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Startklar für die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur (TI) soll Ärzte, Psychotherapeuten, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhäuser und andere Akteure des Gesundheitswesens miteinander vernetzen, damit diese schneller und einfacher miteinander kommunizieren können. Ziel ist es, über eine "Datenautobahn" medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten nötig sind, system- und sektorenübergreifend auszutauschen. Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit der Patientendaten.

Vernetzung - Schloss

Fristen für den Anschluss

Den Fahrplan für die Einführung der TI mit nutzbringenden Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) enthält das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" (kurz E-Health-Gesetz) sowie das im Juli 2019 vom Bundeskabinett beschlossene "Digitale Versorgung"-Gesetz, auch Digitalisierungsgesetz oder E-Health-Gesetz II genannt. Es soll im Januar 2020 in Kraft treten.

Im E-Health-Gesetz hat der Gesetzgeber konkrete Fristen genannt, wann die TI verfügbar sein soll. Demnach sollten bis zum 30. Juni 2019 alle Praxen an die TI angeschlossen sein und die erste Anwendung durchführen können: das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM). Ist ein Vertragsarzt dazu nicht in der Lage, wird ihm laut Gesetz das Honorar pauschal um ein Prozent gekürzt. Ab März 2020 soll sich die Sanktionierung auf 2,5 Prozent erhöhen.

Anbindung von Apotheken & Kliniken

Krankenhäuser sollen sich bis März 2021 und Apotheken bis September 2020 an die TI anbinden. Anders als bei Ärzten und Kliniken sind für säumige Apotheker bislang keine Sanktionen vorgesehen. Andere Gesundheitsberufe (z. B. Physiotherapeuten, Pflegeeinrichtungen, Hebammen) können sich freiwillig anschließen - die Kosten werden erstattet.

Anwendungen der Telematikinfrastruktur im Überblick

Folgende Anwendungen sieht das E-Health-Gesetz vor

Versichertenstammdatenmanagement

Bei der ersten Pflichtanwendung, dem so genannten VSDM, werden die Versichertenstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) online geprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Praxen, die diese Aufgabe nicht erledigen, drohen Honorarkürzungen von 1 Prozent.

Elektronischer Arztbrief

Seit 2017 wird der eArztbrief mit 55 Cent vergütet, wenn er mittels elektronischem Heilberufsausweis (eHBA) qualifiziert signiert und sicher übermittelt wird (z. B. KV-Connect). Sobald ein Kommunikationsdienst in der TI zur Verfügung steht, soll die Vergütung neu verhandelt werden.

Elektronischer Medikationsplan

Seit Oktober 2016 haben Patienten, die 3 oder mehr Arzneimittel anwenden, Anspruch auf einen Medikationsplan. Dieser soll künftig elektronisch von der eGK abrufbar sein. Ärzte & Apotheker sollen ihn dann direkt auf der eGK aktualisieren.

Lebensrettende Notfalldaten

Alle Versicherten sollen noch in Kürze die Möglichkeit haben, notfallrelevante Informationen (Diagnosen, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten etc.) auf ihrer eGK eintragen zu lassen, damit diese im Ernstfall schnell abrufbar sind.

Elektronische Patientenakte

Versicherte haben künftig Anspruch auf eine sektorenübergreifende elektronische Patientenakte, in der Dokumentationen wie eArztbriefe, Medikationsplan, Notfalldatensatz, Impfausweis etc. aufbewahrt werden können.

Elektronisches Patientenfach

Patienten sollen künftig Daten in einem Online-Fach ablegen und außerhalb der Praxis eigenständig einsehen können, z. B. selbst gemessene Blutzuckerwerte. Die Daten aus der ePatientenakte können auf Wunsch auch aufgenommen werden.

Telemedizinische Anwendungen

Telemedizinische Leistungen, z. B. die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen oder Online-Videosprechstunden, sollen v. a. älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen zugute kommen. Diese werden Ärzten teilweise bereits vergütet.

ePatientenakte ab 2021?

