Häufige Fragen / FAQs

Elektronischer Praxisausweis (SMC-B)

Produktbeschreibung

Was ist eine SMC-B?

SMC-B steht für Security Module Card - Betriebsstätte). Elektronischer Praxis- oder Institutionsausweis sowie elektronische Praxis- oder Institutionskarte sind alle synonyme Begriffe für eine Smart Card, die zur Authentisierung einer Betriebsstätte (Praxis, Klinik oder Apotheke) gegenüber den Diensten der Telematikinfrastruktur dient.

Der Praxisausweis ist der zentrale Baustein der TI, denn mit ihm:

  • ...weisen sich Betriebsstätten (BSNR) als berechtigte Teilnehmer aus.
  • ...kann der Konnektor eine Online-Verbindung zur TI herstellen.
  • ... können Ärzte auf Anwendungen wie das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) zugreifen.
  • ... können Ärzte Patientendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) auslesen.

Wer braucht einen Praxisausweis?

Das E-Health-Gesetz verpflichtet die Leistungserbringer, die Versichertenstammdaten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) künftig online abzugleichen und zu aktualisieren. Bis zum 30. Juni 2019 sollen zu diesem Zweck alle Praxen an die TI angeschlossen sein und das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) als erste Anwendung durchführen können. Ist ein Vertragsarzt dazu nicht in der Lage, wird ihm laut Gesetz das Honorar pauschal um ein Prozent gekürzt.

Als technische Voraussetzung für die Anbindung an die TI muss jede Betriebsstätte eine neue Hardware-Ausstattung anschaffen. Diese besteht u. a. aus einem Konnektor, einem Kartenlesegerät und dem Praxisausweis (SMC-B). Die TI-Komponenten müssen Praxen bis spätestens 31. März 2019 verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigung nachweisen.

Was wird mit dem Praxisausweis gemacht?

Der Praxisausweis wird in ein E-Health-Kartenterminal (Kartenlesegerät) gesteckt, das mit dem Konnektor verbunden ist. Er ist damit für alle nötigen Einsatzzwecke für den Konnektor verfügbar.

Funktionen im Einzelnen:

  • Authentifikation: Im Gegensatz zur eGK oder dem eHBA weist der Praxisausweis nicht die Identität einer Person, sondern einer Institution bzw. Betriebsstätte nach und sichert die Verbindung zur Telematikinfrastruktur (TI) ab.
  • Signatur: Der Praxisausweis enthält ein Zertifikat für die Signatur von Nachrichten, die von dieser Institution versendet werden.
  • Verschlüsselung: Der Praxisausweis enthält ein Zertifikat, mit dem die Institution Nachrichten ver- bzw. entschlüsseln kann.
  • Zugriff auf TI und eGK: Der Praxisausweis enthält ein Zertifikat, mit dem das Praxispersonal auf die Patientendaten der eGK und Anwendungen wie das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) zugreifen kann.

Wie viele Praxisausweise benötige ich?

Pro Betriebsstätte (BSNR) benötigen Sie mindestens einen Praxisausweis, damit Sie von überall auf die TI zugreifen und die Patientendaten auf der eGK auslesen können.

Wenn Sie ein mobiles Kartenlesegerät im Einsatz haben, benötigen Sie hierfür einen zusätzlichen Praxisausweis, um von unterwegs auf die gesicherten Daten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugreifen zu können. Die Kosten für diese zusätzliche SMC-B werden erstattet, sofern der Praxis laut Finanzierungsvereinbarung die Pauschale für ein mobiles Kartenterminal zusteht.

Sollten Sie nicht wissen, wie viele Praxisausweise Sie benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige KV/KZV.

Benötigt eine Nebenbetriebsstätte einen eigenen Praxisausweis?

Wird in der Nebenbetriebsstätte ein eigenes Kartenlesegerät eingesetzt, ist dort auch eine eigene SMC-B nötig - auch wenn insgesamt nur ein Konnektor in Betrieb und die Nebenbetriebsstätte per VPN an die Hauptbetriebsstätte angebunden ist.

Sollten Sie nicht wissen, wie viele Praxisausweise Sie benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige KV/KZV.

Was kostet der Praxisausweis?

Option A: medisign Praxisausweis mit quartalsweiser Abrechnung

Der Praxisausweis kostet 23,25 Euro pro Quartal und wird im 3-Monats-Rhythmus berechnet. Dieser Betrag beinhaltet bereits die Mehrwertsteuer und entspricht somit exakt der Fördersumme, den Arzt- und Psychotherapiepraxen gemäß der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) im Abrechnungszeitraum bis Ende März 2022 erhalten.

Bei Zahnärzten beträgt die Betriebskostenpauschale für den Praxisausweis gemäß der Grundsatzfinanzierungsvereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) 450 Euro als Einmalzahlung für fünf Jahre pro Praxis/Institution.

Option B: medisign Praxisausweis mit jährlicher Abrechnung:

Der Praxisausweis kostet 92,00 Euro pro Jahr. Dieser Betrag beinhaltet bereits die Mehrwertsteuer.

Bei beiden Abrechnungsmodellen beträgt die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate. Die Modalitäten können Sie im letzten Punkt des Antrags ?Zusammenfassung und Bestellung? wählen. Das medisign Antragsportal ist erreichbar unter: www.smc-b.de

Welche Laufzeit hat der Praxisausweis?

Die Zertifikate des Praxisausweises haben eigentlich eine technische Laufzeit von maximal fünf Jahren. Allerdings sind die auf den Karten verwendeten Verschlüsselungsalgorithmen zeitlich begrenzt: Auf Empfehlung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollen ab 2023 die Schlüssellängen und damit auch das Sicherheitsniveau der Chipkarten weiter erhöht werden. Deshalb kann ab 2019 bei Neubestellungen die technische Kartenlaufzeit von fünf Jahren nicht mehr garantiert werden.

Bei medisign beträgt die Mindestvertragslaufzeit - unabhängig vom Zahlungsmodell - jedoch nur 24 Monate, so dass sich Kunden nicht langfristig und über den gesamten Förderzeitraum hinweg an uns als Anbieter binden müssen. Bei Nichtkündigung verlängert sich der Vertrag um weitere 12 Monate.

Welche Kündigungsfrist hat der Praxisausweis?

