08. September 2008, Düsseldorf: Zum exklusiven Kreis der von der Bundesnetzagentur akkreditierten Zertifizierungsdiensteanbieter (ZDA) gehört ab sofort auch die Düsseldorfer medisign GmbH. Das Unternehmen ist damit zur Ausstellung qualifizierter Signaturen berechtigt, wie sie z.B. beim elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) zum Einsatz kommen.
Bedeutung für das Gesundheitswesen hat diese Akkreditierung vor allem aufgrund der herausragenden Akzeptanz von medisign speziell bei Heilberuflern. Knapp 10.000 Ärzte, Zahnärzte und Apotheker arbeiten heute bereits regelmäßig mit einer Elektronischen Signaturkarte von medisign. Damit geht das Unternehmen auch beim bevorstehenden flächendeckenden Roll-Out des elektronischen Heilberufsausweises mit einem deutlichen Vorsprung an den Start.
Hinzu kommt die berechtigte Erwartung, mit medisign die Fixierung des eHBA auf das Umfeld Gesundheitskarte endlich aufbrechen zu können. Denn längst setzen medisign Kunden ihre Signaturkarten vor allem für heilberufsnahe Anwendungen wie Online-Abrechnung, eTAN-basiertes Online-Banking oder standortübergreifendes Patientenmanagement ein. Auf diese wirtschaftlichen Potenziale inklusive der hier üblichen hohen finanziellen Nutzungs-Förderung im Rahmen der eHBA-Ausgabe zu verzichten, dürfte nach der Akkreditierung der medisign nicht mehr vorstellbar sein.
Die medisign GmbH ist ein 2004 zur Ausgabe von Elektronischen Signaturkarten im Gesundheitswesen gegründetes Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und der Privatärztlichen VerrechnungsStellen.
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