für medisign Karten

Durch Klick auf "Weiter" bei der zutreffenden Option gelangen Sie zu einer Themenauswahl. Bitte wählen Sie das passende Thema und füllen Sie das zugehörige Kontaktformular aus - damit wir Ihr Anliegen dem richtigen Ansprechpartner zuordnen können.

Die Support-Mitarbeiter werden sich so schnell wie möglich um Ihr Anliegen kümmern und Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Wir bitten Sie aufgrund der aktuellen Lage um etwas Geduld.

Zum medisign Kundencenter >

 

Update des Beitrags am 08.02.2021

Bei der Inbetriebnahme des elektronischen Heilberufsausweises der 2. Generation (G2) steht medisign Kunden für die Aktivierung jetzt eine weitere Methode zur Verfügung. Mit dem DGN PINtool lassen sich die beiden Transport-PINs des Ausweises schnell und bequem in persönliche PINs ändern. Benötigt wird dazu ein Kartenlesegerät, das per USB direkt am Rechner angeschlossen ist. 

medisign eHBA

In den vergangenen Wochen haben Praxen dem medisign Kundencenter immer wieder über Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme ihres eHBA G2 in der Telematikinfrastruktur (TI) berichtet. Zum einen muss der Konnektor über das eHealth-Update für die medizinischen TI-Anwendungen (PTV3) verfügen. Erst danach kann der Ausweis erkannt und in Betrieb genommen werden. Das Problem: Noch nicht alle Praxen verfügen über dieses Update, das der TI-Anbieter bzw. Dienstleister vor Ort (DVO) bereitstellt.

Zum anderen wird die PIN-Änderung über das Primärsystem vorgenommen. Dies betreut der jeweilige Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter; er stellt individuell eine Software dafür zur Verfügung. Hier kann medisign verständlicherweise keinen Support leisten, so dass sich eHBA-Kunden bei  Rückfragen zur Aktivierung des Ausweises in ihrem Primärsystem daher direkt an den Softwareanbieter wenden müssen.

USB-Kartenleser nötig

Um den eHBA-Kunden in dieser Situation dennoch weiterzuhelfen, bietet medisign in Zusammenarbeit mit seinem Partnerunternehmen und technischen Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) nun eine alternative Methode für die Aktivierung an: Mit dem DGN PINtool lassen sich die Transport-PINs des eHBA G2 ebenfalls in persönliche PINs umwandeln - allerdings außerhalb der TI. Dazu benötigen Praxen einen Kartenleser, der per USB direkt am Rechner angeschlossen ist. Mit den Kartenterminals für die TI lässt sich das DGN PINtool nicht nutzen.

Einige Praxen besitzen vielleicht noch ein Kartenlesegerät aus Vor-TI-Zeiten, etwa CHERRY ST-2000 oder ReinerSCT cyberJack one. Eine Liste der kompatiblen Kartenleser finden Interessenten in der u. g. Anleitung. Auf den Geräten sollte jeweils der aktuellste Treiber installiert sein.

Kostenfrei mit Windows oder MAC OS nutzbar

Das vom DGN entwickelte Werkzeug steht medisign Kunden online kostenlos unter der Adresse www.dgn.de/pintool zur Verfügung. Es lässt sich sowohl unter Windows als auch unter Mac OS nutzen.

In der folgenden Anleitung wird Schritt für Schritt erklärt, wie die beiden Transport-PINs des eHBA mit dem DGN PINtool geändert werden. Die Screenshots basieren auf der Aktivierung unter Windows; unter MAC OS ist der Ablauf jedoch identisch.

Anleitung: "eHBA G2: PIN-Änderung mit dem DGN PINtool" >

Zum Hintergrund:

Der elektronische Heilberufsausweis verfügt - ebenso wie andere Signaturkarten - über zwei PINs: eine für die qualifizierte Signatur (Signatur-PIN) und die andere für die übrigen Kartenfunktionalitäten, etwa Authentifizierung und Verschlüsselung (Karten-PIN). Produktionsseitig ist jeder Ausweis mit zwei Transport-PINs versehen, die dem Karteninhaber im so genannten Transport PIN-Brief mitgeteilt werden. Diese Transport-PINs müssen vor dem ersten Einsatz durch selbstgewählte PINs ersetzt werden, damit der Ausweis in Betrieb genommen werden kann.