Eine Kündigung des Praxisausweises ist jeweils 6 Wochen zum Vertragsende möglich. Eine Übertragung des Ausweises auf eine andere Betriebsstätte ist nicht möglich. Bei Nichtkündigung verlängert sich der Vertrag um weitere 12 Monate.

Ich habe schon einen eHBA. Benötige ich trotzdem noch einen Praxisausweis?

Ja, denn der für den Versichertenstammdatenabgleich nötige Zugang der Praxis zur Telematikinfrastruktur ist nur mit einem Praxisausweis möglich, nicht mit einem elektronischen Heilberufsausweis (eArztausweis, ePsychotherapeutenausweis oder eZahnarztausweis) oder einer ZOD-Karte.

Kann ich meinen eHBA dann zurückgeben?

Nein, denn die Nutzung des eHBA ist unabhängig vom Praxisausweis und hat einen anderen Einsatzzweck. Elektronische Heilberufsausweise (eArztausweise, ePsychotherapeutenausweise oder eZahnarztausweise) und ZOD-Karten weisen die Identität einer Person (Arzt, Psychotherapeut, Zahnarzt) und nicht die Identität einer Institution bzw. Betriebsstätte nach.

Zudem ermöglichen sie die qualifizierte Signatur, die schon heute für elektronische Arztbriefe oder Überweisungen zum Labor mittels digitaler Vordrucke (Muster 10) benötigt wird. Der eHBA ist für die Anbindung der Praxis an die TI nicht zwingend erforderlich, aber für bestimmte Anwendungen der TI. Den eHBA erhalten Sie künftig ebenfalls bei uns.

Produktbestellung/Antragsprozess

Wann muss ich den Praxisausweis bestellen?

Der Praxisausweis ist zwingend erforderlich für die Inbetriebnahme der TI-Komponenten (Konnektor, Kartenlesegerät etc.). Er muss deshalb rechtzeitig (ca. 4 Wochen) vor dem Installationstermin beantragt und nach Erhalt bei medisign freigeschaltet werden.

Wie bekomme ich einen Praxisausweis?

Herausgeber des Praxisausweises sind die Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der jeweiligen Bundesländer. Beantragt wird der Ausweis bei Anbietern, die von der gematik sowie von KBV bzw. KZBV als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) bzw. Trust Service Provider (TSP) zugelassen wurden. Dazu zählt seit 2018 auch medisign.

Arzt-/Psychotherapiepraxen:
Die Bestellung des Praxisausweises erfolgt direkt im medisign Antragsportal.

Zahnarztpraxen:

  • Im medisign Antragsportal finden Sie Links zu den (geschützten) Webportalen der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen.
  • Bitte melden Sie sich im Webportal Ihrer zuständigen KZV an, wählen dort als SMC-B-Anbieter medisign aus und starten Sie die Beantragung Ihres Praxisausweises.
  • Sie werden dann automatisch wieder auf das Antragsportal von medisign weitergeleitet bzw. erhalten einen Link dorthin.
  • Im medisign Antragsportal finalisieren Sie bitte Ihren von der KZV vorbefüllten Kartenantrag.

Nachdem der Antrag eingereicht wurde, bestätigt die KV bzw. KZV gegenüber medisign als VDA, dass der jeweilige Antragsteller eine von ihr zugelassene Vertrags(zahn)ärztin/-psychotherapeutin bzw. ein von ihr zugelassener Vertrags(zahn)arzt/-psychotherapeut ist und damit das entsprechende Attribut in den Praxisausweis aufgenommen werden darf.

Das medisign Antragsportal ist erreichbar unter: www.smc-b.de

Weitere Informationen zur SMC-B-Beantragung

Welchen Browser sollte ich für die Antragstellung verwenden?

Bitte verwenden Sie für die Antragstellung die neueste verfügbare Version Ihres Browsers. Empfohlen wird für die Antragstellung der Mozilla Firefox.

Welche Person muss im Antrag eingetragen werden?

Sollten Sie nicht wissen, welche Person (Zahn-/Arzt) in Ihrem Antrag eingetragen werden muss, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige KV/KZV.

Muss ich mich zum Beantragen einer SMC-B im Antragsportal erst anmelden oder registrieren?

Nein, Sie können die Online-Beantragung erst einmal ohne Anmeldung starten. Wenn Sie Ihren Antrag jedoch zwischenspeichern oder abschicken möchten, bitten wir Sie um eine Registrierung. Sie sind dann in der Lage, mit Hilfe Ihrer Zugangsdaten Ihren Antrag jederzeit wieder aufzurufen und den Status der Beantragung einzusehen.

Auch wenn Sie bereits medisign Kunde (eHBA-Kunde) sind, müssen Sie für das Abschließen des Antragsprozesses zwingend ein neues Konto anlegen. Bitte notieren Sie sich Ihre Login-E-Mail-Adresse und das verwendete, von Ihnen selbst gewählte Kennwort sorgfältig. Sie benötigen diese zum Beispiel für die Beantragung weiterer Praxisausweise. Sollten Sie Ihr Login-Kennwort vergessen haben, können Sie es über die Funktion "Ich habe meine Zugangsdaten vergessen" zurücksetzen.

Hinweis: Das Kennwort für den Login ist nicht identisch mit dem Sperr- und Kartenkennwort, was Sie im Antrag unter "Sicherheit" vergeben! Beide Kennwörter dürfen Sie selbst wählen.

Sie finden das Antragsportal unter: www.smc-b.de

Weitere Informationen zur SMC-B-Beantragung

Woher bekomme ich das Sperr- und Kartenkennwort und wofür brauche ich es?

Ärzte und Psychotherapeuten benötigen dieses Kennwort zur Sperrung ihres Praxisausweises, z. B. im Verlustfall. Zahnärzte benötigen es zudem zur Freischaltung ihrer SMC-B. Bitte merken Sie sich deshalb Ihr Kennwort gut!

Das Sperr- und Kartenkennwort legen Sie - genau wie das Kennwort zum Login - selber fest. Zur Länge oder zur Art der verwendeten Zeichen gibt es von unserer Seite keine Vorgaben.

Weitere Informationen zur SMC-B-Beantragung

Wie ist die Lieferzeit des Praxisausweises?