Nach dem "Digitale Versorgung"-Gesetz soll es in punkto TI-Anwendungen zudem folgende Maßnahmen/Neuerungen geben:

  • Vertragsärzte sind ab 2021 dazu verpflichtet, Gesundheitsdaten (neben Röntgenbildern und Befunden z. B. auch Impfstatus, Mutterpass, U-Untersuchungen und das Zahn-Bonus-Heft) auf Nachfrage ihrer Patienten in einer bestehenden elektronischen Patientenakte zu speichern bzw. eine anzulegen. Hierfür ist eine Vergütung vorgesehen (bis spätestens 1. Juli 2020 im EBM).
  • Ärzte dürfen künftig z. B. auf ihrer Homepage für Videosprechstunden werben, damit Patienten leichter Praxen finden, die telemedizinische Leistungen anbieten.
  • Für den kollegialen Austausch sollen Telekonsile extrabudgetär vergütet werden.
  • Ärzte können künftig Gesundheits-Apps (z. B. digitale Tagebücher für Diabetiker) verschreiben. App-Entwickler erhalten eine auf zwölf Monate beschränkte Zulassung und müssen in diesem Zeitraum Versorgungsvorteile nachweisen.

Technische Komponenten für den Anschluss

Um Heilberufsangehörige an die TI anzuschließen, sind diverse technische Komponenten notwendig, die im Folgenden näher beschrieben werden. Diese müssen hohen Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit genügen sowie aufwändige Testverfahren bestehen. Sie werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach entsprechenden IT-Sicherheits-Prüfvorschriften geprüft und müssen von der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) zugelassen werden.

Kosten werden erstattet

Die Kosten für die TI-Anbindung werden erstattet. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZBV) sowie der Deutsche Apothekerverband (DAV) haben sich mit dem GKV-Spitzenverband auf Beträge für die technische Erstausstattung (z. B. Konnektor, Kartenterminals) und die laufenden Betriebskosten geeinigt. Die Fördersummen für Praxen und Apotheken sind in der Tabelle unten aufgeführt.*

Damit Kliniken, ermächtigte Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ebenfalls an die TI angebunden werden können, hat auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit dem GKV-Spitzenverband eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen. Sie umfasst die Ausstattungs- und Betriebskosten gemäß § 291a Abs. 7a SGB V und gilt seit Oktober 2018.

Mehr Infos zur TI-Finanzierung für Kliniken >

Im Detail: TI-Komponenten & deren Finanzierung

Technische KomponenteFinanzierung*
Stationäres eHealth-Kartenterminal:

Es dient dazu, die elektronische Gesundheitskarte (eGK), den Praxisausweis (SMC-B) und den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) einzulesen.

Zwischen zwei Arten stationärer Kartenterminals kann gewählt werden:

  • Kartenlesegerät mit Tastenfeld: Anders als das bisherige eGK-fähige Kartenlesegerät wird es nicht am PC, sondern am Konnektor angeschlossen.
  • Tastaturkartenleser (Chipkartentastatur): Er wird per USB ans Praxisnetzwerk angeschlossen. Die Belegung einer externen LAN-Schnittstelle sowie eine zusätzliche Stromversorgung fallen somit weg.

 

Wie viele Kartenterminals werden in Praxen benötigt?

Mindestens eines für die medizinischen Fachangestellten am Empfang für das VSDM. Für die künftigen medizinischen Anwendungen (z. B. Notfalldaten) sind zusätzliche Kartenterminals in den Behandlungszimmern nötig.

> Ärzte/Psychotherapeuten: 435 € pro Kartenterminal
  • bis zu 3 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 435 € für 1 Kartenterminal
  • 4-6 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 2 x 435 € für 2 Kartenterminals plus einmaliger Komplexitätszuschlag in Höhe von 230 €
  • > 6: 3 x 435 € plus 460 €

Ab dem Quartal, in dem ein Konnektor mit den Fachanwendungen Notfalldatenmanagement und elektronischer Medikationsplan in der Vertragsarztpraxis betriebsbereit ist, hat jede Vertragsarztpraxis Anspruch auf ein zusätzliches Terminal je angefangene 625 Betriebsstättenfälle.

> Zahnärzte: 435 € pro Kartenterminal

Je nach Praxisgröße und der Anzahl der dort tätigen ZÄ werden bis zu drei Geräte finanziert.

> Apotheken: insgesamt 1.362 Euro für 2 Kartenterminals & einen eHealth-Konnektor (s. u.)