In einem weiteren Schritt muss der Karteninhaber seinen eHBA noch freischalten, d. h. medisign als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) den Empfang des Ausweises bestätigen. Dazu gibt der Karteninhaber im medisign Kunden- und Antragsportal zum einen das Freischaltkennwort ein, das er im eHBA-Antrag selbst vergeben hatte, sowie den Freischaltungscode, der ebenfalls im Transport-PIN-Brief zu finden ist.

Gestern ist der elektronische Verzeichnisdienst (VZD) für die Telematikinfrastruktur an den Start gegangen. Das digitale Adressbuch soll künftig die Daten aller Leistungserbringer und Organisationen enthalten, die Anwendungen der TI nutzen. Als einer der ersten Vertrauensdiensteanbieter hat medisign fristgerecht die Befüllung des VZD aufgenommen.

Im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen legt medisign für seine SMC-B-Kunden Basiseinträge im TI-Verzeichnisdienst an. Diese umfassen neben dem Namen der Betriebsstätte, der Adresse und der Betriebsstättennummer (BSNR) auch das Verschlüsselungszertifikat des Praxisausweises (SMC-B), das sich herunterladen lässt – als Grundlage für eine verschlüsselte Kommunikation zwischen berechtigten TI-Teilnehmern.

Verzeichnisdienst (Bildquelle: Pixabay)

Die Basisdaten der Arzt- bzw. Psychotherapiepraxis werden automatisch ins digitale Adressbuch übertragen, wenn der Antragsteller seine medisign SMC-B freischaltet. Dieser erhält daraufhin eine E-Mail-Benachrichtigung über den erfolgten VZD-Eintrag. Das Vervollständigen der Daten und die weitere Pflege übernimmt dann die jeweils zuständige KV. „Die Befüllung des VZD erfolgt schrittweise“, berichtet medisign-Geschäftsführer Armin Flender. „Den Anfang machen bei uns die Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe, Nordrhein und Bayerns.“

Auch für einen Großteil der Zahnärztekammern, die ja als Herausgeber des elektronischen Heilberufsausweises für die Zahnärzteschaft fungieren, wird medisign die Basiseinträge seiner eHBA-Kunden in den VZD übernehmen. Gleiches gilt künftig für die Psychotherapeutenkammern. Der elektronische Psychotherapeutenausweis der 2. Generation ist derzeit allerdings noch nicht verfügbar.

Über medisign

Die medisign GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, zählt mit über 30.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Als zugelassener SMC-B-Anbieter hat medisign bereits rund 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise an Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen sowie Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden können. Das 2004 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

In den vergangenen Wochen ist die Nachfrage nach elektronischen Heilberufsausweisen der 2. Generation (eHBA G2) immens gestiegen. Mittlerweile ist medisign bei allen (Landes-)Apothekerkammern sowie bei fast allen (Landes-)Ärzte- und Zahnärztekammern als Anbieter gelistet. Schon bald wird der medisign eHBA deutschlandweit erhältlich sein.

Im Juli wurde medisign von den (Landes-)Apothekerkammern als Anbieter des eHBA G2 zugelassen. Im September folgte dann die Zulassung seitens der (Landes-)Ärzte- und Zahnärztekammern. Um den Ausweis für den Antragsteller produzieren zu können, benötigt medisign immer zunächst die Freigabe der zuständigen Kammer, denn diese ist ja Herausgeberin des eHBA. Als Vertrauensdiensteanbieter agiert medisign im Auftrag der Kammern.

Die für die Produktionsfreigabe erforderliche technische Anbindung der Kammern ist fast vollständig abgeschlossen, so dass medisign als Anbieter in Kürze flächendeckend eHBA für alle drei Heilberufsgruppen bereitstellen kann.

Mit oder ohne Vorgangsnummer?

Über den Link www.ehba.de gelangen eHBA-Interessenten zum medisign Antragsportal. Dort wählen sie zunächst ihre Berufsgruppe aus. Um den Bestellprozess zu starten, klicken Antragsteller auf der sich öffenenden Seite auf den blauen Bestell-Button. Über das Aufklappmenü lässt sich die zuständige Kammer auswählen. Ist medisign dort als Anbieter bereits gelistet, kann die Bestellung entweder direkt gestartet werden oder es wird eine Vorgangsnummer abgefragt.

Zum Hintergrund: Einige Kammern ermöglichen die Direktbeantragung des eHBA im medisign Antragsportal ohne Vorgangsnummer. Bei anderen Kammern ist für die Antragstellung hingegen eine Vorgangsnummer erforderlich. Diese erhalten Antragsteller bei ihrer zuständigen Kammer – in der Regel in deren Mitgliederportal.

