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Elektronische Signaturkarten von medisign
Die digitale Arztpraxis –
Ihre Investition in die Zukunft
Sicher, vielseitig und aus Erfahrung gut: Die Signaturkarten von medisign überzeugen durch ihr breites Anwendungsspektrum und machen Ihre digitale Praxisverwaltung kinderleicht.
Bestellen Sie jetzt Ihre SMC-B bei medisign
Sicherer Zutritt zur Telematikinfrastruktur
Mit dem elektronischen Praxis- oder Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich Ihre Praxis bzw. Apotheke gegenüber den Diensten der Telematikinfrastruktur (TI).
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) von medisign
Papierlos, effizient, kostensparend
Anwendungen wie der eArztbrief und digitale Laboraufträge vereinfachen die Praxisverwaltung. Denn papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld.
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medisign Maintenance / Wartungsarbeiten

Wartungsarbeiten am 2. September

Zur Verbesserung unserer Services führen wir am Donnerstag, den 02.09.2021 in der Zeit von 7:00 bis ca. 8:00 Uhr Wartungsarbeiten durch.

In dieser Zeit wird das eHBA-Antragsportal nicht zur Verfügung stehen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Eine Karte, viele Möglichkeiten – der elektronische Heilberufsausweis

Mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) von medisign sind Sie startklar für das vernetzte Gesundheitswesen und die qualifizierte eSignatur. Ihr eHBA ist die sichere Zutrittskarte zu den Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur.

SMC-B: Ihr Zugang zur Telematikinfrastruktur

Die Security Module Card-Betriebsstätte, auch Praxis- oder Institutionsausweis genannt, ist der zentrale Baustein der Telematikinfrastruktur. Nur mit ihr kann sich Ihre Praxis oder Apotheke an der TI authentifizieren und deren Anwendungen nutzen.

Aktuelles von medisign

Hier erfahren Sie mehr: Alle Neuigkeiten

Veranstaltungen

Die DMEA wird es 2020 nur virtuell geben

In diesem Jahr können wir Sie leider nicht gemeinsam mit unseren Mitausstellern DGN und procilon IT-Solutions GmbH persönlich in Berlin begrüßen.

Wir sehen uns hoffentlich auf der DMEA 2021! Bleiben Sie gesund!

Mehr erfahren >

Logo DMEA (Bildquelle: DMEA)

Zum Unternehmen

Mit mehr als 170.000 ausgegebenen elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA der Generation 0 und 2) sowie Praxis- und Institutionsausweisen (SMC-B) zählt medisign zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im deutschen Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum des eHBA reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Die Security Module Card-Betriebsstätte (kurz SMC-B) dient Praxen und Apotheken dazu, sich an die TI anzubinden.

Über medisign

Spezialist für Heilberufe

medisign ist einer der führenden Anbieter für qualifizierte elektronische Signaturkarten im Gesundheitswesen.

Über 15 Jahre Erfahrung

Bereits seit 2004 am Markt, hat medisign aktuell über 170.000 elektronische Heilberufsausweise (eHBA) und SMC-B im Bestand.

100% Service-Garantie

Fragen, Wünsche, technische Probleme? Unser geschulter Kundenservice steht Ihnen stets beratend zur Seite.

Investition in die Zukunft

Die Zukunft ist digital: Papierlose Prozesse sparen wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld. medisign hilft Ihnen dabei.

Das sagen unsere Kunden über medisign:

Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Praxisgemeinschaften – sie alle vertrauen den digitalen Lösungen von medisign.

Martina Musterfrau
„Die Bestellung war unkompliziert und die Karte nach wenigen Tagen in meiner Praxis.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Die Installation meiner SMC-B Karte konnte ich ganz einfach selbst vornehmen – auch ohne IT-Kenntnisse“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

Martina Musterfrau
„Der medisign-Support ist gut erreichbar und hat mein Anliegen innerhalb von Minuten bearbeitet.“

Martina Musterfrau
Zahnheilkundezentrum Radevormwald

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Um digitale AU-Bescheinigungen zu unterzeichnen, ist ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) erforderlich. Wer den Ausweis bereits bestellt, aber noch nicht erhalten hat, kann übergangsweise den Praxisausweis (SMC-B) für die Signatur nutzen. Eine fristgerechte Umstellung auf die eAU ist dann trotzdem bereits möglich.

medisign SMC-B Laptop

Übergangsregelung für die eAU

Praxen sind künftig gesetzlich verpflichtet, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ihrer Patient*innen elektronisch an die Krankenkassen zu übermitteln. Sind sie bis zum Start der eAU am 1. Oktober 2021 noch nicht mit der notwendigen Technik ausgestattet, gilt eine Übergangsregelung, auf die sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) geeinigt hatten.

Noch bis zu 31. Dezember 2021 können Praxen das alte Verfahren anwenden und den "gelben Schein" (Muster 1) nutzen. Auch in punkto Signatur gibt es eine Übergangslösung, so dass auch ohne eHBA bereits auf die eAU umgestellt werden kann.

Längere eHBA-Lieferzeiten

Für die elektronische Signatur der AU-Bescheinigungen benötigen (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) der zweiten Generation. Wer bereits einen eHBA bestellt, jedoch noch nicht erhalten hat, kann übergangsweise die SMC-B zum Unterschreiben nutzen. Über eine SMC-B verfügen alle an die TI angeschlossenen Praxen.

Aufgrund des sehr hohen eHBA-Bestellaufkommens in den verschiedenen Heilberufsgruppen - neben (Zahn-)Ärztinnen/Ärzten auch Psychotherapeut*innen und Apotheker*innen - kommt es bei medisign aktuell zu längeren Lieferzeiten. Dank der Übergangsregelung müssen sich eHBA-Antragsteller*innen keine Sorgen machen, wenn sie zum eAU-Start noch keinen Ausweis erhalten haben.