  • Größeren Apotheken ab 20.000 bis 40.000 Rx-Packungen zulasten der GKV werden 2 zusätzliche eHealth-Terminals mit jeweils 450 Euro finanziert.
  • 40.000 bis zu 80.000 Rx-Packungen: je 450 € für 2 weitere eHealth-Terminals
  • mehr als 80.000 Rx-Packungen: Apotheken müssen ihren Umsatz mit "geeigneten Unterlagen" nachweisen.
Mobiles eHealth-Kartenterminal:

Wer Haus- und Pflegeheimbesuche durchführt, benötigt ein mobiles Terminal, das aber ausschließlich im Offline-Betrieb arbeitet (kein VSDM möglich).

Wichtig: Zum Zugriff auf die eGK ist ein weiterer Praxisausweis (SMC-B) oder ein eHBA nötig.

> Ärzte: 350 € pro Kartenterminal
  • Anästhesisten, die Patienten in der Praxis eines anderen Arztes betreuen
  • alle Vertragsärzte mit mindestens hälftiger Zulassung, die im vergangenen oder aktuellen Quartal mindestens drei Hausbesuche nachweisen können
  • Praxen, die einen Kooperationsvertrag zur Pflegeheimversorgung (nach § 119b Abs. 1 SGB V) abgeschlossen haben.
  • ausgelagerte Praxisräume (sie werden jedoch nicht mit Konnektor und stationären Kartenterminals ausgestattet)

> Zahnärzte: 350 € pro Kartenterminal, wie folgt gestaffelt:

  • Standort mit 1 Zahnarzt, mind. 30 Besuchsfällen im Vorjahr/aktuellen Jahr oder Nachweis des Abschlusses eines Kooperationsvertrages mit einer Pflegeeinrichtung gemäß § 119b Abs. 1 SGB V: 1 mobiles Kartenterminal
  • 2 Zahnärzte, 100 Besuchsfälle & mindestens 3 Kooperationsverträge: 2 mobile Kartenterminals
  • > 2 Zahnärzte, 200 Besuchsfälle & mindestens 5 Kooperationsverträge: 3 mobile Kartenterminals
Konnektor:

> Praxen:

Der TI-Konnektor ist die Schnittstelle zwischen Ihrem Praxisverwaltungssystem, Ihrem Kartenterminal und der TI. Er ermöglicht aktuell die Verwaltung der Versichertenstammdaten (VSDM); die Verbindung zur TI erfolgt hochsicher über den VPN-Zugangsdienst. Für die qualifizierte elektronische Signatur (qSig) und die künftigen medizinischen Fachanwendungen - zunächst Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischer Medikationsplan (eMP), später elektronische Patientenakte (ePA) - sind Updates des bisherigen Konnektors erforderlich (s. u.).

> Apotheken:

Apotheken erhalten direkt einen eHealth-Konnektor, der neben den Modulen für qSig, NFDM und eMP aber auch das notwendige Modul für das VSDM enthält.

> Praxen:

Pro Praxisstandort (Praxen mit bis zu drei Ärzten, Psychotherapeuten bzw. Zahnärzten) wird ein Konnektor mit folgender Pauschale finanziert: 1.547 €

> Apotheken: 

insgesamt 1.362 Euro für 2 Kartenterminals (s. o.) & einen eHealth-Konnektor

Praxisausweis/SMC-B für Apotheken:

Mit dem Praxis- bzw. Institutionsausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich eine Betriebsstätte (Praxis, Klinik oder Apotheke) gegenüber den Diensten der TI, weist sich also als berechtigter Teilnehmer aus und kann Patientendaten auf der eGK auslesen. Die Karte wird in das stationäre Kartenterminal gesteckt, über eine PIN aktiviert und ist zwingend erforderlich für den Betrieb der TI-Komponenten.

Herausgeber der SMC-B sind die

  • Kassenärztlichen Vereinigungen für Fachärzte und Psychotherapeuten
  • Kassenzahnärztlichen Vereinigungen für Zahnärzte
  • Landesapothekerkammern für Apotheken

Produziert wird der Ausweis von vertraglich verifizierten Anbietern, so genannten Vertrauensdiensteanbietern. Dazu zählt auch unser Tochterunternehmen medisign.