Ist medisign bei einer Kammer noch nicht als Anbieter gelistet, haben Interessenten die Möglichkeit, ihre E-Mail-Adresse zu hinterlegen. Sie werden dann informiert, sobald die eHBA-Bestellung möglich ist.

Hilfe bei der Antragstellung

Aufgrund der hohen Nachfrage erreicht das medisign Kundencenter aktuell eine Vielzahl an telefonischen und schriftlichen Anfragen. Um Wartezeiten zu vermeiden, können sich Antragsteller auf der medisign Website selbst informieren. Im Bereich "Hilfe & Support" sind Anleitungen für die eHBA-Antragstellung sowie für die Inbetriebnahme hinterlegt. Darüber hinaus bieten die medisign FAQ Antworten auf viele häufig gestellte Kundenfragen:

Wichtiger Hinweis: Wer bislang einen medisign Vorläuferausweis (eHBA G0) nutzt und zum eHBA G2 wechseln möchte, muss den Antragsprozess für den eHBA G2 inkl. Identifizierung ebenfalls durchlaufen.
Mehr erfahren >

Wer einen medisign Vorläuferausweis (elektronischer Heilberufsausweis der Generation 0 oder ZOD-Karte) besitzt, kann auch innerhalb der Mindestvertragslaufzeit zum eHBA der 2. Generation (G2) wechseln. Ihren bisherigen Ausweis dürfen Bestandskunden nach dem Wechsel zu G2 behalten und bis zum Ende seiner technischen Laufzeit weiterhin nutzen.

Registrierung für eHBA-Produktstart

Neue Antragstellung und Identifizierung notwendig

Gemäß den Vorgaben der gematik müssen auch medisign Bestandskunden den gesamten Antragsprozess für den eHBA G2 durchlaufen. Der neue Ausweis wird also nicht automatisch an die Bestandskunden ausgeliefert.

Für Inhaber von Vorläuferausweisen ist zudem eine erneute persönliche Identifizierung erforderlich. Auch wenn sich die wesentlichen Vertragsdaten nicht geändert haben, ist medisign als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) dazu verpflichtet, diese anzufordern. Dies gilt neben den Ident-Daten übrigens auch für bereits gespeicherte Daten und Unterlagen, zum Beispiel vorliegende Passfotos oder ältere Meldebescheinigungen.

Wichtig: Die Identifizierung muss innerhalb von zwei Wochen nach eHBA-Antragstellung erfolgen. Sonst verliert der POSTIDENT-Coupon seine Gültigkeit.

Geändertes POSTIDENT-Verfahren

Ein wichtiger Hinweis für Bestandskunden: Das POSTIDENT-Verfahren hat sich im September 2020 geändert: Die Antragsunterlagen werden nicht mehr durch die Postfiliale an medisign verschickt, sondern nur noch die Ident-Daten auf elektronischem Wege.

Antragsteller müssen die Unterlagen daher selbst als normale Briefsendung an die medisign GmbH versenden. Ein entsprechendes Adressblatt liegt den Antragsunterlagen bei. Der POSTIDENT-Coupon sowie die Kopien für die eigenen Unterlagen sollten nicht mit eingeschickt werden.

Voraussetzungen für den Wechsel

  • Die Praxis hat einen Konnektor mit Anwendungen für die qualifizierte elektronische Signatur (QES) im Einsatz , also einen Konnektor mit eHealth-Update (PTV 3).
  • Der medisign eHBA G2 ist bei der zuständigen Kammer bestellbar: Bei allen (Landes-)Ärztekammern und bei fast allen (Landes-)Zahnärztekammern ist medisign bereits als Anbieter gelistet. Aktuell sind leider noch keine ePsychotherapeutenausweise der 2. Generation verfügbar.

Alter Vertrag wird "kostenfrei"

Wenn Bestandskunden den eHBA G2 im medisign Antragsportal auf www.ehba.de beantragen, können sie unter Punkt 5 des Antragsformulars ("Konto & Zahlung") angeben, ob sie den Vorläuferausweis (G0) weiterhin nutzen möchten. Damit medisign den alten Vertrag kostenfrei stellen kann, müssen die Kartennummer des bisherigen Ausweises sowie die Kundennummer eingetragen werden. Diese Angaben lassen sich den bisherigen Rechnungen entnehmen. Sie dienen dazu, Bestandskunden zu identifizieren; andernfalls läuft der alte Vertrag weiter und muss separat gekündigt werden.