Technische Ausstattung für die eAU

Trotz Übergangsregelung ist es ratsam, die Praxis zügig auf die eAU vorzubereiten. Als technische Ausstattung ist neben dem eHBA mindestens ein TI-Konnektor-Update der Stufe PTV3 (E-Health-Konnektor) erforderlich. Um die Komfortsignatur nutzen zu können, empfiehlt die KBV einen PTV4+-Konnektor, den inzwischen alle drei Konnektor-Anbieter bereitstellen. Außerdem sei ein PVS-Update erforderlich, um digitale AU-Bescheinigungen erstellen, digital versenden und ausdrucken zu können.

Damit Praxen die Krankschreibungen digital an die Krankenkassen übermitteln können, benötigen sie den E-Mail-Fachdienst KIM ("Kommunikation im Medizinwesen"). Laut KBV gibt es derzeit 34 von der gematik zugelassene Anbieter. Dazu zählt auch der medisign-Gesellschafter Deutsches Gesundheitsnetz (DGN). Der Dienst DGN KIM wird in Kooperation mit zehn verschiedenen Praxissoftware-Herstellern angeboten, u. a. InterData Praxiscomputer GmbH (mit dem PVS InterARZT), Frey ADV GmbH (QUINCY), S3 Praxiscomputer GmbH (S3) und INDAMED GmbH (MEDICAL OFFICE). Die Bestellung erfolgt direkt beim Anbieter.

Für die Beantragung elektronischer Heilberufsausweise (eHBA) bietet medisign jetzt ein weiteres Identifizierungsverfahren an: Antragsteller*innen aus dem stationären Sektor können sich hausintern durch zertifizierte Mitarbeiter*innen identifizieren lassen. Verschiedene Kliniken und Klinikverbünde setzen VDA-Ident bereits erfolgreich ein - mit dem Ziel, den eHBA-Antragsprozess zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Ident_janjf93 auf Pixabay

Einsatz im Kliniksektor

Zum Hintergrund: Im Rahmen der eHBA-Beantragung ist medisign gesetzlich verpflichtet, bei allen Antragsteller*innen eine Identitätsfeststellung durchzuführen. Als verlässliches Verfahren hat sich dabei das POSTIDENT-Verfahren der Deutschen Post AG herauskristallisiert. Dazu weisen sich die Antragsteller*innen unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments bei einer Filiale ihrer Wahl aus.

Mit dem Vertrauensdienste-Ident-Verfahren, kurz VDA-Ident, gibt es nun eine weitere Methode der Identifizierung. Dabei übernehmen Mitarbeiter*innen in Kliniken oder Klinikverbünden die Identitätsfeststellung ihrer Kolleginnen bzw. Kollegen und ersparen ihnen somit den Weg zu Postfiliale. Das VDA-Ident kommt somit einer Vor-Ort-Identifizierung gleich.

Schulung durch medisign

Die Vor-Ort-Identifizierer*innen werden durch medisign für diese Aufgabe geschult und zertifiziert. Lohnenswert ist dieses hausinterne Identifizierungsverfahren dort, wo viele Mitarbeiter*innen einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) benötigen - also inbesondere in Kliniken und Klinikverbünden. Denn VDA-Ident vereinfacht und beschleunigt nicht nur den eHBA-Antragsprozess, sondern entlastet auch die Antragsteller*innen.

Das Ident-Formular, das Identifizierer*in und Antragsteller*in vor Ort gemeinsam ausfüllen, wird ohne Umwege gemeinsam mit den Antragsunterlagen per Post an medisign versendet. Eine Siegelprüfung seitens medisign sorgt für eine zusätzliche Prozess-Absicherung.

Wichtige Hinweise für unsere Kunden

  • Das neue VDA-Ident-Verfahren richtet sich in erster Linie an Antragsteller*innen aus dem Kliniksektor.
  • VDA-Ident ist nur dann möglich, wenn Ihr Arbeitgeber an diesem Verfahren teilnimmt. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Verwaltung und holen Sie die Genehmigung Ihres Arbeitgebers ein.
  • Falls Sie für die Identifizierung einen Reisepass verwenden, bringen Sie bitte eine aktuelle Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate) bzw. einen Aufenthaltstitel mit zur Identifizierung.
  • Bitte legen Sie eine Kopie Ihrer Meldebescheinigung bzw. Ihres Aufenthaltstitel den einzusendenden Antragsunterlagen bei.

Kontakt für Kliniken

Interessierte Klinken oder Institutionen, die das VDA-Ident-Verfahren in ihrem Haus oder Organisation einführen möchten, können sich gern bei medisign melden.

Bitte nutzen Sie hierzu unser Kontaktformular.

Ihr Ansprechpartner ist Herr Steffen Bucksteeg; er wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Wer bei medisign einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) beantragt, muss sich gemäß Vorgabe in einer Postfiliale identifizieren lassen. Wird hierfür anstelle des Personalausweises der Reisepass verwendet, benötigt medisign auf jeden Fall eine gültige Meldebescheinigung oder einen Aufenthaltstitel. Die Nachforderung dieser Bescheinigungen führt dazu, dass sich die Lieferung des eHBA verzögert.

eHBA Beantragung - Ablehnung vermeiden

Immer wieder versäumen Antragsteller*innen, die ihren Reisepass für das POSTIDENT-Verfahren genutzt hatten, ihren eHBA-Antragsunterlagen eine gültige Meldebescheinigung bzw. einen Aufenthaltstitel beizufügen. Allein im vergangenen Monat musste medisign über 1.000 dieser Bescheinigungen nachfordern. Das sorgt zum einen für hohen zusätzlichen Aufwand bei der Antragsbearbeitung und -prüfung. Zum anderen verzögert sich dadurch auch die Kartenproduktion - und die Kundinnen und Kunden müssen länger auf ihren eHBA warten.

