medisign Praxisausweis künftig zum Jahrespreis erhältlich

Der Signaturkarten-Anbieter medisign bietet seinen Praxisausweis (SMC-B) zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) ab dem kommenden Monat neben der quartalsweisen auch mit jährlicher Abrechnung an. In beiden Fällen beträgt die Mindestvertragslaufzeit zwei Jahre. Die bislang mögliche Einmalzahlung mit fünfjähriger Vertragslaufzeit fällt dann weg.

Bild: Der Praxisausweis von medisign

Grund für die Umstellung ist die zeitliche Begrenzung der auf den Karten verwendeten Verschlüsselungsalgorithmen. Auf Empfehlung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollen ab 2023 die Schlüssellängen und damit auch das Sicherheitsniveau der Chipkarten weiter erhöht werden.

"Wir können bei Neubestellungen unseren Kunden deshalb die technische Kartenlaufzeit von fünf Jahren nicht mehr garantieren", erklärt medisign-Geschäftsführer Armin Flender. "Aus Kundensicht wäre es sehr ärgerlich, für fünf Jahre in finanzielle Vorleistung zu gehen, den Praxisausweis dann aber nicht über den gesamten Zeitraum nutzen zu können." Das Unternehmen hat sich daher entschieden, die einmalige durch eine jährliche Zahlung à 92 Euro (inkl. MwSt.) zu ersetzen und die Mindestvertragslaufzeit auf zwei Jahre zu verkürzen.

Sowohl bei der quartalsweisen Abrechnung (23,25 Euro/Quartal), die bei den bislang über 30.000 SMC-B-Bestellungen am meisten nachgefragt wurde, als auch bei der jährlichen Abrechnung werden die Kosten für den medisign Praxisausweis durch die TI-Betriebskostenpauschalen für Ärzte und Psychotherapeuten komplett abgedeckt.

Bei den Zahnärzten liegen die Kosten für den medisign Praxisausweis (Jahrespreis auf fünf Jahre gerechnet: 460 Euro) leicht über der Fördersumme, die seit Anfang dieses Jahres 450 Euro für fünf Jahre beträgt (bis Ende 2018: 480 Euro für fünf Jahre).

Der medisign Praxisausweis lässt sich hersteller- und anbieterunabhängig in der TI einsetzen, d. h. mit allen verfügbaren TI-Ausstattungspaketen nutzen. Bereits für die Inbetriebnahme des Konnektors und der anderen TI-Komponenten ist der Ausweis zwingend erforderlich. Praxen sollten ihn deshalb rechtzeitig (etwa vier Wochen) vor dem geplanten TI-Installationstermin beantragen und freischalten. Zu beachten ist, dass die Berechnung seitens medisign ab dem Zeitpunkt der Produktion des Ausweises beginnt, die Pauschalen jedoch erst nach der Inbetriebnahme der TI-Komponenten, d. h. nach dem ersten durchgeführten Versicherungsstammdaten-Abgleich ausgezahlt werden.

Über medisign

Die medisign GmbH, kurz medisign, ist mit rund 28.000 elektronischen Heilberufsausweisen, die in der Ärzte- und Zahnärzteschaft zum Einsatz kommen, aktuell der Marktführer für qualifizierte Signaturkarten im Gesundheitswesen. Bundesweit erkennen bereits über 50 Standesorganisationen und Unternehmen der Health-Branche medisign-Ausweise zur sicheren Online-Identifikation ihrer Mitglieder bzw. Kunden an. Das Anwendungsspektrum reicht von der kassen- und privatärztlichen Online-Abrechnung über digitale Muster bis hin zum signierten eArztbrief. Seit 2018 neu im Produktportfolio sind elektronische Praxisausweise (SMC-B) zur sicheren Anbindung von Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI), von denen bislang bereits über 30.000 bei medisign bestellt wurden. Der 2004 gegründete Signaturkarten-Anbieter mit Sitz in Düsseldorf ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage der technischen Dienstleistungen des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

Autor: Katja Chalupka / Datum: 21.01.2019, Update: 23.01.19

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