Der eHBA G2 wird mit der Gebühr gemäß medisign-Preisblatt berechnet. Hierbei ist zu beachten: Während die Vorläuferausweise immer monatsweise im nachfolgenden Monat berechnet wurden, werden die neuen Ausweise jetzt jahresweise und im Voraus berechnet. So kann es passieren, dass unmittelbar nach dem Wechsel zum eHBA G2 in einem Monat einmalig zwei Ausweise berechnet werden: der eHBA G0 (die Rechnung bezieht sich ja auf den Vormonat) und der eHBA G2 (der ja für das gesamte Jahr vorausgezahlt wird).

Vorläuferausweis weiterhin nutzen

Der Vorläuferausweis wird nach dem Wechsel nicht durch medisign gesperrt. Bestandskunden können ihn bis zum Ende seiner technischen Laufzeit für bewährte Anwendungen einsetzen, z. B. die Stapelsignatur von Laboraufträgen, das Unterzeichnen von digitalen Dokumenten oder der Sammelerklärung bei der KV-Online-Abrechnung.

Aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie hat sich medisign dazu entschlossen, bei der Eindämmung des Coronavirus aktiv mitzuwirken. Der Schutz der Gesundheit unserer MitarbeiterInnen hat für uns oberste Priorität. Wir haben deshalb einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die längere Lieferzeiten und Einschränkungen im Kundenservice mit sich bringen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

Covid-19-Pandemie

Längere Lieferzeiten für SMC-B und eHBA

Um das Corona-Infektionsrisiko weiter zu minimieren, arbeitet ein Großteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Home Office. Bestellungen von Praxis- und Institutionsausweisen (SMC-B) und elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) werden selbstverständlich weiterhin bearbeitet. Kunden müssen derzeit jedoch leider mit längeren Lieferzeiten rechnen.

Telefonische Erreichbarkeit

Wir bitten um Verständnis, dass die telefonische Erreichbarkeit aktuell eingeschränkt ist. Falls Sie uns telefonisch nicht erreichen können, schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihrem Anliegen - und idealerweise unter Angabe Ihrer Kundennummer - an hotline@medisign.de.

Derzeit erreicht uns allerdings eine solche Vielzahl an telefonischen und schriftlichen Anfragen, dass es leider zu Wartezeiten kommt. Alle Anfragen werden in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Wir bitten Sie herzlich um etwas Geduld und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

Kundenkonto einsehen

Bei vielen Themen hilft unser breites Informationsangebot unter www.medisign.de/support/ bereits weiter. Dort sind u. a. Antworten auf häufig gestellte Kundenfragen sowie Anleitungen für die Antragstellung und Inbetriebnahme des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) und des Praxis- bzw. Institutionsausweises (SMC-B) zu finden.

Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir unsere Kunden zudem, sich im medisign Kundenportal über den Bestellfortgang zu informieren, Rechnungskopien einzusehen oder Stammdaten-Änderungen vorzunehmen:

Hinweis zum eHBA: Nach dem Login (mit der bei der Registrierung verwendeten E-Mail-Adresse und dem selbst gewählten Kennwort) finden Sie im Kundenportal unter „Anträge und Bestellungen“ eine Übersicht all Ihrer Bestellungen und Anträge inkl. Vorgangsnummer und Bearbeitungsstatus. Unter „Karten“ sind die eHBA aufgeführt, die sich bereits in Produktion befinden.

Hinweis zur Kartensperrung

Sollten Sie Ihren elektronischen Heilberufsausweis oder Ihre ZOD-Karte sperren wollen, ist dies selbstverständlich weiterhin telefonisch möglich:  an 7 Tagen in der Woche rund um die Uhr unter der Rufnummer 01805 034 430 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk: max. 0,42 €/Min.).

Die Sperrung Ihres Praxisausweises (SMC-B) können Sie selbstständig in Ihrem Kundenkonto unter www.smc-b.de erledigen.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute. Bleiben Sie gesund!

Die Deutsche Post stellt ihr POSTIDENT-Verfahren auf die ausschließlich digitale Übermittlung der Ident-Unterlagen um. Dadurch ergeben sich Änderungen beim Antragsprozess des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA), der ja eine persönliche Identifikation voraussetzt: Antragsteller müssen von nun an SELBST für den Versand der Antragsunterlagen an medisign sorgen.

Identifikation

Im Rahmen der eHBA-Beantragung ist medisign gesetzlich verpflichtet, bei allen Antragstellern eine Identitätsfeststellung durchzuführen. Als verlässliches Verfahren hat sich dabei das POSTIDENT-Verfahren der Deutschen Post AG herauskristallisiert. Dazu weisen sich die Antragsteller unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments bei einer Filiale ihrer Wahl aus.