Nachweis der Meldeanschrift erforderlich

Die Ausstellung des eHBA erfordert einen Nachweis der Meldeanschrift. Ausschließlich dorthin wird der Ausweis ja per Einschreiben versendet. Während auf einem deutschen Personalausweis die Meldeanschrift auf der Rückseite steht, ist dies beim Reisepass nicht der Fall.

Wenn Antragsteller*innen ihren Reisepass als Ausweisdokument nutzen, müssen sie daher – zusammen mit ihren Antragsunterlagen – eine der folgenden Bescheinigungen als Kopie bei uns einreichen:

  • bei EU-Bürger/innen: eine Meldebescheinigung (darf nicht älter als 3 Monate sein)
  • bei anderen Nicht-EU-Bürger/innen: einen Aufenthaltstitel (EAT)
  • bei Bürgern aus der Schweiz, Island, Norwegen, Liechtenstein, Großbritannien (da diese entweder keinen Aufenthaltstitel erhalten oder auf diesem keine Meldeanschrift abgedruckt ist): eine Meldebescheinigung (darf nicht älter als 3 Monate sein)

Auf identische Unterschriften achten

Ein weiterer Fall, der bei der Antragsbearbeitung und -prüfung immer wieder auftaucht: Die Unterschriften im eHBA-Antrag und auf dem Ausweisdokument oder Ident-Formular unterscheiden sich. Es reicht nicht aus, die Antragsunterlagen mit einem Kürzel oder einer Paraphe zu versehen. Die Unterschrift muss mit derjenigen im Ausweisdokument und im Ident-Formular übereinstimmen.

Anders als beim Nachweis der Meldeanschrift ist es hier nicht möglich, Dokumente nachzureichen. Unterschiedliche Unterschriften führen zur Ablehnung des eHBA-Antrags. Antragsteller*innen müssen dann einen neuen Antrag stellen, was wiederum für Aufwand, Zeitverlust und Unmut sorgt.

Zum Hintergrund: Als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) ist medisign gemäß Vorgabe dazu verpflichtet, vor Ausstellung des eHBA jeden Antrag nach festgelegten Regeln sorgfältig zu prüfen. Denn der Ausweis verfügt über die Funktion einer qualifizierten Signatur, d. h. sein Träger bzw. seine Trägerin kann damit elektronische Signaturen erzeugen, die der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt sind. Insofern müssen im Antragsprozess die Identitäten der Antragsteller*innen zweifelsfrei sichergestellt werden.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat in einem Rundschreiben darauf hingewiesen, dass auch Ärztinnen und Ärzte, die im Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) tätig sind, einen elektronischen Heilberufsausweis benötigen - zum digitalen Signieren von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU). Der personenenbezogene eHBA ist länderübergreifend gültig und verwendbar.

medisign eHBA mit Tastatur

Honorarabzug ohne gültigen eHBA

Ärztinnen und Ärzte im Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) nehmen an der vertragsärztlichen Versorgung teil, so dass auch sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für ihre Patient*innen ab dem 1. Oktober 2021 elektronisch übermitteln müssen - so die Begründung der KVH. Jede Ärztin bzw. jeder Arzt benötige hierfür einen eHBA. Es handele sich um eine personenbezogene Karte, so dass auch in Berufsausübungsgemeinschaften ein eHBA pro Ärztin/Arzt vorgehalten werden müsse. "Sie werden künftig hiermit Ihre digitalen Formulare signieren, so dass ein Delegieren einzelner vertragsärztlicher Pflichten (Ausstellung AU, Rezept, etc.) nicht möglich sein wird", heißt es in einem Update der KVH vom 23. August.

In ihrem Rundschreiben verweist die KVH darauf, dass die Verwendung des eHBA einer gesetzlichen Pflicht entspricht. "Fristverlängerungen kann die KVH nicht gewähren, da dies vom Gesetzgeber nicht vorgesehen ist. Im Gegenteil ist für den Fall der nicht rechtzeitigen Nutzung der neuen Anwendungen eine Sanktionierung in Form eines Honorarabzuges vorgesehen. Vor diesem Hintergrund weisen wir Sie darauf hin, dass Sie ab dem 1. Oktober 2021 nur dann eine vollständige Leistung im ÄBD erbringen können, wenn Sie im Besitz eines gültigen eHBA sind. Dies gilt auch für rein privatärztlich tätige Ärztinnen und Ärzte sowie freiwillig am ÄBD teilnehmende Ärztinnen und Ärzte."

Übergangsregelung für die eAU

Inzwischen hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem GKV-Spitzenverband allerdings eine Übergangsregelung vereinbart: Es bleibt zwar beim Starttermin 1. Oktober 2021 für die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU), doch Praxen, die bis dahin noch nicht über die nötigen technischen Voraussetzungen verfügen, können noch bis zum 31. Dezember 2021 den "gelben Schein" (Muster 1) nutzen.

Trotz Übergangsregelung rät die KBV Ärztinnen und Ärzten, sich zügig auf die Umstellung vorzubereiten. Für die elektronische Signatur der AU-Bescheinigungen wird ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) der zweiten Generation benötigt. Wer bereits einen eHBA bestellt, aber noch nicht erhalten hat, kann übergangsweise den Praxisausweis (SMC-B) für die Signatur nutzen. Über eine SMC-B verfügen alle an die TI angeschlossenen Praxen.