Die Lieferzeit des Praxisausweises beträgt, je nach Auftragslage, zwischen wenigen Tagen und bis zu 4 Wochen nach Freigabe des Antrags durch Ihre zuständige KV/KZV. Bitte denken Sie daran, den Praxisausweis rechtzeitig zu beantragen, da Sie einen freigeschalteten Praxisausweis für die Installation der Hardwarekomponenten für die Telematikinfrastruktur benötigen.

Welche Funktionen bietet das medisign Antrags- bzw. Kundenportal?

Um die Funktionen des Portals nutzen zu können, müssen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & das bei der Registrierung selbst gewählte Kennwort) anmelden. Sie können dann:

  • Ihre Stammdaten ändern, z. B. Bankverbindung und Rechnungsanschrift
  • Ihre Rechnungen einsehen
  • SMC-B-Folge-, Zusatz-, Austausch- und Ersatzkarten beantragen
  • Ihre SMC-B-Anträge weiter bearbeiten/finalisieren
  • Ihre SMC-B freischalten
  • Ihre SMC-B sperren

Link zum medisign Antragsportal: www.smc-b.de/portal

Wie erhalte ich die Rechnungen für meinen Praxisausweis?

Sie erhalten bei uns standardmäßig Ihre Rechnungen per E-Mail. Zudem können Sie im medisign Antrags- bzw. Kundenportal Ihre Rechnungen einsehen. Hierzu müssen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & Kennwort) anmelden.

Eine Zweitrechnung in Papierform ist optional erhältlich. Diese ist allerdings kostenpflichtig. Im Antragsportal haben Sie die Möglichkeit, die Papierrechnung abzubestellen. Nähere Informationen finden Sie auf unserem Preisblatt

Link zum medisign Antragsportal: www.smc-b.de/portal

Was passiert mit dem Praxisausweis, wenn der Praxisinhaber wechselt?

Wenn sich die BSNR ändert, muss der neue Inhaber eine neue SMC-B beantragen. Ansonsten kann der alte Praxisausweis theoretisch weiterverwendet werden.

Mein Praxisausweis-Antrag wurde von der KV abgelehnt, da die falsche Betriebstätte angegeben wurde. Soll ich einfach neu beantragen oder erhalte ich dann zwei Ausweise?

Sie müssen den Praxisausweis neu beantragen, da sich die Art der Betriebsstätte nicht mehr ändern lässt, nachdem der Antrag einmal eingereicht wurde. Wenn Sie den neuen Antrag stellen, erhalten Sie selbstverständlich nur eine SMC-B.

Wie unterscheiden sich Karten-, Antrags- und Vorgangsnummer?

Jeder Kartenantrag erhält eine eindeutige Antragsnummer. Mit jedem Antrag können mehrere SMC-B gleichzeitig bestellt werden. Jede SMC-B erhält eine eigene Kartennummer, die dazu dient, diese eindeutig zu identifizieren.

Ein Erstantrag erhält zudem eine Vorgangsnummer. Werden basierend auf diesem Erstantrag weitere Karten (Zusatz-, Folge-, Austausch- oder Ersatzkarten) bestellt, erhalten diese Anträge zwar jeweils eine eigene Antragsnummer, übernehmen jedoch die Vorgangsnummer des Erstantrags.

Im medisign Portal finden Sie die Vorgangs- und Antragsnummern zu Ihren Anträgen und Bestellungen sowie die Kartennummern unter den entsprechenden Karteireitern.

Beantragung von Zusatz-, Folge-, Austausch- und Ersatzkarten

Wofür benötige ich eine Zusatzkarte?

Wenn Sie ein mobiles Kartenlesegerät für Haus- und Pflegeheimbesuche im Einsatz haben, benötigen Sie hierfür einen zusätzlichen Praxisausweis (SMC-B), um auf die gesicherten Daten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zugreifen zu können. Im medisign Antragsportal wird dieser zusätzliche Praxisausweis als "Zusatzkarte" oder "zusätzliche Karte" bezeichnet.

Übrigens: Sofern Ihrer Praxis laut Finanzierungsvereinbarung die Pauschale für ein mobiles Kartenterminal zusteht, wird Ihnen zusätzlich eine weitere SMC-B erstattet.

Wie beantrage ich eine Zusatzkarte?

Bitte melden Sie sich im medisign Antragsportal mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & Kennwort) an. Über den Karteireiter "Anträge und Bestellungen" oder über den blauen Button "Neue Karte beantragen" können Sie Ihre Zusatzkarte bequem und einfach bestellen. Ihre Angaben aus dem Erstantrag werden dabei einfach übernommen, so dass Sie Ihre Daten nicht erneut eingeben müssen. Sie werden lediglich gebeten, ein Sperr- und Kartenkennwort einzugeben, das Sie selbst wählen können.

Link zum medisign Antragsportal: www.smc-b.de/portal

Warum benötige ich eine Folgekarte?

Die Zertifikate auf Ihrem Praxisausweis (SMC-B) haben aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine begrenzte Lebensdauer (in der Regel 5 Jahre). Um ihn über diesen Zeitraum hinaus nutzen zu können, müssen Sie sich einen neuen Ausweis (Folgekarte) ausstellen lassen.

Die Beantragung ist ab 3 Monate vor Ablauf der Vorgängerkarte möglich. Ihr bestehender Vertrag wird mit der Folgekarte verlängert.

Wie beantrage ich eine Folgekarte?

Ab 3 Monate vor Ablauf Ihrer SMC-B können Sie im medisign Antragsportal eine Folgekarte beantragen. Dazu melden Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & Kennwort) an und wählen im Karteireiter "Anträge und Bestellungen" den Kartenantrag aus, zu dem Sie einen Folgeantrag erstellen möchten.

Alternativ können Sie auf den blauen Button "Neue Karte beantragen" klicken und hier die Option "Ich möchte einen Vertrag verlängern" auswählen.

Die Beantragung ist bequem und einfach möglich, da Ihre Angaben aus dem Erstantrag einfach übernommen werden und Sie Ihre Daten nicht erneut eingeben müssen. Sie werden lediglich gebeten, ein Sperr- und Kartenkennwort einzugeben, das Sie - wie auch schon bei Ihrer Erstkarte - selbst wählen können.

Link zum medisign Antragsportal: www.smc-b.de/portal

Was ist der Unterschied zwischen einer Ersatz- und Austauschkarte?

