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SMC-B für Apotheken: medisign startet Zulassungsverfahren

Der Vertrauensdiensteanbieter medisign wird voraussichtlich ab Ende des dritten Quartals 2019 Apotheken mit der SMC-B ausstatten – damit sich diese an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden können.
SMC-B Karte

Mit der „Secure Module Card – Betriebsstätte“, kurz SMC-B oder auch Institutionsausweis genannt, können sich Apotheken gegenüber den Diensten der TI authentifizieren und der Konnektor eine Online-Verbindung zur TI herstellen. Nach dem geplanten Digitalisierungsgesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sollen sich die rund 19.000 deutschen Apotheken bis Ende September 2020 an die TI anschließen.

Derzeit befindet sich medisign im Zulassungsprozess bei den Apothekerkammern, den Herausgebern der SMC-B für Apotheken. „Unser Ziel ist es, möglichst schnell mit der Ausgabe der Ausweise an die Apotheken zu beginnen“, berichtet medisign-Geschäftsführer Armin Flender. „Die Teilnehmer des Pilotprojekts in Westfalen-Lippe, die Ende des Jahres u. a. den elektronischen Medikationsplan testen werden, können dann die SMC-B von medisign bereits einsetzen.“

Als zugelassener Anbieter von SMC-B für Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen hat medisign seit Sommer 2018 bereits rund 80.000 Karten produziert und ausgegeben. In diesen Heilberufsgruppen werden die SMC-B auch als Praxisausweise bezeichnet.

Nach erfolgter Zulassung sind die SMC-B für Apotheken künftig über die Website www.smc-b.de einfach online bestellbar. Alternativ können die Karten auch über die Firmen-Homepage www.medisign.de beantragt werden, die sich nach einem Relaunch jetzt in einem modernen, übersichtlichen Design präsentiert. Eine umfassende Wissensdatenbank unterstützt Nutzer elektronischer Heilberufs- und Praxisausweise (eHBA und SMC-B) bei allen Fragen – von der Antragstellung bis hin zum Betrieb.

In Kürze wird medisign zudem für die verschiedenen Heilberufsgruppen den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) der zweiten Generation (G2) produzieren, der für die medizinischen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich ist. „Bestandskunden können ihren bisherigen eHBA dann innerhalb der Mindestlaufzeit von 24 Monaten kostenfrei gegen einen G2-Ausweis eintauschen, sobald die Praxis einen Konnektor mit Anwendungen für die qualifizierte Signatur im Einsatz hat“, verspricht Flender.

Über medisign
Die medisign GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH, zählt mit rund 28.000 elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) zu den führenden Anbietern für qualifizierte eSignatur im Gesundheitswesen. Das Anwendungsspektrum reicht von der kassen- und privatärztlichen Online-Abrechnung über die digitale Laborbeauftragung bis hin zum signierten eArztbrief. Als zugelassener SMC-B-Anbieter hat medisign bereits ca. 80.000 elektronische Praxisausweise an Arzt-, Zahnarzt- und Psychotherapiepraxen ausgegeben, damit diese sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anbinden können. Das 2004 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

Katja Chalupka

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