Es ist ratsam, den eHBA frühzeitig zu beantragen. Aufgrund des sehr hohen Bestellaufkommens bei den verschiedenen Heilberufsgruppen (neben Ärztinnen/Ärzten auch Zahnärztinnen/Zahnärzte, Psychotherapeut*innen und Apotheker*innen) kommt es aktuell zu längeren Lieferzeiten.

Aktivierung des eHBA

Zur Aktivierung des eHBA, d. h. zur Änderung der beiden Transport-PINs in selbstgewählte PINs, teilt die KVH Folgendes mit:

  • Wer kein eigenes Praxisverwaltungssystem (PVS) nutzt und seinen Ausweis in der ÄBD-Zentrale aktivieren möchte, soll die vom eHBA-Hersteller übermittelten Transport-PINs mitbringen. "Im ungünstigsten Fall wird bei wiederholter fehlerhafter PIN-Eingabe der eHBA ungültig. Tatsächlich mussten bereits Aktivierungen abgebrochen werden, da Kolleginnen und Kollegen falsche Eingaben getätigt hatten und keine Unterlagen mit den vom Hersteller oder selbst vergebenen PINs bei sich führten."
  • Ärztinnen und Ärzte, die ihre eHBA bereits im eigenen PVS aktiviert hatten, werden gebeten, danach die ÄBD-Zentrale aufzusuchen und Kontakt mit der KV-Hotline aufzunehmen. Denn im dortigen PVS "Medical Office" müssen die Ausweise noch den jeweiligen Leistungserbringer*innen zugeordnet werden. Hierzu benötigen die Ausweisinhaber dann die selbstgewählten PINs.

Von den Überschwemmungen und dem Hochwasser Mitte Juli sind auch viele Praxen, Apotheken und Kliniken betroffen. Wasserschäden, ruiniertes Inventar und eine zerstörte IT-Infrastruktur sind die Folgen. DGN und medisign möchten ihre Kunden in den Hochwassergebieten unterstützen und somit dazu beitragen, dass diese möglichst schnell wieder einsatzbereit sind und die Gesundheitsversorgung aufnehmen können.

Flutkatastrophe_Celina Behnert

Nach dem Hochwasser - ein Bild der DGN-Auszubildenden Celina Behnert

Starkregen, Hochwasser und Flut haben etliche Regionen Deutschlands hart getroffen – auch die unmittelbare Umgebung der beiden in Düsseldorf ansässigen Partnerunternehmen. "Unser gesamtes Team ist tief betroffen, wie viele Opfer und welche enormen Schäden diese Katastrophe gefordert hat", berichtet Armin Flender, Geschäftsführer von DGN und medisign. "Zusätzlich zu einer Spende zugunsten der ‚Aktion Deutschland Hilft e. V.‘ bieten wir unseren Kunden, die durch das Hochwasser geschädigt wurden, eine schnelle und unbürokratische Unterstützung an."

Kostenloser Karten-Ersatz

Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) sowie elektronische Heilberufsausweise (eHBA), die dem Hochwasser zum Opfer gefallen sind, ersetzt medisign kostenlos. Falls der Betrieb aufgrund von Überflutung oder Zerstörung nicht aufrecht gehalten werden kann, werden sämtliche Zahlungen für die Karten bis zum Wiederaufbau der betroffenen Praxis, Apotheke bzw. Klinik ausgesetzt.

Für bereits beantragte Karten gilt: Falls die Meldeadresse (an die elektronische Heilberufsausweise versendet werden) oder die betriebliche Adresse (wohin die SMC-B verschickt werden) aktuell nicht erreichbar ist, wird sich medisign mit der zuständigen Kammer oder K(Z)V in Verbindung setzen, um eine alternative Lieferadresse abzustimmen. Diese Vorgehensweise ist mit der gematik abgestimmt.

Austausch von DGN GUSboxen

Ebenso werden DGN GUSbox-Router, die durch Wasserschäden unbrauchbar sind, schnell und unkompliziert ausgetauscht. "Wir wünschen allen Betroffenen, die nun mit den Folgen der Flutkatastrophe zu kämpfen haben, viel Kraft", sagt Flender. "Mit unserem Angebot möchten wir einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau leisten."

Ansprechpartner für Betroffene

Vom Hochwasser geschädigte Kunden von medisign und DGN melden sich bitte unter dem Stichwort "Hochwasser" direkt an Herrn Steffen Bucksteeg, der per E-Mail erreichbar ist:

vertrieb@dgnservice.de

Hilfefonds der apoBank

An dieser Stelle möchten wir auch auf den Hilfefonds der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, gemeinsam mit dem Deutschen Gesundheitsnetz (DGN) Gesellschafter der medisign GmbH, hinweisen:

Die apoBank-Stiftung hat einen Betrag in Höhe von 250.000 Euro bereitgestellt und ruft zu weiteren Spenden an die Stiftung auf. Dabei verdoppelt sie jeden eingehenden Betrag bis zu einer Summe von maximal weiteren 250.000 Euro: "Die Gelder fließen direkt den Hilfswerken der Heilberufler zu, die die Situation vor Ort prüfen und den vom Hochwasser geschädigten Praxen- und Apothekeninhabern schnelle und unkompliziert Unterstützung zukommen lassen können."

Mehr erfahren >

 

Gender-Hinweis für unsere Leser*innen >

Für viele neue Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) ist ein elektronischer Heilberufsausweis erforderlich. Da es inzwischen mehrere Releases des eHBA gibt, kommt häufig die Frage auf, ob ältere Ausweise noch einsetzbar sind und woran sich die Ausweis-Generation eigentlich erkennen lässt. Hinweise liefern zum einen das Bestelldatum, zum anderen die Rückseite der Chipkarte.