Wenn Sie Ihre SMC-B verlieren oder beschädigen, können Sie innerhalb der ersten sechs Monate nach deren Ausstellung einmalig eine Austauschkarte beantragen. Dabei werden die Antragsdaten der Erstkarte übernommen und sind nicht änderbar - bis auf das Sperr- und Kartenkennwort, das Preismodell und die Zahlungsweise/Bankverbindung. Sie müssen Ihr Einverständnis geben, dass die auszutauschende SMC-B gesperrt wird. Da die zuständige K(Z)V die Austauschkarte nicht erneut freigeben muss, fällt für Sie lediglich eine einmalige Gebühr von 29 Euro an.

Nach Ablauf der sechs Monate müssen Sie im Fall von Verlust oder Diebstahl Ihrer SMC-B eine Ersatzkarte beantragen. Die Antragsdaten der zu ersetzenden Karte werden übernommen, lassen sich auf Wunsch jedoch ändern. Sie werden zudem gebeten, ein Sperr- und Kartenkennwort einzugeben, das Sie selbst wählen können. Da die zuständige K(Z)V die Ersatzkarte erneut freigeben muss, berechnet medisign für die Ausstellung eine einmalige Gebühr von 49 Euro.

Wie beantrage ich eine Ersatz- oder Austauschkarte?

Bitte melden Sie sich im medisign Antragsportal mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail-Adresse & Kennwort) an. Über den Karteireiter "Karten" oder über den blauen Button "Neue Karte beantragen" können Sie Ihre Ersatz- oder Austauschkarte bequem und einfach bestellen.

Ihre Angaben aus dem Erstantrag werden dabei einfach übernommen, so dass Sie Ihre Daten nicht erneut eingeben müssen. In beiden Fällen werden Sie gebeten, ein Sperr- und Kartenkennwort einzugeben, das Sie selbst wählen können.

Link zum medisign Antragsportal: www.smc-b.de/portal

Inbetriebnahme der SMC-B (Freischaltung & Aktivierung)

Wie nehme ich den Praxisausweis in Betrieb?

Nachdem Sie den Praxisausweis von uns erhalten haben, müssen Sie ihn noch mit einer PIN freischalten und uns somit den Empfang bestätigen. Sonst kann die Installation der TI-Komponenten (Konnektor, Kartenlesegerät, Praxisausweis etc.) nicht durchgeführt werden. Genauere Informationen zur Freischaltung erhalten Sie in einem PIN-Brief, den wir Ihnen - separat vom Versand des Praxisausweises - per Post zuschicken.

Für die Inbetriebnahme (Aktivierung) benötigen Sie als technische Ausstattung einen Konnektor mit einem eHealth-Kartenlesegerät (Kartenterminal), der mit Ihrem Praxisverwaltungssystem (PVS) verbunden ist. Ihr Softwarehersteller wird eine Funktion zum PIN-Management in das PVS integrieren, so dass die Aktivierung des Praxisausweises ("erstmaliges Setzen der PIN") sowie PIN-Änderungen direkt aus dem PVS heraus erfolgen können.

Weitere Informationen zur Inbetriebnahme der SMC-B

Was mache ich, wenn ich meine Zugangsdaten für die Freischaltung vergessen habe?

Sollten Sie Ihr Login-Kennwort vergessen haben, können Sie jederzeit die Funktion "Ich habe meine Zugangsdaten vergessen" nutzen, mit der Sie ein neues Login-Kennwort wählen können. Im Anschluss erhalten Sie einen Code an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse und können ein neues Kennwort wählen.

Was mache ich, wenn ich mein Sperr- und Kartenkennwort für die Freischaltung vergessen habe?

Das Sperr- und Kartenkennwort wurde von Ihnen selbst im Antrag festgelegt und lässt sich nach Produktion der Karte nicht mehr ändern. Sollten Sie dies nicht mehr wissen, rufen Sie sich bitte Ihren Antrag über die Schaltfläche "Anzeigen" auf. Unter dem Punkt "Sicherheit" können Sie ihr Sperr- und Kartenkennwort nochmals überprüfen.

Hinweis: Nur Zahnärzte benötigen dieses Kennwort für die Freischaltung ihres Praxisausweises.

Wo befindet sich der Freischaltcode?

Der Freischaltcode Ihres Praxisausweises befindet sich auf dem Kartenbrief, mit dem der Ausweis an Sie per Einschreiben versendet wurde.

Wozu benötige ich den PIN-Brief?

Der PIN-Brief wird für die Aktivierung des Praxisausweises bei Installation der Telematikinfrastruktur-Hardware benötigt. Bewahren Sie diesen daher gut auf! Ein Nachdruck des PIN-Briefs ist nach Freischaltung der Karte nicht mehr möglich.

Wann erhalte ich den PIN-Brief?

Der PIN-Brief wird wenige Tage nach dem Versand der Karte gedruckt und versendet. Bitte beachten Sie, dass ein Nachdruck des PIN-Briefs nicht mehr möglich ist, sobald die Karte aktiviert wurde. Schalten Sie die Karte daher erst frei, wenn Sie diesen erhalten haben.

Signaturkarte (elektronischer Heilberufsausweis)

Produktbeschreibung/-auswahl

Welche medisign Signaturkarte empfehlen Sie mir?

Das kommt im Wesentlichen auf Ihre Berufsgruppe an. Der elektronische Arztausweis (eArztausweis oder eA) richtet sich an Ärzte. Für Zahnärzte bietet medisign den elektronischen Zahnarztausweis (eZahnarztausweis oder eZAA) und für Psychotherapeuten den elektronischen Psychotherapeutenausweis (ePTA) an.

Warum kann ich in bestimmten Regionen keinen elektronischen Berufsausweis bekommen?

Bei den elektronischen Berufsausweisen der Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten handelt medisign immer nur im Auftrag der jeweils zuständigen Körperschaft - als so genannter Vertrauensdiensteanbieter (kurz: VDA). Falls also in Ihrer Region Ihr elektronischer Berufsausweis nicht verfügbar ist, so ist dies ausschließlich eine Entscheidung Ihrer Körperschaft.

Was ist der Unterschied zwischen einem elektronischen Arztausweis und einem elektronischen Heilberufe- bzw. Heilberufssausweis (eHBA)?

Es besteht kein Unterschied, es sind nur unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe elektronische Signaturkarte.

Produktbestellung/Antragsprozess

Was muss ich tun, um einen medisign Heilberufsausweis zu bestellen?