Nach Abschluss des Identifikationsprozesses wurden die Antragsunterlagen bislang durch die Postfiliale an medisign verschickt. Dies ist nun nicht mehr der Fall: Antragsteller müssen ihre Unterlagen selbst an medisign versenden.

Postversand ans medisign Trustcenter

Nachdem die Antragsteller im medisign Antrags- und Kundenportal ihren Online-Antrag erfolgreich abgeschlossen, die Antragsunterlagen ausgedruckt und unterzeichnet haben, schicken sie diese als normale Briefsendung ans medisign Trustcenter. Hinweis: Der PostIdent-Coupon sowie die Kopien für die eigenen Unterlagen sollten behalten und bitte nicht mit eingesendet werden.

Den auszudruckenden Unterlagen liegt auch ein Adressblatt bei, das Antragsteller für den Versand in einem Fensterumschlag nutzen können. Wer einen Umschlag ohne Fenster zur Hand hat, trägt bitte folgende Anschrift ein:

medisign Auftragseingang
Postfach 11 02 23
44058 Dortmund

Idealerweise nutzen die Antragsteller bei der Identifizierung in der Postfiliale direkt auch die Gelegenheit, die Antragsunterlagen zu versenden. Praktisch wäre in diesem Fall, den adressierten Umschlag bereits dabei zu haben. Briefumschläge sind jedoch auch vor Ort im Shop der Deutschen Post erhältlich.

So läuft das POSTIDENT-Verfahren ab

Für die Identifzierung in der Postfiliale benötigen Antragsteller:

  • den POSTIDENT-Coupon, den sie mit den Antragsunterlagen ausgedruckt haben
  • das bei der Antragstellung angegebene Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung - nicht älter als 3 Monate)

Post-Mitarbeiter identifizieren die Antragsteller kostenfrei anhand ihres Ausweisdokuments und übermitteln die Identifizierungsdaten elektronisch ans medisign Trustcenter. Daraufhin prüft medisign den Antrag und holt von der zuständigen Kammer die Freigabe zur Produktion des eHBA ein. Sobald diese vorliegt, kann die Produktion des Ausweises starten.

2-Wochen-Frist beachten

Den Weg zur nächstgelegenen Postfiliale sollten Antragsteller möglichst zügig antreten: Die Identifizierung muss innerhalb von zwei Wochen nach eHBA-Antragstellung erfolgen. Sonst verliert der POSTIDENT-Coupon seine Gültigkeit.

Daher empfiehlt medisign den Antragstellern, das Gültigkeitsdatum auf dem POSTIDENT-Coupon zu beachten.

Anträge kamen wegen Fehlinformation nicht an

Update des Beitrags am 3.2.2021:

Die Umstellung des POSTIDENT-Verfahrens hat mitunter wohl zu Missverständnissen geführt: In einigen Fällen haben medisign Kunden berichtet, dass sie beim POSTIDENT-Verfahren in der Postfiliale fälschlicherweise informiert wurden, dass alle Unterlagen (sowohl die Ident-Daten als auch die Antragsunterlagen) durch die Post elektronisch an medisign versendet würden. Dies ist jedoch nicht der Fall: medisign werden lediglich die Ident-Daten elektronisch übermittelt, nicht aber die Antragsunterlagen. Diese benötigt medisign jedoch in Papierform für die weitere Bearbeitung und Produktion des eHBA.

Die Folge: Die Antragsunterlagen kamen nie bei medisign an. Wenn innerhalb einer Frist von 90 Tagen nach Abschluss des Online-eHBA-Antrags keine ausgedruckten und unterschriebenen Antragsunterlagen eingehen, ist der Vertrauensdiensteanbieter aus datenschutzrechtlichen Gründen gezwungen, den betreffenden Online-Antrag aus dem System zu löschen. Die betroffenen Kunden, die im Glauben waren, alle Unterlagen eingereicht zu haben, warteten vergebens auf ihren Ausweis.

Inzwischen hat medisign einige Prozesse umgestellt, so dass Antragsteller nun eine Rückmeldung erhalten, wenn innerhalb einer Frist von 21 Tagen nach Online-Beantragung die ausgedruckten Unterlagen nicht eingehen. In diesem Fall kann der Kunde dann zeitnah den Antrag neu ausdrucken und an medisign senden.