Registrierung für eHBA-Produktstart

Für den Einsatz älterer eHBA in der TI gilt: Nur Ausweise ab Generation 2 (G2) ermöglichen die so genannte Card-to-Card-Authentifizierung, d. h. den Zugriff auf die elektronischen Gesundheitskarten (eGK) der Patient*innen. Alle Ausweisgenerationen von medisign unterstützen die komfortable und zeitsparende Stapelsignatur. Diese Funktion ist bei den Vorläuferausweisen (eHBA Generation 0, ZOD-Karten 2.0) allerdings nicht in Verbindung mit einem eHealth-Konnektor nutzbar. Mit den eHBA G2 hingegen lassen sich im Zusammenspiel mit dem eHealth-Konnektor bis zu 254 Dokumente auf einen Schlag mit einer einzigen PIN-Eingabe signieren.

Mehr über die Funktionen der Ausweis-Generationen erfahren >

Nach September 2020 nur noch G2

Für Apotheker*innen hat medisign ausschließlich eHBA der 2. Generation ausgegeben. Für die anderen Heilberufsgruppen wurde die Produktion der Vorläuferausweise bereits Ende Juli 2020 eingestellt. Ab Anfang September 2020 waren ausschließlich eArztausweise und eZahnarztausweise der 2. Generation bei medisign erhältlich. Anfang Juni 2021 folgte die Zulassung für die ePsychotherapeutenausweise der 2. Generation.

Nutzer der medisign Vorläuferausweise (eHBA der Generation 0 sowie ZOD-Karten) können auch innerhalb der zweijährigen Mindestvertragslaufzeit zum eHBA G2 wechseln. Der neue Ausweis wird allerdings nicht automatisch an Bestandskunden ausgeliefert: Laut gematik-Vorgabe müssen diese den gesamten Antragsprozess für den eHBA G2 inkl. Identifizierung durchlaufen. Dies betrifft Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie eine sehr geringe Zahl an Psychotherapeut*innen, die vor Ende Juli 2020 einen medisign eHBA beantragt hatten.

Mehr über den Kartenwechsel erfahren >

G2-Ausweise verfügen über CAN

Bei allen Ausweisen der 2. Generation (G2) befindet sich auf der Karten-Rückseite eine Zugangsnummer, die so genannte Card Access Number (CAN). Diese Zufallszahl besteht aus sechs Ziffern und wird für den kontaktlosen Einsatz des eHBA benötigt. Beim eArztausweis (eA) und ePsychotherapeutenausweis (ePTA) ist sie mittig rechts auf der Karte abgedruckt. Die Abbildung einer eA-Testkarte unten zeigt die Platzierung der (ausgegrauten) CAN links neben dem medisign-Logo.

Beim eZahnarztausweis (eZAA) der 2. Generation ist die CAN unten rechts über dem Datacode (sieht aus wie ein QR-Code und bildet gemeinsam dem Barcode links daneben die Ausweisnummer) zu finden. Beim eApothekerausweis (eApA) befindet sich die CAN auf der linken Kartenseite.

eHBA-Ruckseiten

Versionsnummer als Hinweis

Zusätzlich verfügen die elektronischen Heilberufsausweise der 2. Generation über eine Versionsnummer, die auf der Karten-Rückseite abgebildet ist. Aktuell lautet diese 3.20. Bei den eArztausweisen ist die Versionsnummer über dem medisign Logo zu finden - in der Abbildung im oberen, rot umrandeten Kasten.

Bei den ePtA befindet sich die Versionsnummer hingegen links an der oberen Kante und bei eZAA über dem Datacode unten rechts.

Die in wenigen Tagen endende Bestellfrist für den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) führt aktuell zu einer Vielzahl an telefonischen und schriftlichen Anfragen an das medisign Kundencenter. Dadurch kommt es leider zu Wartezeiten. Wir bitten unsere Kunden und Interessenten, auch vom umfangreichen Informationsangebot auf unser Website Gebrauch zu machen und das medisign Kundenportal für Auskünfte zu nutzen.

medisign Kundencenter

Vom komplexen Antragsprozess über den Bestellfortgang bis hin zur Inbetriebnahme - vor allem die Beantragung des elektronischen Heilberufsausweises bringt viele Fragen und manchmal leider auch technische Probleme mit sich. Das medisign Kundencenter arbeitet mit Hochdruck an der Bearbeitung der verschiedenen, teils sehr zeitintensiven Anliegen. Obwohl in den vergangenen Monaten sowohl in der Kartenproduktion als auch im Kundenservice die Kapazitäten deutlich ausgebaut wurden, kommt es aktuell angesichts des sehr hohen Bestellaufkommens zu Wartezeiten. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Bei einer Vielzahl an Anliegen ließe sich eine Anfrage beim Kundencenter vermeiden, da diese Informationen im Supportbereich der Website abrufbar oder im medisign Kundenportal einsehbar sind - rund um die Uhr und ohne Wartezeit. Dies würde auch zu einer enormen Entlastung der Kundenservice-Mitarbeiter führen, die sich dann voll und ganz dem technischen Support rund um eHBA und SMC-B widmen können.

Lieferzeit des eHBA

Ein Großteil der Anfragen, die das medisign Kundencenter aktuell erreichen, bezieht sich auf die Lieferzeit und den Bestellfortgang des eHBA.