Die Bestellung einer medisign Signaturkarte gliedert sich in drei Schritte. Zunächst füllen Sie online ein Antragsformular aus, das alle zur Ausstellung Ihrer persönlichen Signaturkarte erforderlichen Informationen abfragt. Anschließend müssen Sie sich gegenüber einer anerkannten Identifizierungsstelle als Antragssteller persönlich ausweisen. Erst wenn dieser Identitätsnachweis gemeinsam mit Ihren schriftlichen Antragsunterlagen bei medisign eingegangen und geprüft ist, wird eine Bestellung ausgelöst.

Warum kann ich eine medisign Signaturkarte nicht einfach über einen Online-Shop bestellen?

Das ist im Kern eine Vertrauenssache. Es darf keine Zweifel daran geben, dass die von Ihrer Signaturkarte ausgewiesene Person mit Ihnen identisch ist. Über die für Online-Bestellungen üblichen Identifizierungsprozesse lässt sich dieses Vertrauensniveau aber nicht erreichen. Außerdem verlangt der Gesetzgeber die Hinterlegung schriftlicher Antragsunterlagen.

Wo kann ich einen elektronischen Arztausweis (eA) beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Arztausweise (eArztausweis oder eA) sind exklusiv die Ärztekammern zuständig. Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign. Sie können Ihren eArztausweis unter www.ehba.de bestellen. (eHBA steht für elektronischer Heilberufsausweis).

Wo kann ich einen elektronischen Psychotherapeutenausweis (ePTA) beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Psychotherapeutenausweise (PTA) sind exklusiv die Psychotherapeutenkammern zuständig (bislang nur Psychotherapeutenkammer NRW). Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign. Sie können Ihren ePTA unter www.medisign.de/partner/konfigurator/index.html bestellen.

Wo kann ich einen elektronischen Zahnarztausweis (eZAA) beantragen?

Für die Ausgabe elektronischer Zahnarztausweise (eZahnarztausweis oder eZAA) sind exklusiv die Zahnärztekammern zuständig. Erstellt werden diese jedoch in enger Zusammenarbeit mit einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter (VDA) wie medisign. Sie können Ihren eZAA unter www.medisign.de/partner/konfigurator/index.html bestellen.

Wo finde ich das Antragsformular für meine Signaturkarte?

Im medisign Produktkonfigurator treffen Sie zunächst eine Produktauswahl. Anschließend werden Sie automatisch auf unser speziell gesichertes Antragsportal weiter geleitet, das Ihnen das für Sie passende Antragsformular online zur Verfügung stellt.

Was geschieht mit den in das Online-Formular eingetragenen Antragsdaten?

Die Daten werden automatisch in das eigentliche Antragsformular übertragen, so dass Sie Ihren Antrag nur noch ausdrucken und unterschreiben müssen. Außerdem nutzt das medisign Trustcenter diese Daten im späteren Verlauf als Grundlage der Signaturkarten-Produktion. Bitte beachten Sie, dass medisign Ihre Online-Daten ohne entsprechenden schriftlichen Signaturkarten-Antrag nach einiger Zeit automatisch löscht.

Welche Unterlagen muss ich dem Antragsformular noch beifügen?

Beim Ausdruck des Antragsformulars wird eine Checkliste mit Hinweisen zum weiteren Vorgehen ausgegeben. Dazu gehört auch ein Hinweis zu den erforderlichen beizufügenden Unterlagen.

Wie funktioniert die Erst-Identifizierung beim Signaturkartenantrag?

Sie begeben sich persönlich mit Ihren Antragsunterlagen und einem Ausweisdokument zu einer Identifizierungsstelle, die Ihre Identität gegenüber medisign bestätigen kann.

Welche Identifizierungsstellen stehen mir zur Verfügung?

Derzeit gibt es folgende, gleichermaßen anerkannte Identifizierungsstellen: Zum einen sind das alle Filialen der Deutschen Post, die das so genannte PostIdent-Verfahren anbieten. Zum anderen steht Ihnen, falls Sie einen elektronischen Arztausweis oder ePsychotherapeutenausweis beantragt haben, Ihre Ärztekammer zur Verfügung (KammerIdent-Verfahren). Kunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank können zudem das BankIdent-Verfahren nutzen: Die Identität wird einfach und bequem durch den Abgleich der bei der Bank bereits hinterlegten Daten geprüft.

Was bedeutet der Punkt "monetäre Beschränkung in Euro"?

Die monetäre Beschränkung schützt Ihre digitale Unterschrift, indem sie Ihre Willenserklärung um die von Ihnen eingegebene Höchstgrenze beschränkt. Bitte geben Sie nur die von Ihnen gewünschte Zahl ohne Währungszeichen oder Komma ein.

Was bedeutet der Punkt "Ich möchte die Nutzung meines Signaturzertifikates wie folgt beschränken"?

Beschränken Sie Ihre digitale Unterschrift auf einen bestimmten Lebens- oder Anwendungsbereich. Dies kann z. B. Ihre Tätigkeit als Arzt sein.

Was bedeutet der Punkt "Veröffentlichung"?

Mit Ihrer Signaturkarte können Sie verschlüsselte Mails verschicken und Sie können an Sie versendete verschlüsselte Mails entschlüsseln. Damit Ihnen eine verschlüsselte Mail gesendet werden kann, benötigt der Absender Ihr öffentliches Zertifikat. Dieses können Sie im Bedarfsfall dem Absender mitteilen oder mit der Zustimmung zur Veröffentlichung in einer Art "Telefonbuch" auf unserer Seite zur Verfügung stellen. (Die dort hinterlegten Daten sind auf das absolut Notwendige begrenzt.). Der Absender kann jetzt seine Mail an Sie verschlüsseln, ohne vorher Kontakt mit Ihnen aufgenommen zu haben.

Wie erfahre ich mehr über den Fortgang meiner Bestellung?

medisign informiert Sie automatisch per E-Mail. In der Regel innerhalb einer Woche, nachdem Sie Ihren Antrag versandt haben, erhalten Sie auf diesem Wege unsere Auftragsbestätigung. Außerdem senden wir Ihnen eine Versandankündigung, sobald die Produktion Ihrer Signaturkarte abgeschlossen ist. Wenn Sie einen elektronischen Berufsausweis bestellt haben, benachrichtigen wir Sie zusätzlich, sobald Ihr Antrag an die zuständige Freigabestelle weitergegeben wurde.

