Elektronischer Arztausweis (eHBA) mit Stapelsignatur

15. September 2011, Düsseldorf: medisign, Hersteller des elektronischen Arztausweises (eHBA), liefert seine Signaturkarten ab sofort stapelsignaturfähig aus. Die neue Funktion ist automatisch im medisign Standard-Leistungsumfang enthalten und ohne Aufpreis verfügbar.

Durch die Stapelsignatur erhalten Anwender des eHBA jetzt die Möglichkeit, bis zu 254 Dokumente nach einmaliger PIN-Eingabe elektronisch zu unterzeichnen. "Entsprechende Anforderungen stellen sich aktuell vor allem bei der Erzeugung elektronischer Arztbriefe oder Rechnungen sowie bei der elektronische Archivierung," erläutert medisign Geschäftsführer Peter Schlögell und erwartet, "dass sich das Einsatzpotenzial des eHBA mit der Stapelsignatur noch einmal erheblich erweitert."

Wie sich solche Lösungen praxistauglich umsetzen lassen, können Interessierte spätestens auf der Medica 2011 im Rahmen diverser Aussteller-Präsentationen direkt beobachten. Erste Einblicke gewährt die DGN Service GmbH aber auch schon am 21. September: Das medisign Partnerunternehmen demonstriert auf dem 7. Fachkongress IT-Trends Medizin/Health Telematics in Essen eine komplette Anwendungsumgebung für die Stapelsignatur mit dem elektronischen Arztausweis.

Hintergrundinformationen zum elektronischen Arztausweis (eHBA)

Die wachsende Zahl von elektronischen Prozessen rund um die ärztliche Tätigkeit erfordert ein möglichst universell einsetzbares, standardisiertes Medium, mit dem sich der Arzt persönlich identifizieren und seine Handlungen rechtlich verbindlich bestätigen (signieren) kann. Diese Funktion übernimmt der elektronische Arztausweis.

Technisch spezifiziert und bundesweit einheitlich definiert wird der elektronische Arztausweis durch die Bundesärztekammer. Die Verantwortung für die eigentliche Ausgabe liegt dann in der Region bei den einzelnen (Landes-)Ärztekammern. Inzwischen sind acht Kammerregionen in die konkrete Ausgabe eingestiegen.

Beantragt, produziert und ausgeliefert werden die elektronischen Arztausweise bei medisign. Der akkreditierte Zertifizierungsdiensteanbieter hat derzeit rund 14.000 elektronische Signaturkarten bei Heilberufsangehörigen im Einsatz.

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