Ab Eingang der ausgedruckten und unterschriebenen Antragsunterlagen ist aktuell mit einer Lieferzeit von 8-10 Wochen zu rechnen. Die Produktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen sowie der Bearbeitungszeit der zuständigen Körperschaft für die notwendigen Freigabeprozesse.

Wichtiger Hinweis zur ePA-Pflicht ab 1. Juli 2021

Um eine drohende Honorarkürzung zu vermeiden, muss der eHBA, der ja zur erforderlichen technischen Ausstattung für die elektronische Patientenakte (ePA) zählt, bis spätestens 30. Juni beantragt werden. Der Ausweis selbst muss zum 1. Juli also noch nicht vorliegen. Nach unserem Kenntnisstand reicht die eHBA-Bestellbestätigung, die medisign per Mail an die Antragsteller*innen versendet, als Nachweis aus.

Wenn in einer Kammer keine Direktbestellung des eHBA im medisign Antragsportal vorgesehen ist, dient mitunter bereits der Antrag auf Vorbefüllung als Nachweis. Bitte erkundigen Sie sich hierzu direkt bei Ihrer Kammer oder zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung.

Mehr erfahren >

eHBA-Bestellstatus online abrufen

Den Antrags-/Bestellstatus ihres eHBA können Antragsteller über folgenden Link jetzt direkt abrufen:

www.ehba.de/statusabruf

Nach Angabe der Antragsnummer und des Geburtsdatums wird der aktuelle Status in einem blauen Kasten angezeigt:

Im Regelfall (wenn also keine Fehler, Nachfragen, Ablehnungen oder dergleichen vorliegen), durchläuft die eHBA-Antragsprüfung und -bearbeitung die folgenden Stadien:

1. Bearbeitung beendet:

  • Sie haben die Bearbeitung Ihres Antrags im medisign-Portal abgeschlossen.
  • Der ausgedruckte Antrag sollte sich auf dem Postweg an uns befinden. Bitte senden Sie Ihre Antragsunterlagen als normale Postsendung (nicht als Einschreiben) an:
    medisign Auftragseingang
    Postfach 11 02 23
    44058 Dortmund
  • medisign wartet auf den Eingang des unterschriebenen Antrags und - sofern erforderlich - Ihrer Identifikationsunterlagen (diese werden beim POSTIDENT-Verfahren elektronisch an uns übermittelt).
  • Sollte 21 Tage nach Eingabe und Absenden Ihres Antrags die unterschriebene Kopie noch nicht bei medisign eingegangen sein, werden sie automatisch per E-Mail daran erinnert, den Antrag gegebenenfalls erneut auszudrucken, zu unterschreiben und an medisign zu senden. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.

2. Eingang Antragsunterlagen:

  • medisign hat den Eingang Ihrer Antragsunterlagen registriert.
  • Ihr Antrag befindet sich nun in Prüfung. Sollten sich bei der Überprüfung Ihres Kartenantrags Fragen oder Auffälligkeiten ergeben, werden Sie per E-Mail kontaktiert. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.

3. Zur Freigabe:

  • Ihr Antrag wurde durch uns geprüft und befindet sich nun zur Freigabe bei Ihrer Kammer.

4. Freigegeben:

  • Ihr Antrag wurde durch Ihre Kammer freigegeben und wird nach einer erneuten Prüfung durch uns an die Produktion übergeben.
  • Über die Fertigstellung und den Versand Ihrer Karte werden Sie per E-Mail informiert. Bitte prüfen Sie daher Ihr E-Mail-Post-Eingangsfach und auch Ihren Spam-Ordner.

Kundenportal nutzen

Zudem bitten wir unsere Kunden, für verschiedene Anliegen das medisign Kundenportal zu nutzen.

Nach dem Login (die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse und das selbst gewählte Kennwort) ist es im Kundenportal rund um die Uhr und ohne Wartezeiten z. B. möglich, den Bestellfortgang nachzuverfolgen, Stammdaten zu pflegen oder eine SMC-B-Folgekarte zu bestellen:

Inbetriebnahme des eHBA

Immer wieder berichten uns Kunden über Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme ihres eHBA G2. Zum einen muss der Konnektor über das eHealth-Update für die medizinischen TI-Anwendungen (PTV3) verfügen, zum anderen wird die PIN-Änderung über das Primärsystem vorgenommen. Dies betreut der jeweilige Praxis-/Apothekensoftware-Anbieter; er stellt individuell eine Software dafür zur Verfügung. Hier kann medisign verständlicherweise keinen Support leisten, so dass sich eHBA-Kunden bei Rückfragen zur Aktivierung des Ausweises in ihrem Primärsystem daher direkt an den Softwareanbieter wenden müssen.

Um den eHBA-Kunden in dieser Situation dennoch weiterzuhelfen, bietet medisign in Zusammenarbeit mit seinem Partnerunternehmen und technischen Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) nun mit dem DGN PINtool eine alternative Methode an.

Bitte beachten Sie hierzu unsere Inbetriebnahme-Anleitungen:

Fragen zur Rechnung

Sie erhalten bei uns Ihre Rechnungen standardmäßig per E-Mail.

Zudem können Sie über den folgenden Link Ihre Rechnungen jederzeit einsehen und die Bankverbindung/Zahlart verwalten:

www.medisign.de/portal

Wichtige Hinweise:

  • Wenn Sie eine medisign SMC-B oder einen eHBA (G2) besitzen, können Sie Ihre vorhandenen Zugangsdaten aus den eHBA- bzw. SMC-B-Kundenportalen zum Login nutzen.
  • Wenn Sie einen eHBA G0 (Vorläuferausweis) besitzen, können Sie über die „Passwort vergessen“-Funktion ein Passwort an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse senden lassen.

