Oktober 2006, Ratingen: Kundenzufriedenheit und Kundenbindung basieren letztlich immer auf einer hocheffizienten und damit kostengünstigen Dienstleistung mit begeisternder Qualität. Diese Einsicht gilt vor dem Hintergrund der heutigen Situation im Gesundheitswesen auch für eine körperschaftliche Institution wie die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV). Mit der verstärkten Integration von Online-Funktionen in ihre Arbeitsprozesse steht der KZV jetzt ein strategisches Mittel zur Verfügung, ihre Potenziale als moderner Dienstleister optimal auszuschöpfen.
Praktisch alle Arbeitsprozesse im Gesundheitswesen unterliegen derzeit einer fundamentalen Wandlung bzw. z.T. sogar Neuentwicklung. Gemeinsames Kennzeichen all dieser Veränderungen ist dabei der Einsatz einer neuen Technologie - konkret der Online-Technologie (Stichwort: Internet). Sie liefert - ähnlich wie die Einführung des Computers vor rund 20 Jahren - den initialen Treibstoff, um bei der ständig angestrebten Optimierung der Arbeitsprozesse mehr als nur Detailverbesserungen zu erreichen.
Zu denjenigen Arbeitsprozessen im Gesundheitswesen, die derzeit unter dem Faktor "Online" neu bewertet werden, gehört insbesondere der gesamte Komplex der Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und seiner KZV. Hier berühren Online-Funktionen vor allem bei der Übermittlung der Praxis-Abrechnungsdaten, der Übermittlung der KZV-Abrechnungsdokumentation und der Regel-Kommunikation zwischen Praxis und KZV die bestehenden Abläufe. Rund um diese drei zentralen Online-Funktionen können im KZV-Zusammenhang eine Vielzahl weiterer Teilprozesse online-fähig sein.
Mit der prinzipiellen Verfügbarkeit von Online-Funktionen stellt sich in der einzelnen KZV zwingend die Frage, welcher Nutzen sich aus deren praktischem Einsatz ziehen lässt. Hier lassen sich heute - trotz unterschiedlicher (IT-)Voraussetzungen - im wesentlichen gemeinsame Vorteilserwartungen feststellen: Kosteneinsparung Versand, Kosteneinsparung Weiterverarbeitung, Kosteneinsparung Qualität, Vorteil Zeit, Vorteil Transparenz. In der Summe ergibt sich sowohl für den Zahnarzt als auch für die KZV damit eine eindeutige Antwort: Die Nutzung von Online-Funktionen lohnt sich.
Viele KZVen bieten ihren Mitgliedern bereits den Zugang zu einem Online-Abrechnungsportal an. Allerdings sind die tatsächlich entscheidenden Impulse für einen nachhaltigen Erfolg eines Online-Portals an die Möglichkeit gebunden, die gesamte Kommunikation zwischen Zahnarzt und seiner KZV papierlos zu gestalten. Insbesondere die revisionssichere Zustellung von Dokumenten durch die KZV an den Zahnarzt sorgt hier für durchgreifende Einsparungseffekte und motiviert zur konsequenten Nutzung der Portal-Angebote. Entsprechende Full-Service-Portale können daher auch auf eine hohe Akzeptanzquote mit schnell steigenden Nutzerzahlen verweisen.
Parallel zum Ausbau der Funktionalität von Online-Portalen wachsen die Anforderungen an den Datenschutz für die Kommunikation zwischen Zahnarzt und seiner KZV. Unerlässlich ist ein zuverlässiges, an die Person des einzelnen Zahnarztes gebundenes Identifizierungsverfahren, das zudem die Online-Übertragung patientenbezogener und revisionssichere Nachweise ermöglicht. Unter den heute verfügbaren Identifizierungs-Technologien besitzt allein eine elektronische Signaturkarte die notwendigen Einsatzvoraussetzungen.
Auszugsweise Veröffentlichung eines Aufsatzes von Dr. Marcus Otten, Otten Software GmbH. Hier finden Sie den vollständigen Beitrag zum Download als PDF
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