Wann kann ich mit dem Erhalt meiner Signaturkarte rechnen?

Die Produktionszeit variiert in Abhängigkeit von der Vollständigkeit und Richtigkeit der eingereichten Unterlagen sowie der Bearbeitungszeit der zuständigen Körperschaft für die notwendigen Freigabeprozesse. Erfahrungsgemäß ist hier je nach Region und Berufsgruppe mit Zeiträumen zwischen 4-6 Wochen zu rechnen. Für alle übrigen Prozesse benötigt medisign bei fehlerfreien Anträgen maximal 2 Wochen.

Wie erhalte ich die Rechnungen für meine Signaturkarte?

Sie erhalten bei uns standardmäßig immer Rechnungen per E-Mail. Eine Zweitrechnung in Papierform ist optional erhältlich. Diese ist allerdings kostenpflichtig. Nähere Informationen finden Sie auf unserem Preisblatt

Beantragung einer Folgekarte

Warum benötige ich eine Folgekarte?

Die Zertifikate auf Ihrer Signaturkarte haben aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine begrenzte Lebensdauer. Um Ihre Signaturkarten-Anwendungen über diesen Zeitraum hinaus nutzen zu können, müssen Sie sich eine neue Signaturkarte ausstellen lassen.

Wie beantrage ich eine Folgekarte?

Für die Beantragung einer Folgekarte melden Sie sich bitte im medisign Kundenportal My medisign an. Dort finden Sie den für Sie vorbereiteten Link zum vereinfachten Antragsprozess für Ihre Folgekarte.

Worin unterscheidet sich eine Folgekarte von einer "neuen" Signaturkarte?

Der Unterschied liegt zum einen in der wesentlich einfacheren Antragsstellung für eine Folgekarte. Hier können Sie z. B. ein Antragsformular nutzen, das bereits mit Ihren vorliegenden Stammdaten vorbefüllt ist. Noch wichtiger: Sofern die wesentlichen Vertragsdaten unverändert übernommen werden, können Sie Ihren Antrag ohne erneute persönliche Identifizierung direkt bei medisign einreichen.

Inbetriebnahme

Kann ich meine Signaturkarte sofort nach Erhalt praktisch nutzen?

Nein, zuerst müssen Sie die Zertifikate Ihrer Signaturkarte freischalten, d. h. Sie müssen die Transport-PINs in Echt-PINs ändern. Dazu rufen Sie bitte das Downloadcenter im Support-Bereich der medisign Website auf. Hier folgen Sie bitte dem Step-by-Step-Guide über alle Schritte bis zum Abschluss der Installation.

In welcher Arbeitsumgebung sollte ich meine Signaturkarte in Betrieb nehmen?

Die wichtigste Anforderung lautet: Ihre Arbeitsumgebung sollte möglichst sicher sein. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass insbesondere Ihr Betriebssystem und Ihr Browser sowie die mit Online-Anwendungen verknüpften, lokalen Programme (z.B. Java, Flash, PDF-Reader) auf dem aktuellen Stand sind. Installieren Sie bitte gegebenenfalls die entsprechenden Sicherheits-Updates der Hersteller nach und prüfen Sie regelmäßig die Aktualität aller Software-Komponenten. Darüber hinaus benötigen Sie für die Inbetriebnahme lediglich einen Internet-Zugang und ein Kartenlesegerät.

Warum wird bei mir die Freischalt-App offensichtlich nicht gestartet?

Bedenken Sie bitte, dass für das Laden der Freischalt-App aus dem Internet eine gewisse Zeit erforderlich ist. Falls auch nach längerer Zeit nichts passiert, ist in der Regel eine nicht installierte oder aktivierte Java-Runtime die Ursache. Sie können Ihre Java-Installation hier überprüfen: Java Überprüfung

Woher bekomme ich weitere Hilfe bei der Inbetriebnahme?

Bitte lesen Sie auf jeden Fall aufmerksam die zu jedem Installationsschritt verfügbaren Hilfsdokumente. Darüber hinaus können Sie über das medisign Kundencenter unter der Festnetz-Nummer 0211 77008-390 unseren telefonischen Support in Anspruch nehmen.

Laufender Betrieb

Woran erkenne ich, ob meine Signaturkarten-Installation funktioniert?

Sie sollten direkt nach der Inbetriebnahme das medisign Kundenportal My medisign aufsuchen. Hier können Sie bereits bei der Anmeldung testen, ob die Authentifizierungsfunktion der Signaturkarte von Ihrer Installation korrekt bereitgestellt wird. Nach erfolgreicher Anmeldung finden Sie im Bereich "medisign Admin" weitere Testfunktionen.

Wie verhalte ich mich bei mehrfacher Falscheingabe der PIN?

Bitte unternehmen Sie zunächst keine weiteren Eingaben, bevor Sie sich über die Ursache der Fehlversuche im Klaren geworden sind. Zum Schutz vor Missbrauch ist die Zahl aufeinanderfolgender PIN-Falscheingaben bei Ihrer Signaturkarte auf maximal 3 begrenzt. Danach ist die Signaturkarte zu Ihrer eigenen Sicherheit (Verhinderung des Missbrauchs) gesperrt. Wenn Sie die Karten-PIN falsch eingegeben haben, können Sie durch Eingabe Ihrer Karten-PUK die Karte wieder entsperren. Wenn Sie die Signatur-PIN falsch eingegeben haben, können Sie diese durch Eingabe Ihrer Signatur-PUK zurücksetzen. Wenden Sie sich deshalb im Zweifelsfall immer an das medisign Kundencenter unter der Festnetz-Nummer 0211 77008-390 .

Was muss ich bei Verlust oder Diebstahl meiner Signaturkarte tun?

Um potenziellen Missbrauch Ihrer Signaturkarte zu vermeiden, sollten Sie diese möglichst umgehend sperren lassen. Hierfür stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Wir empfehlen die telefonische Sperrung, da hier zwischen Sperrwunsch und technischer Durchführung die geringste Verzögerung entsteht. Alle Details zur Durchführung einer Sperrung finden Sie hier. Wichtig! Die Sperrung einer Signaturkarte kann nicht rückgängig gemacht werden! Um weiter mit Ihren Signaturkarten-Anwendungen arbeiten zu können, müssen Sie deshalb nach Sperrung eine Ersatzkarte beantragen, welche u. U. mit zusätzlichen Kosten für Sie verbunden ist. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit unserem Kundencenter unter der Festnetz-Nummer 0211 77008-390 auf.