Umfangreiches Informationsangebot

Bei vielen weiteren Themen rund um den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und den Praxis- bzw. Institutionsausweis (SMC-B) hilft unser breites Informationsangebot unter www.medisign.de/support/ weiter.

Dort sind u. a. Antworten auf häufig gestellte Kundenfragen sowie ausführliche Anleitungen für die Antragstellung und Inbetriebnahme zu finden.

Hilfe sowie wichtige Hinweise und Tipps bei der eHBA-Beantragung sind hier erhältlich:

Kontaktaufnahme mit dem Kundencenter

Sind Sie weder auf unserer Website noch im Kundenportal fündig geworden, wenden Sie sich bitte an unser Kundencenter.

Dort stehen drei verschiedene Kontaktoptionen zur Wahl:

  • für medisign Kunden
  • für Interessenten
  • für die Sperrung für medisign Karten

Durch Klick auf "Weiter" bei der zutreffenden Option gelangen Sie zu einer Themenauswahl. Bitte wählen Sie per Klick auf das +-Zeichen das passende Thema und füllen Sie das zugehörige Kontaktformular aus - damit wir Ihr Anliegen dem richtigen Ansprechpartner zuordnen können.

Die Support-Mitarbeiter werden sich so schnell wie möglich um Ihr Anliegen kümmern und Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

Zum medisign Kundencenter >

 

Gender-Hinweis für unsere Leser*innen >

 

Update des Beitrags am 4.8.21

Ab 1. Juli sollen Praxen startklar für die elektronische Patientenakte sein. Zur erforderlichen technischen Ausstattung zählt der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Um eine drohende Honorarkürzung zu vermeiden, muss der Ausweis bis spätestens Ende Juni beantragt werden. Entsprechend groß ist daher aktuell die Nachfrage bei medisign als eHBA-Anbieter. Dies führt auch zu einem erhöhten Anrufaufkommen und Wartezeiten in unserem Kundencenter.

medisign eHBA - 4 Heilberufsgruppen

Für den Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA), zu der Vertragspraxen ab dem 1. Juli gesetzlich verpflichtet sind, ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) eine Grundvoraussetzung. Wenn eine Praxis den Ausweis und die weiteren technischen Komponenten nicht rechtzeitig vorhalten kann, sind die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen dazu angehalten, einen einprozentigen Honorarabzug vorzunehmen. Das sieht Paragraf 341, Absatz 6 des SGB V vor.

Als Nadelöhr erweist sich vor allem der eHBA für Psychotherapeut*innen, auch elektronischer Psychotherapeutenausweis (ePtA) genannt. Der Ausweis für diese Berufsgruppe ist erst seit dem 8. Juni dieses Jahres am Markt erhältlich - mit medisign als bis dato einzigem zugelassenen Anbieter. Mit Blick auf den komplexen Antragsprozess, der u. a. eine Identifizierung per POSTIDENT und eine mehrstufige Prüfung der Antragsunterlagen im Vorfeld der Produktion umfasst, ist eine flächendeckende Ausstattung der Psychotherapeut*innen mit Heilberufsausweisen bis Ende Juni undenkbar.

Fristgerechte Beantragung ausreichend

Berichten der Ärzte Zeitung und des Deutschen Ärzteblatts zufolge können Praxen den Sanktionen allerdings entgehen, wenn sie den eHBA fristgerecht verbindlich bestellt haben. Auch die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) empfiehlt ihren Mitgliedern, den ePtA-Antrag bis zum 30. Juni 2021 zu stellen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat nach eigenen Angaben "wiederholt ein Aussetzen der Sankionen gefordert. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dies zuletzt für Praxen bestätigt, die unverschuldet den Termin nicht halten können. Über die konkrete Umsetzung laufen nun Gespräche zwischen KBV und Bundesministerium für Gesundheit." Inzwischen hat das BMG bestätigt, "die Sanktionierung sollte nicht gelten, wenn der Ausweis vor dem 1. Juli 2021 vom Vertragsarzt oder -psychotherapeuten bei einem Anbieter bestellt werde" (KBV-Praxisnachrichten vom 17.06).

Bestellbestätigung dient als Nachweis

Nach unserem Kenntnisstand reicht die eHBA-Bestellbestätigung, die medisign nach Abschluss der Online-Beantragung per Mail an die Antragsteller*innen versendet, als Nachweis aus. Der Ausweis selbst muss zum 1. Juli also noch nicht vorliegen. Wenn in einer Kammer keine Direktbestellung des eHBA im medisign Antragsportal vorgesehen ist, dient mitunter bereits der Antrag auf Vorbefüllung als Nachweis. Bitte erkundigen Sie sich hierzu drekt bei Ihrer Kammer oder zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung.

Da medisign derzeit - kurz vor Ende der Bestellfrist - ein sehr hohes Antragsaufkommen verzeichnet, kann sich die Lieferzeit für den eHBA verlängern. Wir bitten hierfür um Verständnis. Die aktuelle Lieferzeit erfahren Sie in unseren FAQ: "Wann kann ich mit dem Erhalt meines eHBA rechnen?" >

Wartezeiten im Kundencenter

Seit gut einer Woche ist medisign als bislang einziger Anbieter zugelassen, im Auftrag der Psychotherapeutenkammern elektronische Heilberufsausweise an deren Mitglieder auszugeben - und verzeichnet seither eine sehr hohe Nachfrage. Hinzu kommen die eHBA-Bestellungen aus den anderen Heilberufsgruppen. Dies führt derzeit zu einem erhöhten Aufkommen an schriftlichen und telefonischen Anfragen an das medisign Kundencenter. Obwohl hier die Kapazitäten in den vergangenen Monaten deutlich ausgebaut wurden, kommt es aktuell zu Wartezeiten. Wir bitten unsere Kunden um Geduld und Verständnis!