Übernahme der Betriebskosten:

> Ärzte & Psychotherapeuten: 23,25 € pro Quartal & Karte

> Zahnärzte: 450 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

> Apotheken: 378 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

 

Hinweis: Praxen, die Anspruch auf ein mobiles eHealth-Terminal haben, wird pro Terminal ein weiterer Praxisausweis finanziert (s. auch "mobiles eHealth-Terminal").

gSMC-KT:

Die gerätespezifische Security Module Card - Kartenterminal (kurz gSMC-KT) wird ins Kartenterminal eingesteckt - analog einer SIM-Karte im Mobiltelefon - und fest versiegelt. Sie dient dazu, das Kartenterminal innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren und dessen dauerhafte Verbindung mit dem Konnektor sicherzustellen.

Ist im Kartenterminal bereits enthalten.
gSMC-K:

Die gerätespezifische Security Module Card - Konnektor (kurz gSMC-K) ist fest im Konnektor verbaut. Sie dient dazu, denn Konnektor innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren.

Ist im Konnektor bereits enthalten.
VPN-Zugangsdienst:

Für den Zugang zur TI benötigen Praxen den VPN-Zugangsdienst, der über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) und unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien einen sicheren Datenverkehr ermöglicht.

Betriebskostenpauschale (u. a. für Wartung der Komponenten und Updates inkl. laufende Kosten für den VPN-Zugangsdienst):

 

> Ärzte & Psychotherapeuten: 248 €/Quartal

> Zahnärzte: 83 €/Monat

Apotheken: 210 €/Quartal

Software-Update der Verwaltungssoftware bzw. Installationskosten:

Das Praxis- bzw. Apothekenverwaltungssystem muss angepasst werden, um eine Verbindung zur TI zu ermöglichen und die Versichertendaten der eGK importieren zu können.

> Praxen: einmalige Startpauschale von 900 €

Sie soll die Kosten decken, die beim Anschluss eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN), bei der Installation, durch den Praxisausfall während der Installation und bei der Anpassung ihres Praxisverwaltungssystems (PVS) entstehen. Zudem wird damit der Zeitaufwand für das VSDM in der Startphase​ vergütet.

> Apotheken: einmalige Aufwandspauschale von 1.280 €

Sie soll die Kosten decken für die Installation der nötigen Hard- und Software, installationsbedingte Ausfallzeiten und entsprechende Schulungen.

Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA):

Der eHBA ist für den Zugang zur TI keine Pflicht, wird jedoch künftig für medizinische Anwendungen der TI benötigt. Er ermöglicht die qualifizierte elektronische Signatur, also die rechtsgültige digitale Unterschrift.Herausgeber des eHBA sind die Landesärztekammern für Ärzte, die Landeszahnärztekammern für Zahnärzte, die Landespsychotherapeutenkammern für Psychotherapeuten sowie die Landesapothekerkammern für Apotheker. Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Vertrauensdiensteanbietern. Derzeit ist medisign im Zulassungsprozess für den eHBA der Generation 2.

Übernahme der Betriebskosten

> Ärzte & Psychotherapeuten: 11,63 €/Quartal & Karte

> Zahnärzte: 233 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

> Apotheken: 449 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

Zusatz: Notfalldatenmanagement (NFDM) & elektronischer Medikationsplan (eMP):

Die Vergütung der notwendigen technischen Komponenten für die Fachanwendungen NFDM und eMP regelt die Neufassung der TI-Finanzierungsvereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und KBV vom 14.12.17.

Sie soll die Kosten decken, die den Praxen bei notwendigen Updates (Konnektor, PVS) und beim Betrieb entstehen.

> Ärzte: einmalige Pauschale von 530 € & Übernahme der Betriebskosten von 4,50 €/Quartal

Zugelassener Vertrauensdiensteanbieter

Seit 2018 ist medisign von der KBV und KZBV zugelassen, Praxisausweise (SMC-B) für Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen anzubieten und hat seither über 70.000 Karten produziert. Die Zulassung für die SMC-B für Apotheken steht kurz bevor. Da die SMC-B für die Inbetriebnahme des Konnektors und der anderen TI-Komponenten zwingend erforderlich ist, sollte er rechtzeitig, ca. 4 Wochen vor dem geplanten Installationstermin, beantragt werden.

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