Was kann ich bei vermutetem Defekt meiner Signaturkarte tun?

Setzen Sie sich bitte mit unserem Kundencenter unter der Festnetz-Nummer 0211 77008-390 in Verbindung.

Wie kann ich den Vertrag für meine Signaturkarte kündigen?

Zur Kündigung Ihres Signaturkarten-Vertrags senden Sie bitte ein schriftliches Kündigungsschreiben an: medisign GmbH, Richard-Oskar-Mattern-Str. 6, 40547 Düsseldorf. Die relevanten Kündigungsfristen entnehmen Sie bitte unseren AGBs.

Signaturkarten-Zubehör

Kartenlesegerät

Benötige ich überhaupt ein Kartenlesegerät?

Ja, sowohl für die Aktivierung als auch für die Nutzung Ihrer Signaturkarte ist ein entsprechender Kartenleser unbedingt erforderlich

Auf welche technischen Eigenschaften meines Lesegerätes muss ich achten?

medisign empfiehlt, nur solche Chipkartenleser einzusetzen, die eine gültige Sicherheitsbestätigung der Bundesnetzagentur aufweisen können. Alternativ achten Sie bitte unbedingt darauf, dass das von Ihnen favorisierte Lesegerät mindestens eine gültige Herstellerklärung besitzt (beides nachzuprüfen unter www.bundesnetzagentur.de).

Um die signaturrechtlichen Anforderungen zu erfüllen, muss Ihr Lesegerät grundsätzlich eine eigene Tastatur besitzen. Damit gewährleisten diese sogenannten Class II Reader, dass die Kartenfunktionen (z.B. Signaturbestätigung per PIN-Eingabe am Lesegerät) ohne Sicherheitsrisiken ausgeführt werden. Noch weitergehende Sicherheits- und Komfortmerkmale bieten die sogenannten Class III Reader durch ein eigenes Display, das die Tastatureingaben direkt am Lesegerät anzeigt.

Welche Lesegeräte empfehlen Sie für den Einsatz meiner medisign Signaturkarte?

Wir empfehlen zwei Signaturkarten-Lesegeräte des Herstellers Reiner SCT:
ReinerSCT cyberJack® one sowie ReinerSCT cyberJack® RFID komfort (USB).
Nähere Informationen zu den beiden Kartenlesern finden Sie unter: Produkte: Lesegeräte für Ihre medisign Signaturkarte

Wenn Sie unserer Empfehlung folgen möchten, nutzen Sie bitte den folgenden Bestellschein (PDF-Download).

Kann ich die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit den Kartenlesegeräten von ReinerSCT auslesen?

Die Kartenlesegeräte der Reihe ReinerSCT cyberJack® sind auch für das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) geeignet. Bitte kontaktieren Sie vorab Ihr Praxisverwaltungssystem, ob dies von Ihrer Software unterstützt wird. Beachten Sie dabei bitte, dass die Geräte nicht für die neue Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen zugelassen sind.

Wie installiere ich den Gerätetreiber für mein Kartenlesegerät von REINER SCT unter MAC OS?

Die Installation des Gerätetreibers unter MAC OS erklärt Reiner SCT in einem kurzen Video. Das Video können Sie sich unter folgendem Link ansehen: Installation REINER SCT Chipkartenleser cyberJack unter Mac OS

Wie installiere ich den Gerätetreiber für mein Kartenlesegerät von REINER SCT unter Windows?

Die Installation des Gerätetreibers unter Windows erklärt Reiner SCT in einem kurzen Video. Das Video können Sie sich unter folgendem Link ansehen: Installation REINER SCT Chipkartenleser cyberJack® unterWindows

Ich habe bereits einen Kartenleser in der Praxis, unterstützt dieser den eArztausweis?

Wenden Sie sich hierzu bitte an den Hersteller Ihres Lesegeräts. Ihr Kartenleser muss STARCOS 3.5 Karten unterstützen.

Signatursoftware

Welche Software benötige ich für den Einsatz mit meiner medisign Signaturkarte?

Es kommt auf den Einzelfall an. Maßgebend ist immer die Anwendung, für die Sie Ihre medisign Signaturkarte nutzen wollen. Die Anwendung schreibt vor, ob Sie überhaupt eine Software benötigen und wenn ja, welche Funktionen die Software bereitstellen muss.

Wo erfahre ich, ob bzw. welche Software ich benötige?

Verbindliche Auskunft kann Ihnen der Anbieter Ihrer Anwendung (also z.B. Ihre KV/KZV oder Privatärztliche Verrechnungsstelle) geben. Für einen ersten Überblick können Sie sich auch in unserem Wegweiser-Portal informieren.

Bietet medisign eine Software für Stapelsignatur-Anwendungen an?

Alle medisign Signaturkarten mit Gültigkeitsdatum 30.09.2015 oder später verfügen über eine Stapelsignaturfunktion, d. h. bis zu 254 Dokumente lassen sich mit nur einer PIN-Eingabe zeitsparend und bequem signieren. Um diese Funktion zu nutzen, benötigen Sie eine entsprechende Signatursoftware. Möglicherweise ist diese bereits in Ihrer Praxissoftware integriert. Bitte fragen Sie bei Ihrem PVS-Hersteller nach. Alternativ bieten wir Ihnen im medisign Starterpaket die Software SecSigner mit Stapelsignaturfunktion an. Wenn Sie dieses zum Vorzugspreis bestellen möchten, nutzen Sie bitte den folgenden Bestellschein (PDF-Download)

Signaturkarten-Anwendungen

medisign Kundenportal "My medisign"

Wie funktioniert die Anmeldung am medisign Kundenportal?