Zu einer Vielzahl an Anliegen gibt es umfangreiche Informationen im Supportbereich der medisign Website  oder im medisign Kundenportal - rund um die Uhr und ohne Wartezeit. Dies würde zu einer enormen Entlastung der Kundenservice-Mitarbeiter führen, die sich dann voll und ganz dem technischen Support rund um die medisign eHBA und Praxisausweise (SMC-B) widmen können.

Hilfe sowie wichtige Hinweise und Tipps bei der eHBA-Beantragung sind hier erhältlich:

Um in Kürze die digitalen Impfnachweise über die Corona-Schutzimpfung ausstellen zu können, benötigen Apotheken eine Telematik-ID. Dies führt zu zahlreichen Anfragen im medisign Kundencenter, das derzeit jedoch in punkto eHBA-Beantragung sehr ausgelastet ist. Erfahren Sie hier, wo Sie Ihre Telematik-ID selbst einsehen können.

Covid-19-impfung_Pixabay_Alexandra Koch

Zum Hintergrund: Gemeinsam mit Arztpraxen sollen Apotheken künftig digitale Impfnachweise für vollständig gegen das Corona-Virus geimpfte Bürger*innen ausstellen. Dieser Service, der für die Geimpften kostenlos ist, soll in den Apotheken bereits am kommenden Montag starten. Über das Portal www.mein-apothekenmanager.de können Bürger*innen dann bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, in denen die Nachweise erhältlich sind.

Um in diesem Portal gelistet zu werden, müssen sich Apotheken im Verbändeportal des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), "Mein Apothekenportal", dafür anmelden und registrieren. Das DAV-Portal ist wiederum an den zentralen Server des vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragten IT-Dienstleisters IBM angebunden, welcher die digitalen Impfzertifikate ausstellt. Zur Registrierung im DAV-Portal benötigen Apotheken einem Bericht des Branchendienstes apotheke adhoc zufolge zwingend eine Telematik-ID. Ohne diese Nummer kämen die Nutzer*innen im Anmeldeverfahren nicht weiter.

Hier finden Sie Ihre Telematik-ID:

Viele Kundinnen und Kunden melden sich deshalb aktuell im medisign Kundencenter, um die Telematik-ID für ihre Apotheke zu erfahren. Da es aufgrund der hohen Nachfrage nach elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) derzeit zu Wartezeiten in unserer Hotline kommt, bitten wir Sie herzlich, Ihre Telematik-ID selbst in Erfahrung zu bringen.

Die Telematik-ID finden Sie über folgende Wege:

  • in der Bestellbestätigung für Ihre SMC-B auf Seite 2
  • in unserer E-Mail an Sie mit dem Betreff "Ihre Telematik-ID" vom 19. April 2021

Die Bestellbestätigung hatten Sie zum einen per E-Mail von uns erhalten. Zum anderen können Sie diese jederzeit in Ihrem medisign Kundenkonto einsehen. Bitte loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem bei der Registrierung selbst gewählten Kennwort ein. Sollten Sie dieses vergessen haben, können Sie es über die Funktion "Ich habe meine Zugangsdaten vergessen" zurücksetzen.

Ab sofort ist der Vertrauensdiensteanbieter medisign zugelassen, elektronische Heilberufsausweise (eHBA) für Psychotherapeut*innen anzubieten. Der personenbezogene Ausweis im Kreditkartenformat ist für die Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) erforderlich, allen voran die elektronische Patientenakte (ePA).

ePtA von medisign

Mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), auch ePsychotherapeutenausweis (ePtA) genannt, können sich Psychotherapeut*innen gegenüber der TI ausweisen und auf die elektronischen Gesundheitskarten (eGK) ihrer Klient*innen zugreifen. Der Ausweis ist zudem mit Zertifikaten für die qualifizierte elektronische Signatur und Verschlüsselung ausgestattet, so dass sich digitale Dokumente rechtsverbindlich unterschreiben sowie ver- und entschlüsseln lassen.

Psychotherapeut*innen benötigen den ePtA, um Daten in der elektronischen Patientenakte (ePA) lesen oder eintragen zu können. Nach dem Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) haben Versicherte seit dem 1. Januar 2021 Anspruch auf eine ePA, in der z. B. Befunde, Diagnosen und Therapiemaßnahmen aufbewahrt werden können. Zum 1. Juli dieses Jahres sind Leistungserbringer*innen gesetzlich dazu verpflichtet, die ePA in der Versorgung zu unterstützen. Andernfalls droht ihnen ein Honorarabzug von einem Prozent. Zur erforderlichen technischen Ausstattung zählt auch der eHBA bzw. ePtA.

Herausgeber des eHBA sind die jeweils zuständigen Heilberufskammern. Als zugelassener Anbieter produziert medisign die Ausweise in deren Auftrag. Die aktuelle Lieferzeit für die medisign eHBA erfahren Sie in unseren FAQ: "Wann kann ich mit dem Erhalt meines eHBA rechnen?" >

Weitere Informationen sowie eine Online-Bestellmöglichkeit sind im medisign Antragsportal zu finden unter:

www.ehba.de/psychotherapeuten

Über medisign

Die medisign GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, zählt mit rund 45.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA der aktuellen Generation 2 sowie der Vorläufergenerationen) zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zu den neuen Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur (TI). Als zugelassener SMC-B-Anbieter hat medisign bereits weit über 100.000 elektronische Praxis- und Institutionsausweise an Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen sowie Apotheken ausgegeben, damit diese sich an die TI anbinden können. Das 2004 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

 

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