26. Oktober, Düsseldorf: Die medisign GmbH hat von der KZV Westfalen-Lippe (KZVWL) den Auftrag zur Anbindung ihrer 4.500 Mitglieder an das eigene Online-Abrechnungsportal erhalten. Im ersten Schritt werden innerhalb der nächsten 12-24 Monate insgesamt 3.000 Ausstattungseinheiten auf Basis der medisign ZOD Card an die Zahnärzte ausgegeben.
Mit der medisign ZOD Card schützt die KZVWL ihr Portal vor unberechtigten Online-Zugriffen. Die im Unterschied zu anderen Authentifizierungsverfahren nicht kompromittierbare Zugangstechnik (siehe auch aktuelle Studie der TU Darmstadt) nutzt die Körperschaft, um die Abrechnungsprozesse Zug um Zug auf Online-Verfahren umzustellen.
Dazu Peter Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KZVWL: "Bei entsprechender Portalfunktionalität und Nutzungsintensität sind die Kosten-, Zeit- und Qualitätspotenziale für alle Beteiligten enorm. Hier wollen wir unsere Mitglieder jetzt konsequent begeistern - durch attraktive Online-Services, durch die 100 % Vorfinanzierung der medisign Ausstattung und durch einen Quartalsbonus von 100 EUR für die Portalnutzung."
Für die derzeit nicht gerade von Erfolgsnachrichten verwöhnte Gesundheitstelematik dürfte die Entscheidung der KZVWL eine wichtige Signalwirkung haben. "Die stärksten Impulse für den Telematikeinsatz kommen," so medisign Geschäftsführer Uwe Meyer-Vogelgesang, "inzwischen aus dem gesetzlichen und privaten Abrechnungssektor. Das Vorbild der funktionierenden Telematik-Plattform von medisign macht offensichtlich Mut, die hier mit der Online-Umstellung verbundenen, signifikanten Effizienzvorteile jetzt ohne weiteren Verzug anzugehen und systematisch zu erschließen."
Wie weit die Entwicklung im Bereich der Online-Abrechnung im Gesundheitswesen bereits fortgeschritten ist, wird sich nicht zuletzt auf der kommenden MEDICA beweisen. Einen Überblick zur aktuellen Situation mit vielen Praxisbeispielen bieten medisign und ihr Technologiepartner dgnservice in Halle 15, Stand A05.
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