Für den Zugang zu unserem Kundenportal müssen Sie Ihre (freigeschaltete) medisign Signaturkarte einsetzen. Dann stehen Ihnen zwei verschiedene Anmeldeverfahren zur Verfügung:

  • Client-Identifizierung (Anmeldung mit installierter medisign Privacy Software)
  • Server-Identifizierung (Anmeldung mit Installiertem Java-Browser-PlugIn)

Login am medisign-Portal mit Firefox-Browser

Wenn Sie sich mit dem Firefox-Browser per Client-Authentifizierung (medisign Signaturkarte, Kartenleser und installierter Software medisign Privacy) auf unserem Kundenportal "My medisign" anmelden wollen, so ist dies nicht in jedem Fall möglich. Als einfachste Lösung empfehlen wir Ihnen, die Anmeldung per Server-Authentifizierung (siehe unten) vorzunehmen. Alternativ können Sie sich auch mit unserem Kundencenter (unter der Festnetz-Nummer 0211 77008-390 oder per Email unter hotline@medisign.de) in Verbindung setzen, das Ihnen gerne mitteilt, welche Einstellungen Sie in Ihrer Version des Firefox vornehmen müssen und wie Sie dies durchführen.

Portal-Anmeldung per Signaturkarte

Welchen Vorteil hat die Client-Identifizierung?

Sie ist ein sehr standardisiertes Verfahren und wird daher von vielen Portalen im Gesundheitswesen für die Anmeldung per Signaturkarte eingesetzt. Aufgrund seiner schnellen, zuverlässigen und über verschiedene Portale hinweg einheitlichen Arbeitsweise empfiehlt sich die Client-Identifizierung vor allem für die häufigere Signaturkarten-Anwendung. Voraussetzung für die Nutzung dieses Verfahrens ist der Einsatz eines Windows-PCs, des Microsoft Internet-Explorers und einer medisign Privacy Software.

Welchen Vorteil hat die Server-Identifizierung?

Sie ist ein sehr flexibles Verfahren und arbeitet mit praktisch allen, heute gängigen Computersystemen zusammen. Die Server-Identifizierung funktioniert nach dem Prinzip einer Funktions-App, die zum Start des Anmeldeprozesses vom Portal-Server auf Ihren Rechner geladen wird. Die Nutzung dieser Funktions-App erfordert auf Ihrer Seite lediglich eine aktivierte Java-Runtime-Umgebung.

eArztausweis & Signatur elektronischer Arztbriefe

Was bringt mir der eArztausweis?

Der eArztausweis soll in erster Linie zu einer Bürokratieentlastung für alle Beteiligten führen. Wie der reguläre Arztausweis auf Papier dient er als Sichtausweis nach Landesheilberufsgesetz. Darüber hinaus verfügt er über eine Stapelsignatur-Funktion, mit der Sie bis zu 254 Dokumente (z. B. elektronische Arztbriefe) zeitsparend und rechtssicher mit einer einzigen PIN-Eingabe signieren können. Sie können sich mit ihrem eArztausweis zudem verbindlich identifizieren - zum Beispiel an Webportalen - und Dokumente für den Transportweg sicher verschlüsseln. Künftig wird der eArztausweis für weitere Anwendungen der Telemastikinfrastruktur benötigt, etwa für den Zugriff auf die Notfalldaten oder den Medikationsplan, die beide auf der elektronischen Gesundheitskarte des Patienten hinterlegt sein werden. Über weitere Nutzungsmöglichkeiten des eArztausweises können Sie sich bei Ihrer Ärztekammer oder Kassenärztlichen Vereinigung informieren.

Kann der eArztausweis auch als Sichtausweis verwendet werden?

Ja, der eArztausweis ist auch ein Sichtausweis nach Landesheilberufsgesetz, aber er enthält zusätzlich digitale Funktionen (s. auch Frage "Was bringt mir der eArztausweis?")

Benötige ich den elektronischen Arztausweis?

Dies können Sie bei Ihrer zuständigen Ärztekammer oder Kassenärztlichen Vereinigung erfragen. Weitere Informationen zu den Anwendungsfeldern des eArztausweises finden Sie auf der Internetseite der Bundesärztekammer unter folgenden Link: www.bundesaerztekammer.de/aerzte/telematiktelemedizin/earztausweis/faq/

Welche Vorteile habe ich vom elektronischen Arztbrief?

  • Im Vergleich zum Fax ist der Versand erheblich sicherer in Bezug auf Datenschutz und ärztlicher Schweigepflicht, da die Übertragung elektronisch verschlüsselt erfolgt.
  • Der bürokratische Aufwand ist erheblich geringer, da der Versand EDV-gestützt ist.
  • Im Vergleich zum Versand per Brief sparen Sie das Porto.
  • Laut offizieller Regelung (E-Health-Gesetz vom 21.12.2015, § 291f) erhalten Ärztinnen und Ärzte, die elektronische Arztbriefe versenden, 0,55 ¤ Telematik-Zuschlag pro elektronisch signiertem eArztbrief.

Benötige ich zum Versenden und Empfangen von eArztbriefen außer dem eArztausweis noch andere Dienste oder Komponenten?

Ja, Sie benötigen einen KV-SafeNet-Zugang mit KV-Connect-Funktion eines Drittanbieters. Ob Ihre Praxis-Verwaltungssoftware dies auch ohne die Nutzung von Diensten Dritter unterstützt, erfragen Sie bitte bei Ihrem PVS-Anbieter.

Kann ich auch ohne elektronische Signatur eArztbriefe versenden?

Ja, aber ohne Signatur erhalten Sie die im E-Health-Gesetz vom 21.12.2015, § 291f beschlossene eArztbrief-Förderung nicht.

Wer ist für die Förderung des eArztbriefes verantwortlich?

Verantwortlich ist die für Sie zuständige Kassenärztlichen Vereinigung.

Was benötige ich, um einen elektronischen Arztbrief zu erstellen?

  • Bitte erfragen Sie bei Ihrem Praxis-Softwarehersteller, ob dieser die Versendung elektronischer Arztbriefe unterstützt.
  • einen KV-SafeNet-Anschluss mit KV-Connect-Funktion (erhältlich über Drittanbieter, ggf. entstehen Zusatzkosten)
  • einen elektronischen Arztausweis (= eHBA)
  • einen Kartenleser, der für elektronische Arztausweise zugelassen ist
  • eine Signatur-Software für den elektronischen Arztausweis (Fragen Sie bei Ihrem Praxis-Softwarehersteller nach, ob diese bereits in Ihrer Praxissoftware integriert ist.)

Was benötige ich, um einen elektronischen Arztbrief empfangen zu können?

Sie benötigen einen KV-SafeNet-Anschluss mit KV-Connect-Funktion (erhältlich über Drittanbieter, ggf. entstehen Zusatzkosten)

Weitere Informationen

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